Das Potenzialtopfmodell für den Atomkern

Untersucht man das Energiespektrum der radioaktiven Strahlungsarten, so stellt man fest, dass α- und γ-Strahlung diskrete Energien besitzen, β-Strahlung dagegen nicht.


Energiespektrum des α-Strahlers Am-241

Die diskreten Energiespektren lassen sich nur dadurch erklären, dass auch die Kernteilchen nur bestimmte, diskrete Energiezustände besitzen können. Das Potenzialtopfmodell kann also auf den Atomkern übertragen werden:

          

Die charakteristischen Energiewerte der radioaktiven Strahlung lassen sich als Übergänge zwischen den Energieniveaus deuten.

Die Strahlungsarten im Potenzialtopfmodell