Die elektrische Klingel

Ein Metallstreifen mit (hier nur als Pfeil angedeutetem) Klöppel, eine Spule mit Eisenkern darin (d.h. ein Elektromagnet) und ein Schalter sind in Reihe geschaltet und mit den Polen einer Gleichstromquelle verbunden. Der Metallstreifen ist nur an einem Ende fest in den Stromkreis eingebunden, das andere Ende ist beweglich wie ein Schalter. Die Glocke ist direkt oberhalb des Klöppels aufgestellt und der Eisenkern befindet sich in nur kurzer Entfernung unterhalb des Metallstreifens.

(1) Durch das Schließen des Schalters fließt Strom durch Spule und Metallstreifen. In der Spule und um die Spule herum entsteht ein Magnetfeld, welches vom Eisenkern noch verstärkt wird.
(2) Der Metallstreifen wird vom Eisenkern in der Spule angezogen, dadurch wird der Stromkreis unterbrochen.
(3)

Durch die Unterbrechung des Stromkreises bricht das Magnetfeld der Spule zusammen. Der Metallstreifen wird nicht mehr angezogen.

(4)

Da der Metallstreifen nicht mehr angezogen wird, federt er zurück und schlägt dabei mit dem Klöppel gegen die Glocke. Gleichzeitig wird durch das Zurückfedern des Metallstreifens der Stromkreis erneut geschlossen.

Es entsteht wieder ein Magnetfeld um die Spule und der Vorgang wiederholt sich, solange der Schalter geschlossen ist. Der Klöppel schnellt dabei in kurzen Abständen immer wieder gegen die Glocke, wodurch ein durchgehendes Klingeln entsteht.

Die Glocke kann natürlich auch unterhalb des Klöppels angebracht werden, so dass der Klöppel bei der Anziehung des Elektromagneten gegen die Glocke schlägt und dabei der Stromkreis unterbrochen wird: