Naxos |
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Naxos ist die größte, vielgestaltigste und wasserreichste Kykladeninsel. Durch die Jahrtausende währende Besiedlung und Nutzung griff der Mensch stark in den Naturhaushalt ein. Rodungen, Waldweide und Brände drängten die natürliche Vegetation (Immergrüne Wälder) stark zurück. Unterschiedliche Typen von Ersatzvegetation bzw. Sekundärökotope und extensive Landnutzungsformen traten an ihre Stelle. Die große Vielfalt an Arten und Vegetation auf Naxos ist vor allem durch die Entstehung menschlich bedingter "Nischen" und sekundärer Vegetationstypen als Folge von Kahlschlag, Beweidung und Bränden bedingt.
Abbildung: Schema der regressiven
und progressiven Sukzession im Bereich des mediterranen immergrünen Hartlaubwaldes
(Quelle: RÜTHNICK 1997) Reste naturnaher Vegetation/ Öktope sind vorwiegend in unzugängliche Bergregionen wie z.B. in die Schluchttäler der Fließgewässer zurückgedrängt. Artenreiche Ersatz-Ökotope und prägende Landschaftselemente nehmen weite Bereiche der extensiv genutzten Bergregion von Naxos ein. Die alte Kulturlandschaft wird heute einerseits durch Olivenhaine und Weiderasen und andererseits durch verschiedene Degradations- bzw. Progressionsstadien der Immergrünen Hartlaubwälder, Hartlaubgebüsche, Garigue und Phrygana geprägt. Heute sind viele Tier- und Pflanzenarten und vor allem ganze Lebenräume gefährdet. Ursachen der Beeinträchtigung sind hauptsächlich:
Die folgenden Listen zeigen eine Auswahl der im Bergland von Naxos vorkommenden schutzwürdigen Ökotoptypen, Landschaftselemente und FFH-Lebensräume. Schutzwürdige Ökotoptypen:
Schutzwürdige Landschaftselemente:
Natürliche Lebensräume von gemeinschaftlichem
Interesse, gemäß EU-Richtlinie Flora-Fauna-Habitate (FFH):
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© 1999 TRIANET, Program of the European
Union Socrates-Comenius |