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Küstental bei Engares, Blick auf das Dorf
Galini. In der Küstenebene wird intensive Bewässerungslandwirtschaft und auf den Hängen
nur noch kleinflächig Regenfeldbau betrieben. Windschutzhecken aus "Kalami" (=
Spanisches Rohr = Arundo donax) untergliedern die Acker- und Dauerkulturflächen
(Vordergrund: Zitruskulturen) in kleine, rechteckige Feldeinheiten. Die Kalami-Hecken
stellen einen effektiven Schutz vor Bodenerosion dar und senken die verdunstungsbedingten
Wasserverluste. |
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Lehmiges Sand-Alluvium in der Küstenebene
von Engares. Dieser Schwemmlandboden (Aluvialboden) nimmt den größten Teil der
Küstenebene ein. Es ist ein sandiger, verbraunter und tiefgründiger Boden, der einer
starken jährlichen Grundwasserschwankung unterliegt. Überflutung und Sedimentation
finden heute nicht mehr statt. |
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Blick auf die landwirtschaftlich genutzte
Küstenebene Plaka im Westen der Insel Naxos. Die sandigen Böden der westlich gelegenen,
ausgedehnten Küstenebenen Livadi, Kalamouria und Plaka sind die besten Standorte für den
Ackerbau. Es werden hauptsächlich Kartoffeln und Futtergetreide und nur in geringem
Ausmaß Wein angebaut. |
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Landwirtschaftsparzelle mit jungen
Kartoffelpflanzen und Bewässerungsrohren in der Küstenebene Plaka. Kartoffelkulturen
haben unter sommertrockenen Klimabedingungen einen sehr hohen Wasserbedarf. Folge der
erforderlichen intensiven Bewässerung ist eine stetige Grundwasserabsenkung und das
Eindringen von salzhaltigem Meerwasser in die grundwasserführenden Schichten
(Grundwasserversalzung). |
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Blick auf die in 200 Meter Höhe gelegene
Landwirtschaftsebene Tobacades bei Sangri und auf die Fanari-Berggruppe. Als Ackerfrüchte
dominieren die Kartoffeln und Futtergetreide für die Milchviehhaltung. Die Felder werden
durch Bruch- und Lesesteinmauern begrenzt. |
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Milchviehstallung in der Avlia-Ebene. In
den intensiv genutzten Landwirtschaftsebenen spielt neben dem Kartoffelanbau zunehmend
Milchviehhaltung und Futteranbau eine Rolle. Durch die Einkreuzung milchbetonter
Hochleistungsrassen wie "Holstein Friesian" wurde die Milchproduktion deutlich
erhöht. |
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Staudammgroßprojekt bei Engares (Oktober
1993). In diesem Staubecken wird heute Wasser gesammelt, das aus dem ganzjährig
fließenden Engares-Bach abgezweigt wurde. Es soll die Wasserversorgung der Stadt und der
Küstenebenen sichern. Der Bau solcher Großanlagen geht mit einer erheblichen
Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und des Naturhaushaltes einher. |