Baustein 1 : Wer sind wir?
Schulform
Die Pestalozzischule Lingen ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Unsere Schule besuchen in der Regel Kinder, die im Rahmen des „Verfahrens zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs“ von der Landesschulbehörde der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen zugewiesen werden, da dem Förderbedarf an der Regelschule nicht entsprochen werden kann.
Für die Schulen unseres Einzugsbereiches verstehen wir uns auch als Förderzentrum, d.h., unsere Schule ist Ansprechpartner für Eltern, Kolleginnen und Kollegen hinsichtlich der Beratung beim Umgang mit Kindern, bei denen ein Förderbedarf vermutet wird.
An unserer Schule kann der Förderschulabschluss nach Klasse 9 erzielt werden.
Standort, Zahlen, Fakten (Stand: August 2010)
Die Pestalozzischule liegt an der Beckstraße und befindet sich in räumlicher Nähe zu den Berufsbildenden Schulen, Gewerbliche Fachrichtungen sowie Land- und Hauswirtschaftliche Fachrichtungen. Ebenso in direkter Nachbarschaft liegt das Berufsbildungs- und Technologiezentrum, ein Kooperationspartner unserer Schule.
Der Träger unserer Schule ist die Stadt Lingen, die zurzeit 56381 Einwohner zählt. Der Einzugsbereich der Schule umfasst die Stadt Lingen, einen Großteil der Gemeinde Bawinkel sowie den Ortsteil Lohne der Gemeinde Wietmarschen-Lohne. Im Jahre 1952 wurde unsere Schule gegründet, nach mehreren Umzügen wurde im Jahre 1973 ein großzügiges Schulgebäude einschließlich Turnhalle an der Beckstraße errichtet.
Im Schuljahr 2010/2011 werden 111 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-9 von 20 Lehrkräften 12 Klassen unterrichtet. Die Unterrichtsversorgung beträgt zurzeit 100%.
Weiterhin arbeiten in der Schule ein Hausmeister, eine Schulsekretärin sowie mit halber Stundenzahl zwei Sozialpädagoginnen im Rahmen des Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojektes an schulischen Standorten des Niedersächsischen Kultusministeriums und des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit (NiKo).
Der Anteil der Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund beträgt 18%.
Insgesamt 63 Kinder ( 5 Taxibeförderungen, 51 Busbeförderungen) werden mit dem Bus bzw. mit dem Taxi zur Schule befördert, das entspricht einem Anteil von 51 %.
Die Jahrgänge 1-9 sind unterteilt in drei Schulstufen: Unterstufe (Jahrgänge 1-4), Mittelstufe (Jahrgänge 5 und 6) und Oberstufe (Jahrgänge 7-9). Die Unterstufe umfasst drei Klassen mit 26 Kindern, die Mittelstufe und die Oberstufe sind mit insgesamt 10 Klassen durchgängig zweizügig.
Unser Schulgebäude beinhaltet neben einer ausreichenden Anzahl von Klassenräumen einen Motorikraum, eine Turnhalle, einen Computerraum mit 12 Schülerarbeitsplätzen, einen Töpferraum mit Brennofen, eine Schulküche, einen Physikraum, je einen Technikraum für Holz- und Metallarbeiten, einen Fernsehraum, ein Elternsprechzimmer, einen Kunstraum, ein Büro für die Schulsozialarbeit, einen Fahrschülerraum, einen Handarbeitsraum, ein Lehrerzimmer mit Computerarbeitsplatz, ein Rektor- und Konrektorzimmer sowie ein Sekretariat.
Das weitläufige Schulgelände wurde über einen Zeitraum von 11/2 Jahren, von Oktober 1998 bis zum Frühjahr 2000, naturnah umgestaltet. Für die einzelnen Schulstufen stehen drei getrennte Schulhöfe zur Verfügung.
Eltern- und Schülerschaft
Die Elternschaft zeichnet sich durch einige sehr engagierte Eltern, hier vor allem Mütter aus, die Interesse an Schule zeigen und sich gern einbinden lassen in Projekte schulischer Art sowie in die Mitarbeit schulischer Gremien. Die Zusammenarbeit mit einigen Elternhäusern wird erschwert durch die fehlende Erreichbarkeit der Eltern (fehlende Festnetzanschlüsse, sich ständig ändernde Handynummern) sowie die geringe Bereitschaft einer Anzahl von Eltern zur Zusammenarbeit. Elternabende, Elternsprechtage etc. werden teilweise nur unzureichend angenommen, Absprachen und Vereinbarungen von Seiten einiger Eltern nicht eingehalten.
Die Schüler und Schülerinnen unserer Schulform zeigen vielfältige, sich überschneidende Einschränkungen in der Lernleistung. Sie können auch mit zusätzlichen Lernhilfen der allgemeinen Schule nicht hinreichend gefördert werden.
Beeinträchtigungen zeigen sich vor allemin der Grob- und Feinmotorik,in den Wahrnehmungs- und Differenzierungsleistungen,im sprachlichen Handelnin der Entwicklung von Lernstrategien,in der Aneignung von Bildungsinhalten,in den Transferleistungen,in der Aufmerksamkeit,in der Motivation,im sozialen Handelnim Aufbau von Selbstwertgefühl und einer realistischen Selbsteinschätzung.
Schulsozialarbeit
Das seit langer Zeit erfolgreich verlaufende Präventions- und Integrationsprojekt –Niedersächsisches Kooperations- und Bildungsprojekt an schulischen Standorten (NiKo) - sichert und verbessert die Qualität unserer Arbeit bezüglich der lt. Niedersächsischem Schulgesetz angestrebten Bildungs- und Erziehungsarbeit. Träger der Maßnahme ist der Kolping-Jugendmigrationsdienst Emsland in Salzbergen.
Die initiierten Angebote (Hausaufgabenbetreuung, Konzept „Auszeit“, Projekt „Ich bin Klasse?!“, Freizeitgestaltung, Mädchen-AG, offene Elternsprechstunde, themengebundene Elternabende, Projekt „Energie-Kick“, Projekt „Gesund und Kreativ“) der an der Schule tätigen Sozialpädagogen unterstützen die Arbeit der Kollegen und Kolleginnen vor allem in unserem Aufgabenfeld der Persönlichkeitsstärkung und dienen dem Abbau von Benachteiligungen, schaffen positivere Lebensbedingungen und geben letztlich vorbeugende Hilfen in belastenden Situationen. Schulversagen und Absentismus werden auf diese Weise verringert, die Persönlichkeitsentwicklung der Heranwachsenden positiv gefördert, wodurch deren Beschäftigungsfähigkeit und Ausbildungsfähigkeit gesteigert werden.
Schulorganisation
Als Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen unterrichten wir in Anlehnung an die Kerncurricula der Grund- und Hauptschulen alle verpflichtenden Unterrichtsfächer dieser Schulformen.
Die Unterstufe umfasst die Jahrgänge 1 – 4, wobei zum Teil jahrgangsübergreifende Lerngruppen eingerichtet werden. Vor dem Hintergrund, einen guten Grundstein für die weiterführende Arbeit in der Mittel- und Oberstufe zu legen, sind wir bemüht, die Klassenstärke in der Unterstufe möglichst gering zu halten. Erfahrungen der letzten Jahre belegen darüber hinaus einen hohen Einsatz der Klassenlehrer bezüglich erzieherischer Aufgaben wegen der enormen Defizite der Schülerschaft in den Bereichen des emotionalen Erlebens und sozialen Handelns, der in einer Klasse mit hoher Schülerzahl nicht zum Erfolg führen würde. Die Unterstufe der Förderschule Lernen ist nicht wie die Grundschulen als verlässlich konzipiert, so dass lediglich der Pflichtunterricht erteilt werden kann. Das Klassenlehrerprinzip kommt in der Unterstufe besonders zum Tragen, da unsere Schüler und Schülerinnen einen verlässlichen Rahmen zum Aufbau personaler wie sozialer Fähigkeiten benötigen.
Ab der Mittelstufe kommt das Fachlehrerprinzip zur Geltung. Der vorbereitende Sachunterricht wird nun thematisch aufgegliedert in die Unterrichtsfächer Geschichte/Sozialkunde, Erdkunde, Biologie und Physik.
In der Oberstufe (Klassen 7-9) kommen die Unterrichtsfächer Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaft hinzu.
Die Pestalozzischule wird seit August 2010 als „Offene Ganztagsschule“ geführt und unterrichtet in einer Fünf-Tage-Woche nach folgendem Stunden- und Pausenplan:
Pflichtunterricht:
Unterricht nach Stundentafel
1. 7.55 - 8.40 Uhr
2. 8.40 - 9.25 Uhr
3. 9.55 – 10.40 Uhr
4. 10.40– 11.25 Uhr
5. 11.35 – 12.20 Uhr
6. 12.20 – 13.05 Uhr
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freiwillige Teilnahme:
ungebundene Freizeit
Warme Mittagsmahlzeit
Klasse 1-4 von 12.30 bis 13.00 Uhr
Klasse 5-9 von 13.10 bis 13.45 Uhr
für die Klassen 1-4 wird ein Betreuungsangebot für die Zeit nach dem Mittagessen bis 13.45 Uhr geschaffen.
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freiwillige Teilnahme:
13.45 - 14.45 Uhr Hausaufgabenaufsicht / Übungsangebot
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freiwillige Teilnahme:
Gebundene Freizeit
14.45 – 15.30 Uhr
AG Bereiche:
* Sport
* Mofakurs
* Kreatives
* Kochen*Spielmöglichkeiten im
Freizeitbereich
*Offenes
Angebot (klönen, lesen...)
(z.T. in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend und Soziales)
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Seit November 2004 beginnt unser Schultag mit einem offenen Anfang, d.h. die Schultüren werden um 7.45 Uhr geöffnet und die Schülerinnen und Schüler dürfen ab 7.50 Uhr den Klassenraum betreten. Die Lehrkräfte sind zu diesem Zeitpunkt aufsichtführend in den Klassenräumen oder in unmittelbarer Nähe.
Kooperationspartner
Kooperationspartner unserer Schule sind die katholische Kirchengemeinde Maria Königin, das Diakonische Werk des Ev.-lutherischen Kirchenkreises, die BBS Lingen, das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ), das Berufsbildungswerk des Lingener Handwerks, das BBW Lingen, das Kanu- und Klettercamp Lingen, die Kunstschule Lingen, das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ) sowie die vorschulischen Einrichtungen und Grundschulen der Stadt Lingen.
Förderverein
Der Förderverein der Pestalozzischule Lingen wurde am 03.06.1998 mit dem Anliegen gegründet, die Aufgaben und Ziele der Schule durch ideelle und materielle Unterstützung zu fördern. Zurzeit zählt der Verein 35 Mitglieder. Der Mindestjahresbeitrag beträgt 6,00 €.
Sprechzeiten und Ansprechpartner
Die Pestalozzischule Lingen befindet sich in räumlicher Nähe zur B 70 / B 213 und ist über die Abfahrt Damaschke in Richtung Berufsbildende Schulen / Schwarzer Weg zu erreichen.
Anschrift:
Pestalozzischule Lingen
Förderschule Lernen
Beckstraße 17
49809 Lingen
Tel.: 0591 – 80 733 80
Fax: 0591 – 80 733 822
E-Mail: Schulleitung@pestalozzischule-lingen.de
Sekretariat@pestalozzischule-lingen.de
Kollegium@pestalozzischule-lingen.de
Konrektor@pestalozzischule-lingen.de
Homepage: www.pestalozzischule-lingen.de
Ansprechpartner:
Gerda Arens (Schulleiterin)
Georg Rosen (stellvertretender Schulleiter)
Roswitha Heinen (Sekretärin)
Dieter Meß (Hausmeister)
Sprechzeiten:
Montag – Freitag von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr