Eine Maschine / ein Mensch hebt einen Körper hoch. Dabei wird Energie von der Maschine / dem Menschen auf den Körper übertragen. Diesen Prozess der mechanischen Energieübertragung nennt man Arbeit. Man sagt, die Maschine / der Mensch verrichtet Arbeit.
| Beispiel: | Ein Kran hebt auf einer Baustelle einen Eisenträger. | |||||||||||||||||||||||||
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| Folgerung: | Bei 4-fachem Weg und konstanter Kraft muss die 4-fache Arbeit verrichtet werden: W ~ s. | |||||||||||||||||||||||||
| Bei doppelter Kraft und gleichem Weg muss die doppelte
Arbeit verrichtet werden: W
~ F. |
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| Definition: |
Die Arbeit W ist das Produkt aus der in Wegrichtung wirkenden Kraft Fs und dem zurückgelegten Weg s: Einheit: 1 N · 1 m = 1 Nm = 1 J (Joule) |
Besondere mechanische Arbeiten:
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1. Hubarbeit: WH = FG · h = m · g · h (Die in Richtung des Weges s = h auszuübende Kraft Fs = Fa ist genauso groß wie die Gewichtskraft FG .) |
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2. Arbeit an der schiefen Ebene: W = FH · s = (FG · h / s) · s = FG · h = WH (In Richtung des schräg nach oben verlaufenden Weges s
Damit ist an der schiefen Ebene zwar weniger Kraft auszuüben, dafür
muss man aber einen größeren Weg zurücklegen. |
| Folgerung: |
Um einen Körper der Masse m auf eine bestimmte Strecke h hochzuheben, muss man unabhängig vom gewählten Weg und benutzten Hilfsmittel stets die gleiche Arbeit verrichten. Die Hilfsmittel verringern zwar die auszuübende Kraft (man spricht deshalb von "Kraftwandlern"), sie muss aber über einen längeren Weg wirken. |
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| Ergebnis: | (Goldene Regel der Mechanik) | |
| Bei idealen, d.h. reibungsfreien Kraftwandlern gilt: Das Produkt aus Weg und Kraft (entlang des Weges) ändert sich nicht. |
Trägt man in einem Koordinatensystem die auszuübende Kraft auf der y-Achse gegenüber dem Weg auf der x-Achse auf, so erhält man bei konstanter Kraft eine Rechteckfläche, deren Wert die Arbeit darstellt:
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Beispiel: Hubarbeit
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Ist die Kraft nicht konstant, so ist die Arbeit weiterhin die Fläche der Kurve im F(s)-Diagramm.