Naxos |
|||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
Wassermangel
und Bodenerosion In Aperathou auf Naxos fallen jährlich etwa 600 mm Niederschlag, d. h. fast ebensoviel wie in vielen Regionen Mitteleuropas. Trotz dieser relativ hohen Niederschlagsmenge ist Wassermangel ein akutes Problem in dieser mediterranen Bergregion. Die Niederschläge fallen in kurzen Zeiträumen in den Herbst- und Wintermonaten. Starkregen von bis zu 100 mm in wenigen Stunden sind keine Seltenheit. Der Niederschlag trifft auf einen ausgetrockneten, harten und schlecht bedeckten Boden. Nur 1-10% der Niederschlagsmenge versickert im Boden und steht der Grundwasserneubildung zur Verfügung. 90-99% der Regenmenge gehen durch Verdunstung und Oberflächenabfluß verloren. Die Degradation der natürlichen Vegetation durch übermäßige Beweidung mit Ziegen und der zunehmende Verfall der arbeitsintensiven Ackerterrassen fördern die Bodenerosion in den Hanglagen des naxischen Berglandes. Sowohl ökologisch als auch ökonomisch katastrophal sind die hohen Verluste wertvoller Kulturböden, die Verknappung der lebenswichtigen Wasserressourcen und letztendlich die "Verödung" der Landschaft.
|
||||||||||||||||||||||||||||||
© 1999 TRIANET, Program of the European
Union Socrates-Comenius |