Lichtbündel und Lichtstrahl

  • Eine punktförmig angenommene Lichtquelle erleuchtet den Raum.
  • Wird der Spalt 1 eingeführt, so existiert rechts vom Spalt ein sogenanntes divergentes (auseinanderstrebendes) Lichtbündel.
  • Durch Einführen weiterer Spalte mit kleinerer Öffnung kann das divergente Lichtbündel immer weiter eingeengt werden. Es entsteht ein nahezu paralleles Lichtbündel mit kleinem Durchmesser.
    (Ein solches paralleles Lichtbündel lässt sich auch ohne Blenden mit einem längeren, lichtundurchlässigen Zylinder, dessen eines kreisförmiges Ende offen ist, näherungsweise erreichen.)
  • Denkt man sich den obigen Vorgang weiter fortgesetzt, so gelangt man zu einem extrem feinen Parallelbündel, das man auch als Lichtstrahl bezeichnet.
  • Den idealen Lichtstrahl mit verschwindendem Durchmesser gibt es in der Realität nicht, sondern nur in unserer gedanklichen Vorstellung. Man sagt auch der Lichtstrahl ist eine Modellvorstellung.
  • Mit der "Lichtstrahlen-Vorstellung" (vgl. Geometrie: Strahl = Halbgerade) kann man viele Erscheinungen in der Optik gut erklären. Man nennt diesen Teil der Optik auch geometrische Optik oder Strahlenoptik.
Versuch zur Herstellung eines "Parallelbündels":

Neben dem divergenten Lichtbündel und dem Parallelbündel gibt es auch noch zusammenlaufende (konvergente) Lichtbündel.
divergentes Bündel


Parallelbündel


konvergentes Bündel