Soil |
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Haupt-Humusformen Die unterschiedlichen makroskopischen Erscheinungsformen des Humus werden in Humusformen gegliedert. Humusformen, die noch keinen durchgehenden Oh-Horizont entwickelt haben heißen Mineralboden-Humusformen. Alle Humusformen, die einen aushaltenden Oh-Horizonte besitzen, werden als Auflage-Humusformen bezeichnet. 1. Mull
Günstige Humusform nährstoffreicher, biotisch aktiver Böden. Mull bildet sich bei völliger Streuzersetzung unter günstigen mirkobiologischen Bedingungen. Es findet eine intensive, biogene Vermischung von Mineralischem und Organischen mit stabilen koprogenen (Wurmmull) grauschwarzen Tonhumuskomplexen statt. L- und Of-Lagen fehlen häufig. 2. Moder
Moder entsteht bei gehemmter Streuzersetzung und unvollständiger biogener Vermischung unter ungünstigen Standortbedingungen. Die L-, Of- und Oh-Lagen bilden unscharfe Übergänge. Moder ist die typische Humusform der Sandböden. 3. Rohhumus
Ungünstige Humusform nährstoffarmer, biotisch inaktiver Böden. Schwer umsetzbare Vegetationsrückstände bilden Auflagehumus über Mineralboden. Die Humifizierung findet vorwiegend abiologisch statt, er ist daher mit Mineralboden nicht vermischt. Die L-, Of- und Oh-Lagen sind scharf gegeneinander abgesetzt. Rohhumus ist die ypische Humusform unter Heide und Nadelholz. Neben den Haupt-Humusformen können auch Übergangsformen
vorliegen:
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