Videos bearbeiten mit MovieXone

Jana Kutscheid

Entwurf vom 11. Februar 2003



Inhalt
Einleitung
MovieXone
Download und Installation von MovieXone
Die Benutzeroberfläche
Erstes Video
Die Arbeitsfenster
Objekte einfügen
Effekte einfügen
Übergänge einfügen
Zusätzliche Funktionen
Aufnahme im Detail
Rendern im Detail
Links


Einleitung
Hier können Sie lernen, wie man mit einem digitalen Camcorder aufgezeichnete Videos bearbeitet. Als Beispielprogramm wird MovieXone von AIST verwendet.



MovieXone
MovieXone von AIST ist ein Freewareprogramm. Sie können es kostenlos im Internet herunterladen. Trotzdem bietet es vielfältige Funktionen und eine professionelle Benutzeroberfläche. Sie können mit MovieXone direkt von Ihrem Camcorder aufnehmen oder fremde Videos importieren, diese dann zusammen bearbeiten, schneiden, vertonen und mit Effekten versehen.

Erhältlich ist das Programm bei www.chip.de. Bitte beachten Sie, dass die Datei mit 32.2 MB beachtlich groß ist, und dass sich dadurch, je nach Verbindungstyp, sehr lange Ladezeiten ergeben.



Download und Installation von MovieXone
Um auf die entsprechende Seite zu gelangen, klicken Sie bitte hier. Auf dieser Seite erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der Software und die dazugehörigen Infos.
  • Wählen Sie in dem roten Kästchen rechts oben eine Downloadart aus.
  • Klicken Sie auf der nächsten Seite auf "Weiter zum Download von MovieXone".
  • Auf der nächsten Seite erfahren Sie die voraussichtliche Downloadzeit je nach Verbindungstyp.
  • Wählen Sie einen der drei Downloadserver.
  • Geben Sie einen Speicherort auf Ihrem PC an und klicken Sie auf "Speichern".
  • Nach Beendigung des Downloads öffnen Sie die heruntergeladene Datei.
  • Folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms.

Nach Beendigung der Installation können Sie MovieXone über "Start-Programme-AIST-MovieXone 4.0-MovieXone 4.0" starten (wenn Sie keinen anderen Installationspfad angegeben haben) oder indem Sie auf das entsprechende Icon auf dem Desktop klicken.


Die Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von MovieXone mag auf den ersten Blick etwas unübersichtlich aussehen, aber die vielen Fenster ermöglichen eine bequeme Arbeitsweise.

In diesem Abschnitt werde ich kurz die Fenster erklären, die Ihnen sofort beim Programmstart begegnen. Eine genaue Erläuterung der Funktionen folgt dann im jeweiligen Abschnitt weiter unten.

Die Menü- und die Werkzeugleiste erinnern trotz des anderen Designs an jedes andere Windowsprogramm und sollten daher einfach zu bedienen sein. In der Werkzeugleiste finden Sie bekannte Funktionen wie "Speichern", "Kopieren", "Einfügen" usw. sowie einige spezielle Funktionen von MovieXone.

Rechts oben befindet sich das Arbeitsfenster, das Ihnen die Kontrolle über die jeweiligen Arbeitsschritte in Ihrem Projekt ermöglicht, wie zum Beispiel das Aufnehmen, das Bearbeiten und das Fertigstellen Ihres Projekts. Dieses Fenster ist das einzige, das Sie nicht ausblenden können, um den Arbeitsbereich zu vergrößern.

Links oben finden Sie den Browser, der eigentlich die gleiche Funktion hat wie der Windows Explorer. Er soll Ihnen den schnellen Zugriff auf Dateien ermöglichen, die Sie in Ihr Projekt einbinden können. Außerdem bedienen Sie von diesem Ort aus die Effekte, mit denen Sie Ihr Video verändern können.

Links unten ist die Zeitleiste (Timeline), die alle Elemente, die in Ihrem Projekt enthalten sind, im zeitlichen Ablauf darstellt. Sie können hier auf die einzelnen Elemente zugreifen und sie bearbeiten.

Rechts unten befindet sich das Vorschaufenster, mit dem Sie einen ersten Blick auf Ihr Video werfen können.

Einstellungen, die die Ansicht des Programms verändern, können Sie über den Menüpunkt "Ansicht" vornehmen. Dort können Sie den Zoomfaktor bestimmen (die Elemente "Storyboard" und "Bearbeiten" betreffend) und entscheiden welche Fenster und Symbolleisten angezeigt werden sollen.

Die Benutzeroberfläche von MovieXone


Erstes Video
Dieser Abschnitt soll Ihnen als Anleitung dazu dienen, ein einfaches Video zu erstellen, ohne dass die einzelnen Schritte hier genauer erklärt werden sollen.

Um ein neues Projekt zu öffnen, klicken Sie auf "Datei - Neues Projekt". Es öffnet sich das Fenster "Animation einrichten". Hier sollten Sie folgende Einstellungen verändern: Bei "Seite" sollten Sie bei "Größe" und "Pixel-Aspekt" Ihr Videosystem auswählen. Der europäische Standard ist PAL. Bei "Größe" sollten Sie keine unnötig große Auflösung wählen, da Ihr Video ansonsten sehr viel Speicherplatz belegt. Bei "Zeit" sollten Sie auch auf Ihr Videosystem umstellen. Klicken Sie dann auf "OK".

Zuerst brauchen Sie natürlich Filmmaterial. Sie können entweder fremdes Material in das Programm importieren oder eigenes aufnehmen. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie hier:

Zum Importieren klicken Sie auf "Datei-Filmmaterial importieren" und wählen die entsprechende Datei aus. Sie erscheint jetzt als kleines Bild im Storyboard, dass Ihnen alle Filmelemente, die Sie in Ihr Projekt eingebunden haben, zeigt. Sie können die Datei auch mit Hilfe des Browsers auswählen, indem Sie auf das Symbol "Movieclip" klicken.

Zum Aufnehmen klicken Sie auf "Aufnehmen" im Arbeitsfenster und dann auf "Filmclip aufnehmen". Klicken Sie auf das kleine Kamerasymbol und auf OK. Sie können jetzt entweder "live" das aufnehmen, was Ihre Kamera aktuell anzeigt oder ein Band in Ihrer Kamera wiedergeben und das aufnehmen. Wie Sie dazu vorgehen, entnehmen Sie bitte der Anleitung Ihres Camcorders. Um die Aufnahme zu beenden, klicken Sie erneut auf das Kamerasymbol. Der aufgenommene Clip wird ebenfalls im Storyboard angezeigt. Alternativ können Sie auch auf "Werkzeuge-Filmclip aufnehmen" klicken.

Sollten Sie bei der Aufnahme Probleme haben, lesen Sie bitte folgenden Abschnitt, der das Thema genauer behandelt.

Sie sollten noch einen Clip importieren oder aufnehmen, damit Sie im Folgenden mit diesen beiden arbeiten können. Jetzt werden beide Clips sowohl im Storyboard als kleine Standbilder, als auch in der Timeline angezeigt.

Zum Speichern des Projekts klicken Sie auf "Datei-Projekt speichern" und wählen einen Installationsort. MovieXone speichert Ihr Projekt im programmeigenen M3W-Format.

Ein Doppelklick auf einen Clip (entweder im Storyboard oder in der Timeline) ermöglicht es Ihnen, ihn einzeln zu betrachten. Jetzt öffnet sich ein Wiedergabefenster.

Wenn Sie beide Clips hintereinander abspielen wollen, um sie so zu betrachten, wie sie später im fertigen Film erscheinen, müssen Sie das Vorschaufenster benutzen. Legen Sie dazu zuerst den Vorschaubereich fest, indem Sie auf die grüne Linie in der Timeline klicken und sie auf den gewünschten Bereich ausdehnen, in Ihrem Fall also die ganze Animation. Klicken Sie dann im Vorschaufenster auf den einfachen Pfeil.

Sie können zwischen den beiden Szenen einen Übergang einfügen. Dazu klicken Sie auf das Symbol "Transitions" im Browser und dann auf "Fades". Wählen Sie den Fade "Dissolve" aus und ziehen Sie ihn per Drag&Drop zwischen die beiden Szenen im Storyboard. Lassen Sie die Maustaste los, sobald Sie einen grünbraunen Streifen sehen. Die Transition wird in der Timeline in der Transitionsspur angezeigt. Schauen Sie sich Ihr Video erneut in der Vorschau an.

Vielleicht wollen Sie auch einen Text in Ihrem Film anzeigen lassen. Wählen Sie dazu das Objekt "Text String" aus, das sich im Browser unter "Stammverzeichnis-Objekte-Textgeneratoren" befindet. Ziehen Sie es per Drag&Drop auf den jeweiligen Clip im Storyboard oder in die Timeline. Um den Textstring zu verändern, klicken auf das kleine Symbol "fx" im Browserfenster. Dort können Sie den Text und die Schrift verändern. Genaueres zu dem Objekt Textstring erfahren Sie später.

Um diesen - zugegebenermaßen recht einfachen - Film fertigzustellen, klicken Sie auf "Fertigstellen" im Arbeitsfenster. Wählen Sie "...", um den Speicherort festzulegen und klicken Sie dann auf "Rendern...". Jetzt wird Ihr Film berechnet, um dann später mit einem anderen Programm wiedergegeben werden zu können. In der Standardeinstellung wird der Film im AVI-Format gespeichert, das sie zum Beispiel im Windows Media Player wiedergeben können.



Die Arbeitsfenster
In den nächsten Abschnitten werden die Arbeitsfenster, die MovieXone Ihnen zur Verfügung stellt, detailliert beschrieben. Die Reihenfolge ist hierbei die gleiche wie im Menü "Ansicht-Palette". Das macht Sinn, da die Fenster nicht in einer bestimmten Reihenfolge benutzt werden, sondern man während des Arbeitens oft zwischen ihnen hin und herspringt.
Wenn Sie den vorhergehenden Abschnitt bearbeitet haben, haben Sie außerdem schon einen guten Überblick über das Programm und werden sich gut darin zurechtfinden.
Einige bestimmte Fenster sind automatisch nach dem Öffnen eines Projekts verfügbar. Andere müssen Sie erst aufrufen, indem Sie das Menü "Ansicht-Palette" benutzen.
Wenn Sie verhindern wollen, dass sich ein neugeöffnetes Fenster in den Arbeitsbereich einfügt und so den Platz verringert, der anderen Fenstern zur Verfügung steht, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Titelleiste des jeweiligen Fensters und wählen Sie "floating". Das Fenster ist jetzt frei verschiebbar und wird sich nicht "andocken".


Das Vorschaufenster
Das Vorschaufenster befindet sich standardmäßig rechts unten.
Mit ihm haben Sie die Möglichkeit, einen ersten Blick auf Ihr Video zu werfen und so vielleicht etwaige Fehler zu entdecken.
Das Fenster setzt sich aus dem Bildschirm und einigen Tasten und Anzeigefeldern zusammen.
Im linken oberen Anzeigefeld wird der Timecode dargestellt, damit Sie immer genau wissen, welchen Bereich Ihres Videos Sie gerade betrachten. Dort wird die abgelaufene Zeit in Stunden-Minuten-Sekunden-Frames dargestellt. Frames sind die Einzelbilder. Im PAL Videosystem sind 25 Frames pro Sekunde üblich.
Im unteren Anzeigefeld erhalten Sie noch einmal eine Grobanzeige der Position im Video.
Sie können die Wiedergabe über diese beiden Anzeigefelder beeinflussen, indem Sie den Timecode eingeben (auf die Stelle für Stunde, Minute, Sekunde oder Frames klicken und die gewünschte Zahl eingeben) oder den Pfeil im unteren Anzeigefeld bewegen.
Die Tasten steuern die Wiedergabe. Wenn Sie die Maus ohne zu klicken auf einer Tasten halten, wird Ihnen die Funktion der jeweiligen Taste angezeigt.
Bitte beachten Sie, dass sie immer einen Vorschaubereich wählen müssen. Dazu halten Sie die Maus auf die grüne Linie in der Timeline (links daneben) und verschieben oder dehnen diese so, bis sie sich über den gewünschten Bereich erstreckt, den Sie betrachten möchten. Klicken Sie doppelt auf die Linie, um den gesamten Bereich auszuwählen.

Das Vorschaufenster


Die Timeline
Die Timeline zeigt Ihnen alle Elemente, die Sie in Ihrem Projekt verwenden, und bietet Ihnen die Möglichkeit diese direkt auszuwählen und zu bearbeiten.

Das Timelinefenster besteht aus einigen Tasten im oberen Bereich, dem Timecode, der Ihnen schon bekannt ist, und den einzelnen Spuren, die Sie in dem Arbeitsbereich rechts daneben betrachten können.
Folgende Spuren sind verfügbar: Video 1, Video A und B, Transition und Audio 1. Dabei ist Video 1 für Objekte und 3D-Effekte gedacht, Video A und B für Videoclips, Transition für Übergänge zwischen den Szenen und Audio für die Sounduntermalung.
Sie können die Spuren umbenennen, indem Sie auf den jeweiligen Namen klicken und einen neuen eingeben.
Wenn Sie auf das Schloss neben dem Namen der Spur klicken, wird diese gesperrt, das heißt, sie kann nicht verändert werden, bevor Sie nicht erneut auf das Symbol klicken. Ein Klick auf den Punkt verhindert, dass die Spur gerendert wird. Eine Spur, bei der diese Funktion aktiviert ist, wird in der Vorschau nicht mehr berücksichtigt.

Mit den Pfeiltasten links oben, dem Timecode und dem Zeitpunktanzeiger mit dem blauen Strich darunter können Sie sich in der Timeline bewegen.

Ein Klick auf ein Objekt oder einen Clip wählt diesen zur weiteren Bearbeitung aus.
Wenn Sie auf einen Clip doppelklicken, erscheint ein Wiedergabefenster, dass Ihnen allerdings nur diesen einen Clip zeigt (im Gegensatz zum Vorschaufenster).

Natürlich können Sie mit Hilfe der Timeline Ihr Video bearbeiten, d.h. schneiden, strecken, stauchen usw. Allerdings sollten Sie zum Schneiden eher das Monitorfenster benutzen, da man mit diesem Fenster weitaus genauer arbeiten kann als mit der Timeline. Reicht Ihnen aber ein grober Schnitt, ist die Timeline das geeignete Werkzeug.
Zum Schneiden verwenden Sie die drei Werkzeuge neben dem Pfeilsymbol. Wenn Sie die Maus über eine dieser Tasten halten, wird Ihnen die jeweilige Funktion angezeigt.

  • Bis Start trimmen: Wählen Sie dieses Symbol aus und halten Sie es auf ein Objekt, einen Clip oder die Audiospur. Es erscheint ein Zeichen, das dem Symbol in der Werkzeugleiste ähnlich ist. Wenn Sie jetzt klicken, schneiden Sie alles, was sich links vom Mauszeiger befindet, ab. Um wieder den normalen Mauszeiger zu erhalten, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Pfeil.
  • Schneiden: Mit diesem Werkzeug können Sie einen Clip an der Stelle, an der sich die Maus befindet, schneiden und erhalten dann zwei Clips, die Sie einzeln voneinander bearbeiten können.
  • Bis Ende trimmen: Dieses Werkzeug funktioniert genauso wie das zuerst beschriebene, allerdings schneidet es alles, was sich rechts vom Mauszeiger befindet.
Die fünf Tasten daneben, mit denen Sie Clips verschieben, dehnen und stauchen können, können Sie benutzen, wenn Sie die Taste "Storyboard" (die Taste mit den vier Quadraten) deaktivieren. Um die Funktionen anzuwenden, halten Sie den Mauszeiger auf das Ende oder den Anfang eines Clips, bis ein entsprechendes Symbol erscheint. Bitte beachten Sie, dass manche Funktionen nur anwendbar sind, wenn ein Clip vorher schon getrimmt bzw. geschnitten wurde.
  • Roll: Dieses Werkzeug verlängert einen Clip, und kürzt dadurch automatisch den anschließenden Clip.
  • Ripple: Hiermit können Sie ebenfalls einen Clip verlängern, allerdings werden alle anschließenden Clips verschoben und nicht wie beim Roll-Werkzeug gekürzt. Wenn Sie diese Funktion anwenden, verlängert sich also die Länge Ihres Videos.
  • Slip: Wenn Sie einen Clip vorher schon getrimmt (siehe oben) haben, also nur einen bestimmten Ausschnitt zeigen, können Sie mit diesem Werkzeug den Ausschnitt verschieben.
  • Slide: Hiermit verschieben Sie einen Clip und kürzen bzw. verlängern dadurch alle anschließenden Clips.
  • Stretch: Mit diesem Werkzeug können Sie einen Clip stauchen oder dehnen, also entweder einen Zeitraffer- oder Zeitlupeneffekt hinzufügen.
  • Wenn Sie einen Clip einfach nur verschieben wollen, halten Sie die Maustaste irgendwo in die Mitte des Clips, bis ein Symbol mit zwei in entgegengesetzte Richtungen zeigenden Pfeilen erscheint, klicken Sie dann und ziehen den Clip auf die gewünschte Position.
Mit den Tasten "Ansicht 1" und "Ansicht 2" können Sie zwischen zwei verschiedenen Ansichtsmodi wählen. Bei "Ansicht 2" werden in der Timeline nicht nur das erste und letzte Bild eines Clips oder Objekts angezeigt, sondern auch Bilder dazwischen. Allerdings dauert der Aufbau dieser vielen Bilder manchmal recht lange und die Darstellung ist unübersichtlicher, da jetzt nicht mehr alle Spuren in das Arbeitsfenster passen.

Wenn Sie die Funktion "An Kanten ausrichten" aktivieren, wird es Ihnen erleichtert, die richtige Position zu finden, wenn Sie zum Beispiel einen Clip verschieben. Dann "rastet" der Clip oder das Objekt, was Sie gerade bewegen, sozusagen ein, wenn Sie einen anderen Clip oder den Zeitpunktmarkierer berühren.

Mit der Taste "Einrichten" können Sie Einstellungen vornehmen, die nur die Timeline betreffen.

Die Timeline


Der Timegraph
Wenn Sie auf ein Objekt in der Timeline klicken und dann "Ansicht-Palette-Timegraph" wählen oder auf das Graphensymbol links in der Timeline klicken, öffnet sich der Timegraph und zeigt das ausgewählte Objekt.

Jetzt können Sie es einzeln betrachten und, wenn es sich um ein Objekt wie zum Beispiel einen Textstring handelt, auch bearbeiten, indem Sie auf das jeweilige Symbol klicken. Es werden die Einstellungen zu den Objekten in einzelnen Spuren dargestellt, die Sie jetzt, ähnlich wie bei der Timeline auch mit Hilfe der kleinen Symbole deaktivieren können.

Die Symbole in der Werkzeugleiste sind die gleichen wie die, die Sie auch in der Timeline finden.

Der Timegraph


Die Effektbox
Mit Hilfe der Effektbox können Sie die eingefügten Effekte und Objekte bearbeiten, damit sie sich in Aussehen und Funktion Ihren Wünschen anpassen.

Sie rufen die Effektbox auf, indem Sie ein Objekt im Storyboard oder in der Timeline/im Timegraph einfach anklicken und dann auf das Symbol "fx" im Browserfenster klicken. Alternativ können Sie auch "Ansicht-Palette-Effektbox" wählen.

Wenn Sie auf die türkisfarbenen Felder klicken, können Sie die Einstellungsmöglichkeiten erweitern, da nicht immer alle Felder dargestellt werden, um Platz zu sparen.

Detaillierte Erklärungen zu den möglichen Einstellungen folgen in den Abschnitten, die die einzelnen Effekte betreffen.

Die Effektbox


Der Browser
Der Browser ist ähnlich aufgebaut wie der Windows Explorer.

Er bietet Ihnen direkten Zugriff auf alle Multimediadateien, die sich auf Ihrer Festplatte befinden und die Sie in Ihrem Projekt verwenden können.

Außerdem können Sie durch eine spezielle Verzeichnisstruktur auch auf die mitgelieferten Effekte und Objekte zugreifen, die Ihnen MovieXone zur Verfügung stellt.

Um auf diese Effekte und Objekte zugreifen zu können, müssen Sie mit Hilfe des kleinen Pfeils oberhalb des Anzeigefensters ein Popup-Menü öffnen und dort "STAMMVERZEICHNIS" wählen.
Jetzt können Sie die Ordner "Objekte", "Effekte" und "Transitions" öffnen und nach den Effekten durchsuchen, die Sie benutzen wollen.
Mit "Desktop" können Sie Ihre ganze Festplatte durchsuchen. Mit "Movie Clip", "Still Image" und "Waveform Sound" durchsuchen Sie auch die ganze Festplatte, allerdings zeigt Ihnen MovieXone nur Videodateien, Bilder oder Wave-Dateien an.

Um ins Stammverzeichnis zurückzukehren, können Sie das eben erwähnte Popup-Menü oder die Registerkarten oberhalb des Anzeigefensters verwenden, die Ihnen schnellen Zugriff auf die Ordner ermöglichen. Alternativ dazu können Sie auch die Tasten aus der Werkzeugleiste verwenden, deren Funktionen im Folgenden erläutert werden:

Mit "Zum STAMMVERZEICHNIS" gelangen Sie ins Stammverzeichnis zurück und mit "Ebene nach oben" einen Ordner nach oben in der Verzeichnishierarchie. Diese beiden Tasten sind deaktiviert, wenn Sie sich bereits im Stammverzeichnis befinden.

Mit den folgenden vier Tasten können Sie die Ansicht im Browserfenster verändern, genauso wie im Windows-Explorer. Sie können wählen zwischen großen Symbolen, kleinen Symbolen, Listenansicht und Detailansicht.

"Tab hinzufügen" bietet Ihnen die Möglichkeit dem Browser eine neue Registerkarte von dem Ordner, in dem Sie sich gerade befinden, hinzuzufügen, damit der schnelle Zugriff auf Ordner, die Sie oft benötigen, ständig gewährleistet ist.
Wenn Sie dieses Register wieder löschen wollen, klicken Sie darauf und wählen Sie "Tab löschen".

Die Funktion "Quellenvorschau erlauben" bewirkt, dass Sie von Multimediadateien eine kleine Vorschau erhalten, wenn Sie die Maustaste im Browser darüberhalten. So können Sie schneller entscheiden, welche Datei Sie für Ihr Projekt wirklich auswählen wollen.
Wenn Sie die Maus auf eine Videodatei halten wird das Video abgespielt. Bei Audiodateien wird der Sound wiedergegeben und von einem Bild erhalten sie ebenfalls eine Vorschau.

Wenn Sie "Baumdiagramm" aktivieren, wird die Darstellung so verändert, dass der Browser dem Windows-Explorer noch ein bisschen ähnlicher wird. Jetzt können Sie noch schneller auf einzelne Dateien, Objekte oder Effekte zugreifen, da Sie zwei Anzeigefenster benutzen können.

Der Browser


Der Monitor
Der Monitor ermöglicht Ihnen das genauere und bequemere Schneiden Ihrer Clips, da Sie mit zwei Fenstern gleichzeitig arbeiten können.

In der Timeline sind jetzt ein roter und ein blauer Marker zu erkennen, die jeweils die Position von dem Videoausschnitt angeben, der gerade im linken bzw. im rechten Monitorfenster angezeigt wird.

Mit Hilfe der Tasten "Roten/Blauen Marker eine Spur nach oben/unten" können Sie diesen Ausschnitt verändern. Sie können auch die Marker auf der Timeline bewegen, die Tasten "Roten/Blauen Marker zum vorherigen/nächsten Bild" nutzen oder den Timecode bearbeiten, um zur gewünschten Stelle zu gelangen.
Sofern sich nicht beide Marker in ein und derselben Spur befinden, können Sie die beiden auch synchronisieren, indem Sie auf "Roten Marker mit blauem Marker synchronisieren" oder auf "Blauen Marker mit roten Marker synchronisieren" klicken.

Im Monitorfenster stehen Ihnen ebenfalls die Schnittfunktionen zur Verfügung, die Sie bereits aus der Timeline kennen.

Das Monitorfenster


Das Videocontrol-Fenster
Das Videocontrol-Fenster sollten Sie dann benutzen, wenn Sie längere Abschnitte oder gar Ihr ganzes Projekt in der Vorschau sehen und dazu auch den Sound wiedergeben wollen.
Wenn Sie Ihr Video im Videocontrol-Fenster wiedergeben, wird es vorher gerendert, d.h. berechnet. Je nach Länge und Qualität des Videos kann das ein paar Sekunden oder einige Minuten dauern. Es wird der Bereich gerendert, der in der Timeline durch die rote Linie markiert ist. Die Position und Länge dieser Linie können Sie genauso wie bei der grünen Linie verändern.

Um dieses Fenster aufzurufen, wählen Sie entweder "Ansicht-Palette-Videocontrol" oder das Monitor-mit-Punkt-Symbol unten links im Vorschaufenster.

Neben den aus der Vorschau bekannten Tasten begegnen Ihnen hier auch noch eine Taste zur Einrichtung der Wiedergabe und zum erneuten Rendern.
Auf Band aufnehmen ist in der Freewareversion von MovieXone nicht möglich.

Das Videocontrol-Fenster


Die Sound-Anzeige
In der Sound-Anzeige werden die Hüllkurven dargestellt, während Sie Ihr Video im Videocontrol-Fenster abspielen.

Die Sound-Anzeige rufen Sie über "Ansicht-Palette-Sound-Anzeige" auf.

Die Sound-Anzeige


Objekte einfügen
Objekte können Sie in Ihr Projekt einfügen, indem Sie im Stammverzeichnis des Browsers "Objekte" wählen. Im nächsten Ordner wählen Sie am besten "Alle Objekte" aus, da Sie dann auf alle Objekte gleichzeitig zugreifen können und nicht immer zwischen den Ordnern umherschalten müssen. Wählen Sie einen Clip im Storyboard oder in der Timeline aus und doppelklicken Sie auf das Objekt, das Sie hinzufügen wollen. Sie können das Objekt auch per Drag&Drop in die Timeline ziehen und dort frei positionieren.

Wenn Sie ein Objekt (oder auch einen Effekt) löschen wollen, klicken Sie es an und wählen Sie "Bearbeiten-Entfernen".

Hier begegnen Ihnen die drei Objekte, die Sie auch schon aus dem Stammverzeichnis kennen, wieder: "Movie Clip", "Still Image" und "Waveform Sound", mit denen Sie Videos, Bilder und Sounds auswählen können.
Zusätzlich stehen auch noch die Objekte "Checker Board", "Movie3D Project" und "Text String" zur Verfügung.

Mit "Checker Board" können Sie ein Schachbrettmuster über Ihr Video legen, das Sie in Größe und Farbe verändern können, wenn Sie den Clip, auf den Sie es gelegt haben, im Storyboard oder das Objekt selbst in der Timeline auswählen und dann die Effektbox öffnen.

Wenn Sie ein Projekt mit dem Programm Movie3D erstellt haben, können Sie es mit Hilfe des Objekts "Movie3D Project" einfügen.

Am interessantesten dürfte allerdings das "Text String" Objekt sein. Mit seiner Hilfe können Sie Texte über Ihr Video legen, wie zum Beispiel Erläuterungen oder Titel.
Wie Sie das "Text String" Objekt einfügen, wurde bereits in dem Abschnitt Erstes Video erklärt. Jetzt erfahren Sie, wie Sie das Objekt noch weiter bearbeiten können, um es Ihren Wünschen anzupassen.
Wählen Sie das Objekt aus (im Storyboard oder in der Timeline) und öffnen Sie die Effektbox, um es zu bearbeiten.
Jetzt stehen Ihnen die Register "Text" und "Farben" zur Verfügung.
Wenn Sie die Registerkarte "Text" auswählen, können Sie hier den von Ihnen gewünschten Text im Feld "Text" eingeben und die Schrift verändern, indem Sie auf "Font" klicken. Mit dem Schieberegler "Verbergen" können Sie entweder den linken oder den rechten Teil des Schriftzuges verbergen. Wenn Sie den Regler wieder auf 0 setzen, haben Sie die Ausgangslage wiederhergestellt.
Mit Hilfe des Registers "Farben" können Sie die Vorder- und Hintergrundfarbe verändern.
Die Vordergrundfarbe bezeichnet die Farbe der Schrift. Die Hintergrundfarbe wird nur sichtbar, wenn Sie "Transparenter Hintergrund" auf "Off" stellen. Dann wird Ihr Schriftzug mit einem farbigen Kasten hinterlegt.
Die Farben können Sie auswählen, indem Sie aus dem Kreis um das Dreieck grob die gewünschte Farbe markieren, und Sie dann mit dem Regler im Dreieck genauer bestimmen. Alternativ können Sie auch in die Felder die Zahlenwerte für Rot-Grün-Blau eintragen.

Die Farbauswahl

Zu jedem "Text String" Objekt gehört ebenfalls ein Effekt "Transformations", mit dem Sie das Verhalten des Objekts bestimmen können. Sie können es über die Symbole in der oberen Leiste der Effektbox auswählen.
Hier gibt es vier verschiedene Register: "Position", "Skalieren", "Rotieren" und "Zentrum und Fokus".
Mit der Registerkarte "Position" können Sie genau angeben, an welcher Stelle sich der Text befinden soll. Sie können die Angaben grob mit Hilfe des Reglers vornehmen oder die genauen Zahlenwerte für die X- und die Y-Position angeben. Sofern der Bereich, den Sie gerade bearbeiten, aktuell im Vorschaufenster angezeigt wird, können Sie die Veränderungen, die Sie vornehmen, direkt dort verfolgen.
Unter "Skalieren" können Sie die Größe und das Aussehen des Textobjekts zu verändern. Wenn Sie den Regler unter "Skalieren" nach links verschieben, verkleinert sich das Objekt, verschieben Sie ihn nach rechts, vergrößert es sich. Mit Hilfe des Reglers unter "Dehnung" können Sie den Text dehnen oder stauchen.
Mit Hilfe des Globussymbols unter "Rotieren" lässt sich das "Text String" Objekt frei im Raum drehen. Wenn Sie die Veränderungen wieder rückgängig machen wollen, geben Sie einfach in jedes der sechs Felder eine 0 ein.
Unter "Zentrum und Fokus" können Sie das Zentrum, um das diese Rotation ausgeführt wird, festlegen und den Fokus bestimmen.
Am besten spielen Sie mit allen diesen Einstellungen ein bisschen herum, um herauszufinden, welche Effekte für Ihr Projekt sinnvoll sind.

Fenster zur Bearbeitung der Transformationen

Es ist also möglich, dass sich ein Objekt im zeitlichen Ablauf verändert. Das kann die Farbe, die Größe, Position usw. betreffen. Um diese Veränderung zu berechnen, benutzt MovieXone sogenannte Keyframes. Das sind sozusagen Schlüsselbilder am Anfang und am Ende eines Zeitablaufs, mit deren Hilfe alle Bilder dazwischen berechnet werden. Wenn Sie jetzt aber nicht wollen, dass eine Veränderung stattfindet, kann es sehr umständlich sein, das erste sowie das letzte Bild gleich zu konfigurieren. Alternativ dazu können Sie die Funktion "Keyframes zusammenlegen" nutzen. Dazu müssen Sie das jeweilige Objekt anklicken und "Objekt-Keyframes zusammenlegen..." wählen. Dann bleibt Ihr Objekt statisch.


Effekte einfügen
Effekte können Sie genauso wie Objekte einfügen, nur müssen Sie im Stammverzeichnis "Effekte" statt "Objekte" wählen.

Es stehen Ihnen sieben Effekte zur Verfügung, die im Folgenden kurz erläutert werden. Die Veränderung dieser Effekte ist sehr einfach, da Ihnen überall sowie grafische Bedienelemente begegnen, mit denen Sie Grobeinstellungen vornehmen können, sowie Möglichkeiten genaue Zahlenwerte einzugeben (siehe Beschreibung zum Objekt "Text String").

  • Blur: Hiermit können Sie Ihr Video verwischt darstellen.
  • Brightness & Contrast: Mit diesem Werkzeug können Sie die Helligkeit sowie den Kontrast beeinflussen.
  • Color Correction: Wenn Sie dieses Werkzeug verwenden, können Sie die Farben verändern.
  • Comment: Hiermit fügen Sie einen Kommentar zu einem Clip oder einem Objekt hinzu, mit dem Sie Anmerkungen machen können und der nur zur besseren Übersicht dient. Im späteren Film ist er nicht zu sehen.
  • Cropping: Dieses Werkzeug ermöglicht es Ihnen einen Clip mit schwarzen Balken zu versehen.
  • Simple Wipe: Simple Wipe ähnelt dem Cropping Werkzeug. Sie können eine Art Schatten hinzufügen, den Sie in Größe und Position verändern können.
  • Sound Volume: Sie sollten dieses Werkzeug benutzen, wenn Sie die Lautstärke, mit der eine eingefügte Audiodatei im Film abgespielt wird, verändern wollen. Sie können die Lautstärke am Anfang und am Ende der Datei bestimmen.
  • Transparency: Mit diesem Werkzeug können Sie Transparenz erzeugen.
  • User's Mask: Hiermit können Sie ein Bild, einen Text usw. vor Ihr Video legen, sozusagen als Maske. Wählen Sie bei "Quelle auswählen" die von Ihnen gewünschte Quelle. Zum Beispiel bei Bildern müssen Sie gleich eine bestimmte Datei auswählen, bei einem Textstring können sie die Einstellungen dazu später in der Effektbox vornehmen.


Übergänge einfügen
Sie haben die Möglichkeit mit MovieXone sogenannte Transitions(Übergänge) zwischen den Szenen Ihres Projekts einzufügen. Zum Beispiel können Sie zwei Szenen langsam ineinander überblenden lassen.

Um eine Transition auszuwählen, wählen Sie im Stammverzeichnis des Browsers "Transitions" und den Unterordner "Fades" (oder "Alle Transitions", da es sowieso nur eine Transition gibt). Ziehen Sie den Fade "Dissolve" entweder per Drag&Drop in die Timeline oder noch einfacher in das Quadrat zwischen den zwei Szenen im Storyboard. Lassen Sie die Maustaste los, sobald Sie eine grünbraune Linie sehen. Der Übergang wird jetzt ebenfalls in der Timeline dargestellt.

Wenn Sie den Übergang auswählen und dann die Effektbox öffnen, können Sie ihn weiter bearbeiten. Zum Beispiel können Sie mit Hilfe des Schiebereglers die Art des Übergangs genauer bestimmen. Sie können ihn auch bei Bedarf in der Timeline kürzen.



Zusätzliche Funktionen
MovieXone bietet Ihnen noch einige weitere Möglichkeiten, die die Arbeit mit dem Programm erleichtern:

TWAIN-Aufnahme:
Wenn Sie einen Scanner haben, der die TWAIN-Schnittstelle unterstützt, können Sie direkt in MovieXone scannen.
Dazu müssen Sie den Menüpunkt "Werkzeuge-TWAIN-Aufnahme..." wählen.
Im Folgenden können Sie zum Beispiel den Speicherort festlegen und als Quelle Ihren Scanner wählen.

CD-Audio-Konverter:
Wenn Sie "Werkzeuge-CD-Audio-Konverter" auswählen, haben Sie die Möglichkeit eine Audio-CD im Wave-Format auf Ihrer Festplatte abzuspeichern und diese Dateien später in Ihrem Projekt zu verwenden.

Album:
Über "Datei-Neu-Album" können Sie ein neues Album öffnen.
Ein Album dient dazu, dass Sie Dateien (Clips, Bilder, Audiodateien usw.) an einer zentralen Stelle sammeln und so einen schnelleren Zugriff auf sie haben.
Über die Taste "Neues Element" fügen Sie ein neues Element hinzu. Die anderen Tasten sind Ihnen bereits aus dem Browser bekannt.
Um ein Album zu speichern, schließen Sie es, indem Sie auf das kleine Kreuz rechts oben klicken, und antworten im folgenden Dialogfeld mit "Ja". Geben Sie dann einen Speicherort für Ihr Album an. Wenn Sie ein Album öffnen wollen, wählen Sie "Datei-Öffnen...". Bitte achten Sie darauf, dass unter Dateityp entweder "Album-Dateien" oder "Alle unterstützte Formate" stehen muss, damit Sie Ihr Album öffnen können.



Aufnahme im Detail
Im Abschnitt Erstes Video haben Sie in groben Zügen erfahren, wie Sie direkt in MovieXone von Ihrem Camcorder aufnehmen. Es sind allerdings noch ein paar Einstellungen möglich, die dort noch nicht beschrieben worden sind.

Wenn Sie auf die Registerkarte "Aufnehmen" im Arbeitsfenster klicken, haben Sie auch die Möglichkeit das Aufnahme-/Wiedergabegerät zu wählen. Diese Einstellungen sollten Sie vor allen Dingen dann überprüfen, wenn Sie Probleme bei der Aufnahme haben, zum Beispiel, wenn überhaupt kein Bild angezeigt wird. Eine andere Fehlerquelle kann auch die Tatsache sein, dass Sie den Camcorder falsch an den Computer angeschlossen haben. Lesen Sie dazu am besten noch einmal die Dokumentationen zu Ihrer Hardware.
Wenn Sie dann immer noch keinen Erfolg haben, verzweifeln Sie nicht. Manchmal hilft es auch einfach den Computer herunterzufahren und neu zu starten...



Rendern im Detail
Auch beim Rendern gibt es noch mehr Einstellungsmöglichkeiten als im Abschnitt Erstes Video beschrieben.

Sie können den Renderer einrichten, indem Sie "Rendern-Renderer einrichten" wählen oder unter "Fertigstellen" im Arbeitsbereich auf "Renderer einrichten" klicken.

Das Fenster, das sich jetzt öffnet, ähnelt dem Fenster "Animation einrichten". Sie können in diesem Fenster das Format, in dem Ihr Video gespeichert werden soll, die Größe, sowie die Qualität festlegen. Achten Sie darauf, dass Sie bei diesen Einstellungen wieder das richtige Videosystem wählen.
Sie können auch zwischen mehreren Renderern wählen. Welcher für Ihre Zwecke am geeignesten ist, entnehmen Sie bitte der MovieXone Hilfe. Dort werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Renderer erläutert.

Klicken Sie auf "..." um den Speicherort festzulegen und auf "Rendern..." um Ihren Film fertigzustellen.



Links
Anleitung zum Speichern von Sounds und Videos als RealMedia-Datei


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