Der lineare Potenzialtopf

Das Elektron

   

In diesem Potenzialtopf soll sich eine stehende Welle ausbilden. Betrachten wir die dazugehörige Wellenfunktion ψ.
Nach Born ist die Wahrscheinlichkeit P, das Elektron in einem Volumenelement ΔV zu finden, P = lψl2ΔV.
lψl2 gibt also die Wahrscheinlichkeitsdichte PV an. Diese ist in der Behältniswand und außerhalb des Behälters 0. Die Wellenfunktion ψ muss an den Rändern (x = 0 und x = a) somit den Wert 0 haben.

mögliche Wellenfunktionen Wahrscheinlichkeitsdichte

usw.

Bedingung für eine stehende Welle: n · λ/2 = a      (n = 1, 2, 3, ...)           λ = 2a / n

Für die DeBroglie-Wellenlänge gilt: λ = h / p = h / (me · v)

Gleichsetzen liefert:      2a / n = h / (me · v)      →     v = n · h / (2a · me)

Gesamtenergie des Elektrons: Eges = Epot + Ekin = 0 + ½ · me · v2 = ½ · me · n2 · h2 / (4a2 · me2)

     Eges = n2 · h2 / (8a2 · me)

Damit ergibt sich durch die Bedingung für stehende Wellen automatisch eine Quantelung der Energie:

 

Der dreidimensionale Potenzialtopf

Für den dreidimensionalen Potenzialtopf ergibt sich Eges = (nx2 + ny2 + nz2h2 / (8a2 · me), d.h. man erhält automatisch drei Quantenzahlen. Daraus ergeben sich folgende Wahrscheinlichkeitsverteilungen: