Quantenzahlen

Name Bedingung Bezeichnung Bedeutung
nach Bohr im wellenmechan. Atommodell
Hauptquantenzahl n
(Energiequantenzahl)
1; 2; 3; 4;... K; L; M; N... Schale kennzeichnet die Energie;
(n − 1) Knotenflächen,
(n − 1 −l) Kugeloberflächen
Nebenquantenzahl l
(Bahndrehimpulsquantenzahl)
ln − 1 s; p; d; f; g Grad der Exzentrizität der Ellipsenbahnen charakterisiert die Winkelabhängigkeit der räumlichen Verteilung der Antreffwahrscheinlichkeit;
Anzahl der Ebenen- und Kegelflächen;
davon (l − ImI) Kegelflächen
Orientierungsquantenzahl m
(magnetische Quantenzahl)
ImI ≤ l     unterscheidet winkelabhängige Antreffwahrscheinlichkeiten bezüglich ihrer Orientierung im Raum bei gleichem Wert von l;
ImI ist die Anzahl der Knotenflächen, die Ebenen sind
Spinquantenzahl s ± ½ ↑ ↓ Eigendrehimpuls  

Pauli-Prinzip: In einem Atom befindet sich höchstens ein Elektron in einem durch die vier Quantenzahlen bestimmten Zustand. Zwei Elektronen eines Atoms können deshalb nicht in allen vier Quantenzahlen l, n, m, s übereinstimmen.

Damit ergeben sich folgende Möglichkeiten:

n l m s Bezeichnung Elektronenzahl Elektronenzahl
in der Schale
1 (K) 0 (s) 0 ±½ 1s2 2 2
2 (L)

0 (s)
1 (p)

0
-1; 0; 1
±½
±½
2s2
2p6
2
6
8
3 (M) 0 (s)
1 (p)
2 (d)
0
-1; 0; 1
-2; -1; 0; 1; 2
±½
±½
±½
3s2
3p6
3d10
2
6
10
18
4 (N) 0 (s)
1 (p)
2 (d)
3 (f)
0
-1; 0; 1
-2; -1; 0; 1; 2
-3; -2; -1; 0; 1; 2; 3
±½
±½
±½
±½
4s2
4p6
4d10
4f14
2
6
10
14
32

Maximale Besetzungzahl N mit Elektronen für die n-te Schale: N = 2·n2 .

Wahrscheinlichkeitsverteilungen (Orbitale):