Einen Raum, in dem auf elektrisch geladene Körper Kräfte ausgeübt
werden, nennt man elektrisches Feld.
Ladungen sind von elektrischen Feldern umgeben.
Elektrische Felder werden durch Feldlinien dargestellt. Sie geben in
jedem Punkt die Richtung an, in der auf eine positive Ladung eine Kraft
ausgeübt würde (tangential zu den Feldlinien).
Feldlinien beginnen an positiver und enden an negativer Ladung, nie im freien
Raum.
Sie stehen senkrecht auf der Leiteroberfläche (sonst würde Strom fließen!)
und schneiden sich nicht.
Feldlinienbilder
kann man mit Grieskörnern in Rizinusöl erzeugen.
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Das elektrische Feld wirkt durch Glas hindurch und besteht auch im luftleeren Raum. Es kann durch einen Metallkäfig abgeschirmt werden. Das Innere eines solchen Faraday-Käfigs ist feldfrei.
In Leitern können Feldkräfte Ladungen trennen und so auf den Oberflächen
Influenzladungen bilden. Das Leiterinnere ist somit feldfrei (vgl. Faraday-Käfig).
In stromdurchflossenen Leitern besteht dagegen ein elektrisches Feld. Die Feldkräfte
treiben die Ladungen an (−> Strom).
In Isolatoren können keine Elektronen verschoben werden. Hier bewirkt das elektrische Feld lediglich eine Ausrichtung auf einer Seite innerhalb der Atome (Polarisation); die Atome werden zu Dipolen.