Das Magnetfeld

Den Raum um einen Magnet, in dem magnetische Wirkungen auftreten, nennt man magnetisches Feld.
Ein magnetisches Feld wird weder durch Vakuum und Luft, noch durch andere, nichtmagnetisierbare Stoffe verändert.

Zur Untersuchung des Magnetfelds wird ein Stabmagneten an ein Beckengehalten, in dessen Wasser eine magnetisierte Stricknadel (Nordpol oben) mit Hilfe eines Korken senkrecht zur Wasseroberfläche schwimmt. Bringt man den Stabmagnet wie skizziert an, so kann man den Einfluss von dessen Feld auf den Nordpol der Stricknadel beobachten (der Südpol der Stricknadel liegt so weit unterhalb des Stabmagneten, dass die Kraftwirkung auf ihn vernachlässigt werden kann). Bringt man nun die Stricknadel in die Nähe des Nordpols vom Stabmagneten und lässt dann die Nadel los, so bewegt sich diese auf einer ganz bestimmten Bahn zum Südpol. Man nennt diese vielen möglichen Bahnen, die sich je nach Startpunkt der Nadel ergeben, Feldlinien.

Die Struktur eines Magnetfelds kann man mit Feldlinien deutlich machen.
Die Feldlinien geben die Richtung an, in die eine Kompassnadel mit ihrem Nordpol zeigen würde.

Besondere Eigenschaften der Feldlinien:

Man kann die Feldstruktur auch mit kleinen Kompassnadeln oder Eisenfeilspänen (mit einer Glasplatte zwischenden den Spänen und dem Magneten) darstellen: