Naxos |
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Durch die Jahrtausende währende Nutzung griff der Mensch stark in den Naturhaushalt des Berglandes ein. Rodungen, Waldweide und Brände drängten die Wälder zurück. Kulturarten wie Olivenbaum, Zitrusfrüchte und Kartoffel wurden eingeführt. Die große Vielfalt an Arten und Vegetationstypen ist weitgehend auf die anthropogenen Veränderungen zurückzuführen. Durch Schaffung von Terrassensystemen konnten die steilen Hänge des Berglandes kultiviert und die Ackerflächen ausgedehnt werden. Ziegen- und Schafhaltung (80.000 Tiere) ist untrennbar mit dem Ackerbau verbunden. Das schützenswerte Potential der Berglandschaften besteht folglich aus einer Fülle von Elementen der historischen Kulturlandschaft wie Natursteinmauern, Treppenwegen, Wasser-, Wind-, Öl- und Getreidemühlen, Bewässerungssystemen (Zisternen, Aquädukte), Kirchen etc. und alten Kulturbaumbeständen aus sommergrünen Eichen und Ölbäumen und Fragmenten naturnaher Vegetation wie Steineichenwälder (maximal 1000-2000 Jahre alt), Platanensäume, Quellsümpfe u.a. Von Naturschützern werden ca. 100 schützenswerte Ökotoptypen genannt wie Kermeseichenwälder, Feldgehölze, Eichengebüsche, Uferwälder und gebüsche der Torrenten ( = zeitweise wasserführenden Täler ) oder Binsen- und Riedgrassümpfe. |
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