Der npn-Transistor besteht aus drei dotierten Halbleitern, zwei n-Schichten und dazwischen eine schmale p-Schicht:

Zwischen diesen Schichten bauen sich ohne angelegte Spannungen jeweils Sperrschichten auf. Nun verbindet man den Emitter mit dem Minuspol und den Kollektor mit dem Pluspol sowie die Basis (über einen Widerstand) mit dem Pluspol. Bei kleinen Spannungen UBE sperrt der Übergang Emitter-Basis noch bis zu einer bestimmten Schwellenspannung, dann ist die Sperrschicht dazwischen abgebaut und Elektronen können vom Emitter in die p-Schicht der Basis gelangen. Aufgrund der Temperaturbewegung bewegen sich die Elektronen sehr unregelmäßig auf die Basis zu. Viele gelangen dabei in die Sperrschicht zwischen Basis und Kollektor, wo sie in Richtung Kollektor beschleunigt werden.
Möglichkeiten, den Effekt zu erhöhen:

So erhält man einen großen Kollektorstrom und nur einen geringen Basisstrom.
