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PR Auszubildende

Seminarleitung und Sekretariat
bullet Seminarleiter  
Dr. Johann Sjuts, Oberstudiendirektor
Tel.: 0491-62369 (privat)
dr.sjuts@studienseminar-leer.de 


Plan der Pädagogischen Sitzungen

bullet Stellvertr. Seminarleiter
Detlef Ehrig, Studiendirektor
Tel. 04950-937930 (privat)
d.ehrig@studienseminar-leer.de


Plan der Pädagogischen Sitzungen 05.2009 + 08.2009
Plan der Pädagogischen Sitzungen 11.2008 (24M) +02.2009

Plan der Pädagogischen Sitzungen 02.2010
Plan der Pädagogischen Sitzungen 11.2009

bullet Fachleiterin für besondere Aufgaben
Frauke Thees, Studiendirektorin
Tel. 04921-950919 (privat)
Frauke.Thees@gmx.de

bullet Fachleiter für besondere Aufgaben
Frank Wieligmann, Oberstudienrat
Tel. 0491-9921695 (privat)
frank.wieligmann@ueg-leer.de
bullet Fachleiter für besondere Aufgaben
Helge Hohmeier, Studiendirektor
Tel. 04941-9942038 (privat)
hhohmeier@freenet.de
bulletVerwaltungsangestellte

Frau Abels   

          Frau Dohse   
 

Ausbildungspläne für das Pädagogische Seminar
 
bullet Terminübersicht - Kursverteilung
bulletModule des Curriculums - Ausbildungsthemen
bulletAusbildungspläne: für 18/24 Monate in der Übersicht (Einstellungstermine Februar, Mai, August, November)
bullet Literaturempfehlungen für die Pädagogische Arbeit
 

Informationen zu unserem Studienseminar

Schulen gehören seit etwas mehr als vier Jahrtausenden zur Geschichte der Menschheit. Was man im alltäglichen Leben nicht ohne weiteres lernt, was aber seit dem Altertum mehr und mehr als zu lernen gilt, bedarf eines eigenen Lernorts – der Schule. Dort finden sich Schülerinnen und Schüler, die etwas lernen, die etwas sich aneignen wollen, und Lehrerinnen und Lehrer, die etwas lehren, die etwas vermitteln sollen.

 

Also lautet ein Beschluss:

  Dass der Mensch was lernen muss. –

  – Nicht allein das A-B-C

  Bringt den Menschen in die Höh’;

  Nicht allein im Schreiben, Lesen

  Übt sich ein vernünftig Wesen;

  Nicht allein in Rechnungssachen

  Soll der Mensch sich Mühe machen;

  Sondern auch der Weisheit Lehren

  Muss man mit Vergnügen hören. –

Dass dies mit Verstand geschah,
War Herr Lehrer Lämpel da. –

Da Lehr-Lern-Prozesse systematisch und wirkungsvoll zu sein und nach Wilhelm Busch „mit Verstand zu geschehen“ haben, die Organisation von Lehr-Lern-Prozessen auch nicht ganz einfach ist, absolvieren Lehrkräfte eine umfangreiche, eine akademische Ausbildung.

Ausbildungseinrichtungen für angehende Lehrkräfte sind die Universitäten, die Studienseminare und die Schulen selbst. Das Studienseminar Leer für das Lehramt an Gymnasien gibt es seit etwa 40 Jahren. Am 1. August 1969 nahm es seine Tätigkeit in Emden auf. Von 1977 bis 2009 war es in der Evenburg in Leer-Loga untergebracht – nun befindet es sich im City-Haus in der Leeraner Innenstadt.

Das Studienseminar Leer profitiert von seiner Innenstadtlage sowie den Vorzügen des modernen Gebäudes - freundliche Seminarräume und eine zeitgemäße Medienausstattung bieten günstige Arbeitsbedingungen.

Studienseminare sind Einrichtungen mit Aufgaben in der Lehrerausbildung. Lehrerausbildung ist hierzulande zweiphasig. Die erste Phase von (mindestens) fünf Jahren Dauer mit dem wissenschaftlichen Studium in zwei Fächern und der Ersten Staatsprüfung als Abschluss findet an Universitäten statt.

Die zweite Phase von 24 beziehungsweise 18 Monaten Dauer erfolgt in den Studienseminaren und endet mit der Zweiten Staatsprüfung. Für diese zweite Phase der gymnasialen Lehrerausbildung gibt es in ganz Niedersachsen 18 solcher Einrichtungen, davon fünf im ehemaligen Bezirk Weser-Ems, nämlich in Leer, Meppen, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven.

Die zweite Phase, das Referendariat, verbindet Theorie und Praxis und führt die auszubildenden Lehrkräfte in das Berufsfeld ein. Einerseits geschieht das in Bezug auf die beiden Unterrichtsfächer mit deren fachlich ausgewiesener Didaktik und Methodik, andererseits werden im pädagogischen Seminar Grundsatzfragen der Schulpädagogik, lern-, entwicklungs- und kognitionspsychologische Probleme, soziologische und bildungspolitische Aspekte und auch schulorganisatorische und schulrechtliche Fragen behandelt; dazu kommen Spezialangebote in Medien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien.

Das Studienseminar Leer ermöglicht diese Ausbildung in folgenden Schulfächern: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Latein, Griechisch, Musik, Geschichte, Evangelische Religion, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Sport.

Es gibt Zusatzangebote für bilingualen Unterricht, Darstellendes Spiel sowie Informations- und Kommunikationstechnik und Medienpädagogik. Ein spezifisches Profil erhält die Ausbildung in Leer durch regelmäßige Formen teilnehmender Beobachtung in anderen Schulen, Schulformen, Alternativschulen nicht nur im eigenen Umfeld. Denn jedes Jahr findet eine Exkursion in ein anderes europäisches Land statt.

Für jedes Fach ist mindestens eine Fachleiterin bzw. ein Fachleiter zuständig. Sie alle unterrichten auch selbst an den verschiedenen Ausbildungsschulen im Seminarbezirk. Ausbildungsschulen sind das Teletta-Groß-Gymnasium und das Ubbo-Emmius-Gymnasium in Leer, in Emden das Gymnasium am Treckfahrtstief und das Johannes-Althusius-Gymnasium, das Auricher Gymnasium Ulricianum sowie die Integrierte Gesamtschule Aurich-West, das Ulrichsgymnasium in Norden, das Gymnasium Papenburg, das Albertus-Magnus-Gymnasium in Friesoythe und das Gymnasium Westerstede.

Diesen Schulen sind die Studienreferendarinnen und -referendare zugeordnet; dort lernen sie zu unterrichten durch eigene Unterrichtspraxis, in einigen Stunden von Mentoren begleitet, in der Mehrzahl der Stunden durch Unterricht in eigener Verantwortung.

Das Studienseminar Leer umfasst derzeit etwas mehr als 100 Personen: 2 in der Seminarleitung, 2 in der Verwaltung und in der Bibliothek, 24 im Ausbildungskollegium und mehr als 90 auszubildende Referendarinnen und Referendare sowie berufsbegleitend zu qualifizierende Lehrkräfte.

Ein Seminar in einer Randlage ist ganz besonders auf eine reichhaltige Bibliothek und andere Hilfsmittel angewiesen. Mehr als 12.500 Bände umfasst im Augenblick die Seminarbibliothek; abonniert sind etwa 45 Fachzeitschriften. Das ist ein erfreulicher Fundus vor Ort.

Aktuelle und absehbare Umstände bestimmen die weitere Entwicklung der zweiten Phase der Lehrerausbildung. Zu ihnen gehören der periodische Überfüllungs- und Mangelzyklus von Lehrkräften, der durch nationale und internationale Studien festgestellte und keineswegs geringe Qualitätsverbesserungsbedarf im beinahe gesamten Bildungswesen, die Anpassung an die Veränderungen durch die Bachelor-Master-Struktur, die Verkürzung der Lehrerausbildungszeit, ein Wandel in den Prüfungsanforderungen sowie der Prozess zunehmender Eigen-verantwortung staatlicher Institutionen.

Etwa 800.000 Lehrkräfte (das sind fast 1 % der Gesamtbevölkerung in Deutschland) sind im Schuldienst tätig. Die Altersstruktur ist unausgeglichen. Etwa ein Drittel der aktiven Lehrerschaft scheidet in den nächsten zehn Jahren aus dem Schuldienst aus. Junge Lehrerinnen und Lehrer braucht das Land.

Und nicht nur das. Die Wissensgesellschaft verlangt exzellentes Personal für Schulen und Hochschulen. Hochqualifizierte Akademikerinnen und Akademiker sind folglich aufgerufen, in den Schulen und Hochschulen der Zukunft tätig zu sein, um sich der Mega-Aufgabe Bildung zu widmen, um, wie es nach dem berühmten Satz Hartmut von Hentigs heißt, die Menschen zu stärken und die Sachen zu klären.

Es gilt, bessere Lernleistungen der Schülerinnen und Schüler und den Mangel an Lehrkräften gleichzeitig zu bewältigen. Und dies betrifft die Region in besonderer Weise. Das Studienseminar Leer fungiert dabei als Drehscheibe, Lehrkräfte in die Region zu holen und sie an die Schulen der Region abzugeben.


Kleiner Wegweiser zum Studienseminar Leer:






















Leer (Ostfriesland) - Niedersachsen


Leer (Ostfriesland) - Niedersachsen

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