|
|
Öffentliche Vorstellung
des MobiLab am 18.04.07
In einer öffentlichen Veranstaltung
stellten die Mitglieder der AG "MobiLab" und des Seminarfachs
das Molekularbiologische Labor den geladenen Gästen (Vertreter
von Sponsoren, Schulträger, Partnerschulen, Universität
Osnabrück, Gemeinde, Eltern, Schülern, Presse) vor.
Zu Beginn begrüßte
die Schulleiterin des Gymnasiums Bad Essen, Frau Schlie, die
Gäste.

|
Nachdem Herr Töpfer von der Deutschen Bundesumweltstiftung
(DBU) erläuterte, was Sponsoren dazu bewegen kann, solche
Aktivitäten an Schulen zu fördern, stellte der Projektleiter,
Herr Grube, das schulübergreifende Projekt "Natur im
Kleinen erforschen - Kulturerbe im Ganzen bewahren" vor,
welches von der DBU gefördert wird. Weiterhin erläuterte
die Arbeit von vier besonders engagierten Schülern in dem
von der Rütgers-Stiftung geförderten Projekt "Ein
Minierer sieht rot". Anschließend machte der Leiter
des Molekularbiologischen Labors, Herr Herms, einige Angaben zu
den Arbeitsmöglichkeiten und zur Zielsetzung des MobiLab
am Gymnasium Bad Essen.
|
| Anschließend stellten Schüler den
Gästen das MobiLab vor. |
 |
Die Vertreter
der Presse nutzten die Gelegenheit, die Veranstaltung in Wort
und Bild festzuhalten. |
| Zwei Schüler
stellen den Arbeitsplatz zur Extraktion der DNA dem Vorsitzenden
des Fördervereins, dem Webmaster der Schulhomepage, einem
Vertreter der Universität Osnabrück und dem Elternratsvorsitzenden
vorgestellt. |
|
 |
Auch die
stellvertretende Leiterin des Studienseminars Osnabrück für
das Lehramt an Gymnasien interessiert sich für die Ausführungen
der Schüler. |
| Eine
Reporterin interviewt die Schüler für einen Beitrag
des Sender Os-Radio. Im Hintergrund lauschen der ehemalige Schulleiter
des GBE (2.v.l) und der Laborleiter des MobiLab dem Gespräch. |
 |
 |
Ein wichtiger
Arbeitsschritt bei der Extraktion ist das Zentrifugieren der
DNA-Lösung mit einer Ultrazentrifuge. Hier wird die DNA
für die weitere Bearbeitung von den restlichen Bestandteilen
in der Lösung abgetrennt. |
Sollte für die weitere Untersuchung
zu wenig DNA vorhanden sein, so kann diese mit der PCR [Polymerase-Kettenreaktion]
vervielfältigt werden. Für dieses erst ca. 15 Jahre
alte Verfahren erhielt sein Erfinder, der Amerikaner Mullis,
1993 den Chemie-Nobelpreis. Dieses Verfahren ist eine Grundlage
für das Anfertigen genetischer Fingerabdrücke und
weiterer Gentests.
Vor 15 Jahren entwickelt,
heute schon am GBE
im Einsatz!
Ein klein wenig stolz
sind wir da schon.
|
 |

|
Nachdem die DNA enzymatisch geschnitten
wurde, werden die verschieden langen DNA-Abschnitte durch Gelelektrophorese
getrennt.
Die beiden Schüler füllen
gerade die Lösung mit den DNA-Abschnitten mit einer Pipette
in die kleinen Taschen in der Gelplatte. Dazu ist eine ruhige
Hand und viel Fingerspitzengefühl gefragt.
|
|
Eine Schülerin stellt
ihre Arbeit zur Biologie der Miniermotte Vertretern des Schulträgers
(Landkreis Osnabrück) vor. |
 |
 |
Hier sind zwei Schüler
mit der Untersuchung von Kastanienblättern beschäftigt.
Mit der Ausrüstung zur digitalen Bildgebung kann im MobiLab
Material mit Stereomikroskop und Stereolupe nicht nur betrachtet
werden. Darüber hinaus können die Beobachtungen digital
fotografiert, als Video aufgenommen oder gleich über einen
Beamer an die Wand projeziert werden. |
| Zum Abschluss der Veranstaltung
wurde dem Leiter des Projekts "Natur im Kleinen erforschen
- Kulturerbe im Ganzen bewahren" von der Vertreterin einer
Dortmunder Partnerschule mitgebrachtes Material von einer alten
"Kaiserkastanie" überreicht. |
|
Weitere
Bilder aus dem MobiLab
|
|