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Schulprogramm


Baustein 1 : Wer sind wir? Baustein 2: Was uns wichtig ist! Baustein 3: Was wir schon erreicht haben! Baustein 4: Was wir uns vorgenommen haben! Baustein 5: Was wir konkret umsetzen! Baustein 6: Wie wir uns fortbilden! Baustein 7: Konzepte



Baustein 3: Was wir schon erreicht haben!




Prozess der Schulprogrammentwicklung


Die Steuergruppe der Pestalozzischule traf sich in regelmäßigen Abständen und beschäftigte sich zunächst mit der Auflistung der schulischen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen. Die Dienstbesprechung am 24.05.2005 befasste sich mit der Bestandsaufnahme von Unterricht hinsichtlich der Aspekte Unterrichtsvorbereitung und Methodeneinsatz. Ein Ist-Soll-Abgleich fand statt und führte zu der Erkenntnis, dass unsere schulinternen Arbeitspläne ständig zu aktualisieren seien, bessere Absprachen erforderlich seien, Material stets überprüft, ergänzt und aussortiert werden müsse, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen sei, verstärkt selbstgesteuertes Lernen anvisiert werden solle und wertvolle pädagogische Arbeitsmaterialien angeschafft werden sollen. Eine bessere Absprache in den einzelnen Schulstufen bzgl. der Unterrichtsinhalte und –ziele wurde mehrfach angemahnt. Der Entwicklungsschwerpunkt der Vorjahre bezog sich auf die Ausarbeitung schulinterner Arbeitspläne.

Fragebögen zur Erforschung der Lehrerprofessionalität, zur Sichtweise der Eltern und SchülerInnen wurden Anfang Oktober 2005 entwickelt und Anfang 2006 ausgewertet. Von 150 ausgegebenen Elternfragebögen erhielten wir 87 Rückantworten. In der Auswertung haben sich drei Schwerpunkte unserer zukünftigen Arbeit herauskristallisiert:
- Gewalt in der SchuleAngemessene Förderung der Schüler und SchülerinnenKontakt zwischen Schule und Elternhaus. Die Auswertung der Schülerfragebögen ergab ein ähnliches Bild.

Am 21. April 2008 erstellte die gesamte Schulgemeinschaft in einer ganztägigen Veranstaltung das Leitbild der Pestalozzischule, das am 03.06.2008 einstimmig verabschiedet wurde.

Zeitgleich erfolgte eine Erarbeitung der Schulordnung. In Abstimmung mit den Eltern und Schülern wurde die neue Schulordnung in Ich-Form formuliert und am 03.06.2008 einstimmig verabschiedet. Der dazugehörige Katalog „Maßnahmen und Konsequenzen“ wurde am 07.10.2008 einstimmig von der Gesamtkonferenz angenommen.

Zukünftig werden 2 Entwicklungsschwerpunkte fokussiert:Verbesserung der UnterrichtsqualitätMaßnahmen, auch präventiver Art, gegen Mobbing unter den SchülerInnen.
Zum Einstieg in die Umsetzung des ersten Entwicklungsschwerpunktes fand am 10.06.2008 eine 4-stündige Informationsveranstaltung in unserer Schule statt. Das Kollegium beschloss am 24. Juni 2008 einstimmig an der zweijährigen Qualifizierung nach dem „Niedersächsischen Konzept zur Verbesserung der Unterrichtsqualität“ teilzunehmen.
Zum Einstieg in den zweiten Entwicklungsschwerpunkt wurde eine SchiLF für den 24.06.2008 angesetzt. Ein Impulsreferat zur Thematik „Mobbing“ von Frau Sigrid Baum, Schulpsychologin der Landesschulbehörde, verschaffte einen ersten Einblick in die Thematik.




Projekte und Fortbildungen

Projekt / Fortbildung   Zeitrahmen   Teilnehmer  
SLQ   2007  Schulleiterin 
SchiLF "Letbild"  21.4.2008  Schulgemeinschaft 
SchiLF "Unterrichtsqualität"  10.6.2008  Kollegium 
SchiLF "Mobbing"  24.6.2008  Kollegium + Sozialpädagogen 
Qualifizierung nach dem „Niedersächsischen Konzept zur Verbesserung der Unterrichtsqualität  Oktober 2008 bis August 2010  Kollegium
(7 KollegInnen fungieren als Multiplikatoren) 
Intervention bei Mobbing (LOGO)  Januar 2009  Schulgemeinschaft 
Methodentage  2 mal jährlich an je 2 Tagen (August/Februar)  Kollegium und Schülerschaft 
Offene Ganztagsschule
Elternbefragung
Konzepterstellung
Beginn 

September 2009
Oktober 2009
August 2010  
Schulgemeinschaft 
Regionales Integrationskonzept
Konzepterstellung

Vorstellung Grundschulen  


Herbst 2009

April 2010
 


Kollegien Pestalozzischule und Carl-Orff-Schule
Leiter u. Leiterinnen der GS und FÖS  
     




Schulprofil


Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im erzieherischen Bereich. Die Grundlage für unseren übergeordneten Leitbildgedanken, die Ermöglichung der gesellschaftlichen Teilhabe, ist die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung als Fundament zur Förderung prosozialer Verhaltensweisen.

In Zusammenarbeit mit den an der Schule tätigen Sozialpädagogen werden individuell, klassenbezogen und jahrgangsübergreifend Projekte mit dem Ziel der Selbst- und Fremdwahrnehmung angeboten.
Besondere Unterrichtsangebote:TheaterprojekteGemeinschaftserlebnisse („Ich bin Klasse“, klassenübergreifende Projekttage)
Eine weitere Schwerpunktsetzung greift ab Schuljahrgang 7 – Oberstufe. Die eignungsorientierende Arbeit mit dem langfristigen Ziel der Berufsfindung erhält einen große Stellenwert.

Die Fragestellung, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler stärken können für neue Lebensentwürfe unter Berücksichtigung der Option fehlender Erwerbstätigkeit und somit der Notwendigkeit der Eröffnung neuer Tätigkeitsfelder, bleibt in der Diskussion.




Wiederkehrende schulische Veranstaltungen


Einschulungs-, Weihnachts- und Schulentlassfeiern würdigen und umrahmen ebenso wie die Wortgottesdienste zur Weihnachtszeit und Schulentlassung als feste Bestandteile eines jeden Schuljahres die Höhepunkte des Schulalltages. Die Eltern werden von den jeweiligen Klassen schriftlich eingeladen.
Schulfeste finden regelmäßig statt, sodass jeder Schüler mindestens ein Schulfest an der Pestalozzischule miterleben kann.
Besonders beliebt bei den SchülerInnen sind das Schlittschuhlaufen in der Innenstadt zur Weihnachtszeit sowie das in der Schule organisierte Weihnachtscafe in der Adventszeit. An diesem Vormittag werden die SchülerInnen von den Lehrkräften bedient. Vorbereitet wird das Weihnachtscafe von den SchülerInnen und Lehrkräften, die nicht am Weihnachtswortgottesdienst in der Kirche teilnehmen.
Ebenso beliebt ist der im Dezember stattfindende Discoabend im Jugendzentrum.

Die 5. Klassen der Mittelstufe absolvieren nach einer langen Vorlaufphase die Radfahrprüfung. Weiterhin treten sie gemeinsam mit den 6. Klassen zum jährlichen Vorlesewettbewerb der Förderschulen an, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtet wird und traditionsgemäß in der Pestalozzischule Lingen stattfindet.
Unter den sportlichen Aktivitäten ist die Teilnahme unserer Schule an den jährlich stattfindenen Emslandspielen der Förderschulen, bei denen die SchülerInnen sich den Wettbewerben im Laufen und im Mannschaftsspiel (Fußball, Völkerball) stellen, erwähnenswert. Die Ausrichtung erfolgt umläufig. Im Jahre 2004 fanden die Spiele in Lingen statt.
Seit 18 Jahren existiert an unserer Schule eine Fußball-Arbeitsgemeinschaft, die vierteljährlich neu zusammengestellt wird und aus ca. 16 Schülern besteht. Einmal pro Jahr, meistens im Dezember, findet ein schulinternes Fußball-Turnier statt, wobei der Klassensieger der Mittelstufe und der Oberstufe ausgespielt wird. Die jeweilige Gewinnermannschaft erhält einen Wanderpokal.
Jeweils im Sommer (Juni-Juli) tragen wir die Bundesjugendspiele aus, die nach Absprache auf der Anlage der benachbarten Gymnasien stattfinden.
Ein großer Teil unserer Schülerschaft erfüllt regelmäßig die Bedingungen für das Laufabzeichen.

In zeitlichen Abständen werden an unserer Schule Projekttage zu unterschiedlichen Themen (Hilfsorganisationen, Märchen, Schulhofgestaltung, Zauberwelten, Theaterprojekte) unter Aufhebung des 45-minütigen Stundentaktes und des Klassenverbandes angeboten.
Die ersten Projekttage finden in der letzten Januarwoche vor den Halbjahreszeugnissen statt. Von montags bis mittwochs arbeiten alle Schüler und Schülerinnen in Projekten. Am Donnerstag wird die Projektwoche mit einem Präsentationstag beendet.
Zu Beginn eines jeden Schuljahres beschließt die Gesamtkonferenz, ob im jeweiligen Schuljahr eine zweite Projektwoche im Frühling/Sommer stattfinden soll.

Unsere eignungsorientierende Unterrichtsarbeit umfasst regelmäßige Betriebserkundungen, Praxistage des 8. und 9. Jahrganges in den benachbarten Berufsbildenden Schulen, den Besuch der Ausbildungsbörse, das dreiwöchige Betriebspraktikum im 8. Jahrgang sowie das zweiwöchige Praktikum im 9. Jahrgang in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungs- und Technologiezentrum des Handwerks. Eignungsorientierende Beratungsarbeit findet regelmäßig unter Einbezug externer Berater ( Berufsberatung, Trendkonferenz mit den Kollegen der aufnehmenden Berufsschule) statt.
Als Präventivmaßnahme gegen Suchtgefährdung findet einmal monatlich eine Verlosung unter nichtrauchenden Schülern statt („Nichtrauchen macht stark“). Die Organisation übernimmt der Schülerrat.




Elternarbeit


Das Kollegium der Pestalozzischule hat jederzeit ein offenes Ohr für die Anliegen der Elternschaft. Regelmäßig stattfindende Elternsprechtage geben darüber hinaus Gelegenheit, sich über die Lernentwicklung der Kinder auszutauschen.
In der Weihnachtszeit finden in einzelnen Klassen Feiern mit den Eltern statt. Auch bei den Emslandspielen, den Spielenachmittagen der Unterstufe sowie den Discoabenden der Oberstufe wird die Mithilfe der Eltern benötigt.
Die Schulelternratsvorsitzende, Frau Britta Kerschbaum, nimmt aktiv an den Gesamtkonferenzen sowie Sitzungen des Schulvorstandes teil und hält alljährlich eine Rede im Rahmen der Schulentlassfeier.
Zudem beköstigen unsere Mütter alljährlich die Gäste des Vorlesewettbewerbes, der jeweils im Frühjahr an unserer Schule stattfindet. Er wird ausgerichtet vom Börsenverein des deutschen Buchhandels, unsere Schule ist Austragungsort des Wettbewerbs.
Weiterhin werden unsere SchülerInnen von der Elternschaft an bestimmten Tagen wie z. B. am Nikolaustag überrascht.
Unsere Sozialpädagoginnen bieten themengebundene Elternabende an.




Auszeichnungen


Die Pestalozzischule Lingen hat in den Jahren 2003 und 2006 erfolgreich an der Gütesiegelaktion „Startklar für den Beruf“ teilgenommen.
Die Gütesiegelaktion „Startklar für den Beruf“ ist eine Aktion der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern mit Unterstützung durch die Landesschulbehörde, Abteilung Osnabrück.
Im Rahmen eines Regionalmanagementprojektes zur Weiterentwicklung der Bildungsaufgabe „Sicherung der Ausbildungsfähigkeit“ unter Mitwirkung von Partnern der Wirtschaft, Verbände, der Kommunen und anderer Einrichtungen werden Gütesiegel mit einer Gültigkeit von drei Jahren erteilt.

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