Naxos |
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Landwirtschaft
und Grundwasserentnahme Ökologisch und ökonomischer Problembereich der landwirtschaftlichen Nutzung in den Küstenebenen ist die Versorgung der wasserbedürftigen Kulturen wie Kartoffeln, Gemüse und Zitrusfrüchte mit Bewässerungswasser. Mit der Einführung moderner Bewässerungstechnik stieg der Wasserverbrauch rasch an. Noch bis Mitte der sechziger Jahre wurde Wasser hauptsächlich mit göpelgetriebenen Schöpfwerken aus 5 bis 15 m tiefen Schachtbrunnen gefördert. Durch den Ersatz von tierischer Zugkraft (Esel, Maultier) durch Motorpumpen stieg die Förderleistung der Schöpfwerke von etwa 3 m3 pro Stunde auf bis zu 70 m3 pro Stunde (KOCK 1992).
Der jährliche Wasserverbrauch der Landwirtschaft beträgt nahezu fünf Millionen Kubimeter. Dem steht ein Wasserverbrauch für Haushalte, Tourismus, Bauwesen und Marmorverarbeitung von insgesamt einer Million Kubikmeter gegenüber. Die Landwirtschaft ist somit bislang der Hauptwasserverbraucher (83 %) auf der Insel. Etwa 90% der insgesamt sechs Millionen Kubimeter werden im westlichen und südwestlichen Teil der Insel (incl. Naxos-Chora) verbraucht, also auf einem Viertel der Inseloberfläche (106 km2). Auf der "Einkommensseite" ergibt sich für den westlichen und südwestlichen Teil der Insel (106 km2) ein Betrag von etwa 3.561.600 Kubikmeter, der der Grundwasserneubildung pro Jahr zur Verfügung stehen. Gebietswasserhaushaltsgleichung: Verdunstung = 89% des Niederschlagsmenge
Grundwasserübernutzung in
den Küstenebenen:
Probleme bei der Gebietswasserbilanzierung der Küstenebenen:
Auch wenn exakte Grundwasserbilanzen für den Bereich der Küstenebenen nicht vorliegen, so zeigt die Entwicklung im Wasserverbrauch dringenden Handlungsbedarf.
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