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Die Inselhauptstadt Naxos-Chora. Als
Hafenstadt mit täglicher Schiffsverbindung bildet Naxos-Chora den Angelpunkt zu den
umliegenden Kykladeninseln, nach Kreta und zum griechischen Festland. Sie ist das Zentrum
des Handels und wichtiger öffentlicher Einrichtungen und die erste Anlaufstelle für
Touristen. |
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Blick über die Wohnviertel von
Naxos-Chora. Die Stadt zählt heute etwa 3000 Einwohner. Durch den boomenden Tourismus
dehnen sich Bauflächen immer weiter in das ehemals landwirtschaftlich genutzte Hinterland
der Küstenebene aus. |
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Enge Gasse im Kastro. Die mittelalterliche
Stadtanlage ist heute ein ruhiges, vom Tourismus unberührtes Wohnquartier. Verfallene
Häuser (wie links im Bild) sind eher eine Seltenheit. Vielmehr wird die Altstadt
zunehmend restauriert. Hier ist das archäologische Museum und die Residenz des
katholischen Bischofs zu finden. |
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Müllentsorgung in der Altstadt. Der Müll
wird in den steilen, stufenreichen Gassen noch in Körben mit dem Maultier
abtransportiert. |
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Blick auf die Landwirtschaftsflächen der
Hochebene Avlia mit ihren charakteristischen, kleinen Granodiorit-Kuppen. Im Hintergrund
sind die stadtnahe Küstenebene Livadi, die große Lagune und die Halbinsel Stellida zu
erkennen. |
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Östliches Bergland von Naxos zwischen
Aperathou und Koronos. Die vegetationsarmen Marmor-Bergrücken sind traditionelles
Extensivweidegebiet für Ziegen und Schafe. |
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Der höchste Berg der Insel, der Zas
(Zevs). Der Name des Berges ist mit der Verehrung des Gottes Zeus, als Schutzherr der
Ziegen und Schafe, verbunden. |
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Mauerreste eines alten Kalkbrennofens im
Koronos-Gebirge. Seit 8000 Jahren wird Naxos besiedelt. Mit Rodungen, Waldweide und
Bränden griff der Mensch nachhaltig in den Naturhaushalt ein und prägte das
Landschaftsbild. |
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Ziegenherde beim Beweiden eines
Hartlaubgebüsches. Die Anzahl der Ziegen und Schafe wird heute auf über 77.000 Tiere
geschätzt. |
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Blick auf das größte Hirtendorf Filoti
und auf das intramontane Becken der Tragea mit angrenzenden Bergzügen. Deutlich zeichnen
sich als "Narben in der Landschaft" die hellen Flächen der Marmor-Steinbrüche
bei Filoti und Kinidaros an den Bergflanken ab. |
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Marmorsteinbruch im Koronos-Gebirge.
Marmor findet hauptsächlich Verwendung im Baugewerbe. |
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Stolleneingänge für den Schmirgelabbau
im östlichen Bergland. Wirtschaftlich hat heute der Abbau von Schmirgel (genauer: Korund)
keine Bedeutung mehr, da sich künstliche Schleifmittel durchgesetzt haben. Die Bergwerke
stellen erhaltenswerte Zeugen der Kulturgeschichte dar. |
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Naxos Akademie (Oikologiko Scoleio Naxou)
- Europäische Zusammenarbeit für Natur und Umwelt. Das Büro der Naxos Akademie in
Chalki, im ""Herzen"" von Naxos, ist Informationsstelle und
Seminarzentrum für lokale, regionale und europäische Umwelt- und Naturschutzthemen. Die
Naxos Akademie wurde 1994 von griechischen und deutschen Ökologen gegründet. |
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Vassilis Giokaris, Geschäftsführer des
Ökologischen Zentrums Naxos (K.O.E.N.), im Gespräch mit einem naxischen Biobauern
(1995). Die Aufgaben des Ökologischen Zentrums Naxos sind: Umweltbildung / -beratung,
Umweltforschung und Umweltmanagement. |
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Windexperten und der Gemeindevertreter von
Tripodes während eines internationalen Studenten-Workcamps bei den Windmühlen in
Tripodes (1990). |
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Aufbau einer meteorologischen Meßstation
in Aperathou im Bergland von Naxos (1993). Zur Erfassung von Klimadaten für das
EU-Projekt MEDSPA "Integriertes Umweltmanagement gegen Bodenerosion auf Naxos"
wurde eine Meßstation mit Wetterhütte, Verdunstungspfanne und Regenmesser aufgebaut. |
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Geographen bei der Geländebegehung im Tal
von Engares (1990). Das Tal von Engares war Untersuchungsgebiet einer mehrjährigen
Forschungsarbeit der Universität Basel zum Thema "Landschaftsdegradation,
Bodenerosion und Bodenkonservierung". |
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Landschaftsökologen bei der Feldarbeit im
südlichen Bergland von Naxos (1996). Die regelmäßige Erhebung von klimaökologischen
Daten ist Bestandteil der Forschungsarbeit des Geoökologischen Instituts der Universität
Karlruhe zum Thema "Nachhaltiges Weidemanagement". |
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StudentInnen-Exkursion zur Südwestküste
von Naxos während eines geographischen Hauptpraktikums der Universität Hannover (1995).
Mitarbeiter des Ökologischen Zentrums Naxos weisen auf Konfliktbereiche zwischen
Naturschutz und Tourismusentwicklung an der Küste hin. |
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StudentInnen bei bodenkundlichen
Kartierarbeiten während eines geographischen Geländepraktikums der Universität
Göttingen in der Küstenebene von Engares (1993). Datenerhebung als Basis für eine
landschaftsökologische Analyse. |
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Besichtigung der Erosionsschutzmaßnahmen
im Tal Pera Chorio bei Aperathou (1995). Der bekannte griechische Politiker und
Umweltaktivist Manolis Glezos führt die Ergebnisse des Umweltmanagement-Projektes MEDSPA
im Rahmen einer Tagung der Naxos Akademie vor. |