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Naxos

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Küstenlandschaften von Naxos
Coastal area of Naxos

Naxos hat eine Küstenlänge von insgesamt 148 km aufzuweisen und liegt damit an zweiter Stelle im Vergleich zu den anderen Kykladeninseln. Die Küstenlandschaften differenzieren sich in eine Vielzahl von Ökotoptypen und Ökotopkomplexen: Sand- und Geröllstrände, Küstendünenkomplexe mit Dünenrasen und -gebüsch, Lagunen, Küstensümpfe und Felsküsten. Der Charakter der Küstenlandschaften unterscheidet sich entsprechend den vorherrschenden geologischen Verhältnissen deutlich voneinander. An der Nord-, Ost- und Südseite dominieren fein gebuchtete Marmor-Felsküsten mit vereinzelt vorkommenden Schieferbereichen. Markant und für Naxos einzigartig ist die steil ins Meer abfallende Konglomerat-Felsküste bei Moutsouna. Die Westküste ist durch einen Wechsel aus Granodiorit-Felsküste und ausgedehnten Sandstränden geprägt. Eine geomorphologische Besonderheit bildet der ins Meer ragende Felskegel bei Mikri Vigla, der durch seine zahlreichen Tafoni (ausgehöhlte Granodioritfelsblöcke) auffällt.

Von der Hafenstadt Naxos aus säumen Dünenlandschaften von Lagunen begleitet die gesamte Südwestküste der Insel Naxos. Die Lagunen als Übergangszone zwischen Festland und Meer zählen zu den wichtigsten kleinen Feuchtgebieten der ägäischen Inselwelt. Sie sind wichtige Zwischenstationen der Zugvögel und Refugium einheimischer Fauna. Feuchtgebiete und Dünenlandschaften haben bisher keinen Schutzgebietsstatus.


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Last update on 10.05.1999 by Markus Zapke-Gründemann