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Bericht aus dem Schulgarten
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Hildesheim, März/April 2012
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Auch
im Winter wurde es den Kindern der Schulgarten-AG und der neu gegründeten
Gartenwerkstatt nicht langweilig. Nachdem das Igelhaus aufgestellt, die
Nistkästen repariert und wieder aufgehängt waren,
wurde
eifrig und mit Begeisterung gesägt, geraspelt, geschliffen und gemalt,
um lustige Zaunlatten für den Schulgarten zu fertigen. Die Kinder
dachten sich die unterschiedlichsten Motive aus, die es nun auszusägen
und farblich zu gestalten galt.
Mit
viel Elan und Tatendrang gingen die SchülerInnen die ersten Outdoor-Aktivitäten
in diesem Jahr an. Die Freude war groß, endlich wieder draußen
an der frischen Luft arbeiten zu dürfen. Nachdem die Schulgarten-AG
schon einige Wege zwischen den Gemüsebeeten vorbereitet hatte,
konnte dort gleich das frisch angelieferte Schreddergut verteilt werden.
Dadurch soll es den Schülern leichter fallen, Wege zu erkennen und
nicht im Eifer über die frisch bestellten Beete zu laufen.
schulgarten/6_bastue_2009.jpg
Freundlicher Weise hatte die Firma Günther Helmcke für uns 4m3
Material abgeladen. Die vorbei spazierenden älteren Damen aus dem benachbarten
Seniorenheim erfreuen sich jedes Mal wieder an den fleißigen Kindern
und sind begeistert, dass heutzutage Grundschüler wieder an Gartenarbeit
herangeführt werden.

Fleißig!
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Mit Begeisterung wird Schubkarre gefahren!
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Der Wegebelag wird gründlich verteilt.
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So macht Schule Spaß!
Auch die Kleinen aus der ersten Klasse
waren schon fleißig im Garten und haben ihr Beet vorbereitet.
Hier kann bald gesät und gepflanzt werden.
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Spannende
Fundsachen
im Schulgarten. |
Bei herrlichem Sonnenschein gab es weitere Geschenke der Firma Neudorff,
Emmerthal.
Thermokomposter, Multifunktionsbeete, Bodentests, Dünger und weitere
Präparate für das gute Gedeihen unserer Pflanzen im Schulgarten
wurden an die Schulgartenkinder übergeben.
Gleich musste eines der Multifunktionsbeete ausgepackt und aufgebaut werden.
Es wird uns in den nächsten Wochen als Frühbeet für die
im Klassenraum in Neudorff-Aussaat- und Kräutererde vorgezogenen
Pflanzen dienen.
Und auch das macht im Schulgarten riesigen Spaß:
Ostereier suchen
Die Großen hatten dem Osterhasen kräftig unter
die Arme gegriffen und für die Kleinen viele bunte Ostereier
versteckt. Manchmal finden wir auch jetzt bei der Gartenarbeit noch einige.
Ein kräftiges Frühstück für die Osterhasen
darf anschließend natürlich nicht fehlen. Schließlich
ist das Verstecken der Eier anstrengend ;-).
Was wächst
denn hier
im März
schon auf
dem Birnenbaum?
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Nun hoffen wir auf ein gutes Gedeihen unserer Blumen, Früchte und
Gemüse und freuen uns schon auf die Ernte der ersten Radieschen.
Es grüßen herzlich die SchülerInnen und LehrerInnen der
Gelben Schule.
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Hildesheim, im Dezember 2011
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Nach der Saison ist vor der Saison. Oder: Unsere Gartensaison ist eigentlich
nie zu Ende.
Nach einem wechselhaften Jahr, viel Sonne, wenig Wasser im Frühjahr,
viel Wasser, wenig Sonne im Sommer, viel Sonne, wenig Wasser im Herbst,
konnten wir dennoch das ein oder andere Gemüse und etliche Äpfel
und Johannisbeeren ernten und uns wieder an den vielen bunten Blumen in
unserem Schulgarten erfreuen.
Im späten Herbst baute die Schulgarten-AG, dank einer freundlichen
Spende der Firma Neudorff, noch rasch ein Igelhaus , um damit den lustigen
Vierbeinern, neben all den natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten
im Schulgarten, auch noch ein richtiges Haus als Winterquartier anzubieten.

Vor der Montage - die Einzelteile.
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Die Montage
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und Montage
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Das Igelhaus draußen im Schulgarten
an Komfort soll es nicht fehlen.
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Fertig! Gruppenbild mit den Bauherren und -damen.
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Kaum sind die letzten Äpfel geerntet, die letzten Möhren gezogen
und Kartoffeln ausgebuddelt, da gehen die Gedanken und Planungen für
die neue Saison schon wieder los. Die Vogelnistkästen werden von
der Schulgarten-AG gereinigt und ggf. repariert, Mandarinenkistchen werden
gesammelt und als kleine Minitreibhäuser für die Klassen vorbereitet.
Die Firma Neudorff wird uns mit guter Anzuchterde versorgen. Ebenso spendet
sie Frühbeetkästen, Thermo-Komposter, Bodentestsets und biologischen
Dünger für ein noch besseres Gedeihen unserer Gemüsepflanzen.
Vielen Dank für die großzügige Unterstützung!
Ein Dank gilt auch den fleißigen Helfern, die sich um das Dach des
Gerätehauses, den Farbanstrich und auch um die Beete gekümmert
haben. Es fallen immer wieder Arbeiten an, die von den Schülern nicht
geleistet werden können. Wer uns mit Rat und Tat zur Seite stehen
kann und will, ist herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich in der Schule
oder bei Frau Brunotte direkt.
Nun wünschen wir allen ein erfolgreiches Gartenjahr 2012.
Die SchülerInnen und LehrerInnen der GS Moritzberg

Seit Wochen wird unser Schulgarten wieder eifrig genutzt: Die Schulgarten-AG,
die Klasse 3c und auch einige weitere Klassen bemühen sich sehr,
die Beete zu pflegen, Gemüse anzubauen und Blumen zu ziehen. Wie
auch im vergangenen Jahr, macht uns die Ackerwinde sehr zu schaffen. Aber
dort, wo sie regelmäßig entfernt wurde, erfahren die Kinder,
dass sich die Mühe gelohnt hat und die Kartoffeln "unumwunden"
gedeihen können.
Die Klasse 1d hat Stangenbohnen gelegt und hofft, dass daraus wieder
ein Bohnentipi entstehen kann. Gespannt verfolgen sie das Wachsen der
kleinen Pflanzen und sind überrascht, wie schnell die Bohnen in die
Höhe schießen.
Viele Klassen nutzen unseren Schulgarten, um ihre Sinne "auszuprobieren":
Fühlen, riechen, hören, schmecken, sehen. Für all diese
Wahrnehmungen bietet der Garten eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Neben gemütlichen Aufenthalten, zum Beispiel für ein Klassenpicknick
oder eine Klassenfeier mit Grillen, gibt es auch manchmal Schweiß
Treibendes zu bewältigen.
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Vor, ...
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bei und ...
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nach getaner Arbeit.
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So konnten wir überraschend eine größere Menge Steine
für eine geplante Trockenmauer erhalten und transportierten diese
mit 25 Schubkarren "im Pendelverkehr" in den Schulgarten. Viele
Klassen und einige sehr engagierte Eltern und Lehrer beteiligten sich
an dieser anstrengenden Aktion. Auch hier kam der Spaß nicht zu
kurz.
So geht es in kleinen und manchmal auch großen Schritten
in unserem Schulgarten voran.
Derzeit werden wir von vielen bunten blühenden Blumen für unsere
stetige Mühe belohnt!
Obwohl der Winter noch gar nicht so ganz vorbei ist, sind im Schulgarten
schon wieder so einige aktive Eltern und Kinder zu sehen.
Die Wege zwischen den Schülerbeeten werden mit Schreddergut erneuert,
die Hochbeete wieder aufgefüllt, Obstbaumschnittholz beseitigt. Dank
Herrn Heinze, Fachberater der Gartenfreunde Bockfeld, wird der große
Birnenbaum in den kommenden Jahren fachgerecht geschnitten, um uns eine
leichtere Ernte der leckeren Früchte zu ermöglichen.
Zwei fleißige Väter haben Regale in den Gerätehäusern
eingebaut, so dass es jetzt endlich einfacher ist, dort Ordnung zu halten.
Und auch für die weiteren notwendigen Arbeiten (Fertigstellung des
Daches, Streichen der Häuser) haben sich schon fleißige Helfer
gemeldet.
In den Wintermonaten haben die Kinder im Schulgarten-Unterricht einiges
über Frühblüher, die Bodenbearbeitung, Gartenwerkzeuge,
den Komposthaufen, Nützlinge und Schädlinge und das Aussäen
gelernt. Auch wurden einige Apfelhäuschen gebaut.
Ungeduldig warten sie nun auf den Augenblick, die ersten Gemüse-
und Blumensamen in die Erde säen zu können. Um diesen Zeitpunkt
vorverlagern zu können, wollen wir eines der Hochbeete als Frühbeet
nutzen.
Erfreuen können wir uns derweil an den Schneeglöckchen und
Winterlingen. Auch haben die Kinder schon so manches aus der Erde blinzelnde
Tulpenblatt entdeckt.
Herzliche Grüße
die Kinder und Lehrkräfte der Gs Moritzberg/Hildesheim
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Hildesheim, im September 2010
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Heute war es nun soweit!
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Der Treck, der auszog, um
die Geräte an seinen
Bestimmungsort
(Schulgarten) zu bringen...
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Die großen Pakete der Firma Gardena lagen im Foyer unserer
Gelben Schule und sollten in den Schulgarten transportiert werden. Mit vereinten
Kräften beluden wir den Bollerwagen und den Handwagen und zogen aus,
um die mit Spannung erwarteten Arbeitsgeräte auszupacken.
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Geöffnet
ohhhhh
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Die Spende
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Wir staunten nicht schlecht über die Vielzahl der Geschenke. Die Anwendung
vieler Geräte ist uns schon gut bekannt, aber eine Sternfräse
hatten wir noch nie benutzt. Wenn uns der Herbst noch einige Tage trockenes
Wetter beschert, können wir die vielen neuen Arbeitsgeräte bald
intensiv nutzen. Großer Beliebtheit erfreuen sich immer wieder die
verschiedenen Scheren.
Mit Begeisterung schneiden wir die Hecken, die Rasenkanten und viele Zweige
und Äste.
Aber auch ein von Wildkräutern befreites Beet, das anschließend
wieder sauber und ordentlich aussieht, überrascht uns und wir sind
stolz auf unsere geleistete Arbeit.
So sagen wir der Firma Gardena unseren allerherzlichsten Dank für
die großzügige Spende und freuen uns auf den baldigen Einsatz
der Geräte.
Herzliche Grüße
Die Kinder und Lehrkräfte der
Grundschule Moritzberg, Hildesheim
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Hildesheim, im Februar 2010
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Eröffnung des Insektenhotels im Schulgarten der
Grundschule Moritzberg
Reges
Treiben herrschte am Freitag Nachmittag im Schulgarten der Grundschule
Moritzberg: Nach 4 Monaten Bauzeit war es nun endlich soweit: Das Insektenhotel
wurde am 5. Februar 2010 im Schulgarten offiziell eröffnet und seiner
Bestimmung übergeben. Die Klasse 2c, ihre Klassenlehrerin
und Projektleiterin, Kirsten Brunotte und die Studentin Barbara Franke,
warten nun auf die ersten Gäste. Standesgemäß durfte ein
Band durchschnitten werden und es gab (Kinder-)Sekt und einen kleinen
Imbiss.
Im Rahmen der Kooperation der Grundschule Moritzberg mit der Universität
Hildesheim, Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht, hatte
Frau Franke dankbar das Angebot angenommen, ihre Masterarbeit über
ein sehr praxisbezogenes Thema schreiben zu können. So einigte man
sich schnell auf das Thema Insektenhotel. Viele Aspekte konnten
hier vereint werden, u.a. den Kindern die Notwendigkeit des Schutzes von
wild lebenden Tieren, in diesem Fall den Insekten, deutlich zu machen.
Der Lebensraum dieser Tiere wird zunehmend eingeschränkt oder vernichtet,
insofern ist es notwendig, für sie geeigneten Lebensraum zu schaffen.
Dies ist für die Schüler am Beispiel der Wildbienen sehr anschaulich
dargestellt worden.
Fleißig und geschickt sägten sie eigenständig Holzstämme,
schnitten Bambus und verschiedene markhaltige Stängel, bohrten Löcher
in Baumstücke, zimmerten eine Lehmkiste füllten Tonziegel und
die Kiste mit Lehm, bauten einen Florfliegenkasten, um dann das Hotel
mit diesen Materialien und Werkstücken auszustatten. Auch die Schulgarten-AG
des 4. Jahrgangs beteiligte sich an diesen Arbeiten.
In mehreren Projekttagen, auch draußen vor Ort und auch
bei Regen und Schnee, wurde dann zunächst der Rahmen des Hotels mit
tatkräftiger Unterstützung einiger engagierter Väter errichtet.
Für das leibliche Wohl sorgten mehrere Eltern, indem sie ihren Kindern
selbstgebackenen Kuchen mitgaben oder sogar frische Muffins und Kuchen
in den Schulgarten brachten.
Das
Projekt konnte aus dem Siegerpreisgeld der Initiative SEI EIN FUTURIST,
initiiert von der Drogeriemarkt-Kette dm und der UNESCO-Kommission finanziert
werden. Ziel von SEI EIN FUTURIST war es, junge Menschen dazu
anzuregen, sich nachhaltig für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren.
Sie sollte zugleich auf die UN-Dekade Bildung für nachhaltige
Entwicklung aufmerksam machen, die die Vereinten Nationen für
die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen haben. Ihr Ziel ist es, die Prinzipien
nachhaltiger Entwicklung weltweit in der Bildung zu verankern.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen mit ihrem Insektenhotel
an einem weiteren Wettbewerb teil, den der Pala-Verlag ausgeschrieben
hat. Auch hier erhoffen sie sich einen Siegerpreis.
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Hildesheim, im Mai/Juni 2009
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Die Gartensaison ist nun in vollem Gange. Tulpen und Narzissen
sind verblüht und die Rosen und andere Sommerblumen erfreuen uns.
Viele Schüler/innen bemühen sich um die Pflege des Schulgartens.
Der Kampf gegen unerwünschte Wildkräuter ist dabei manchmal
nicht ganz leicht. In diesem Fall kommt uns die Trockenheit dieses Frühjahrs
ein wenig zugute.

... bei der Arbeit.
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In den Schülerbeeten geht es hier und da nur zögerlich
voran. Organisatorische Schwierigkeiten, gefräßige Schnecken
und Vögel oder auch die Trockenheit, lassen maches Beet nicht so üppig
wachsen, wie wir es uns erhofft hatten. Aber das sind eben die nicht immer
idealen Bedingungen, die das Leben prägen.

Radieschenernte
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Erfolgreich verlief wieder der Radieschenanbau.
So große Exemplare haben wir bisher selten
geerntet (wurden sie vorher immer schon von
den Schülern vertilgt?).
Und auch die Anzucht der Sonnenblumen gelingt recht gut, so dass wir guter
Hoffnung sind, dass sie uns in einigen Wochen mit herrlichen Blüten
erfreuen werden.

Die Klasse 2b mit ihren
vorgezogenen Sonnenblumen
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SchülerInnen der Klasse 2 haben sie im Klassenraum
vorgezogen und pflanzen sie jetzt aus.
Die Kartoffeln sind wie immer ein dankbares Gemüse und machen selten
Schwiergkeiten in unserem doch etwas lehmigen, harten Gartenboden.
Die Johannisbeeren zeigen schon leichte Röte. Ob wir sie noch vor
den Sommerferien (Beginn 25.4.09) ernten können?
Da die Ferien dieses Jahr sehr früh zu Ende sind (4.08.09), werden
wir wohl in den Genuss der sehr sehr leckeren Birnen in unserem Schulgarten
kommen.
Auch um das neue Gerätehaus herum geht es weiter. Die ersten Borde
sind gesetzt, so dass hoffentlich bald die Platten gelegt werden können.

Klassenfest der Klasse 1c
im Juni 2009
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Aber es soll im Schulgarten nicht nur gearbeitet werden.
Auch für Klassenfeste ist es ein idealer Ort. Hier kann gegrillt
und auch gezeltet werden.
Im August 09 wird es wieder eine Kooperation zwischen der Uni Hildesheim
und unserer Schule geben. Dann entsteht im Rahmen der Masterarbeit einer
Studentin ein Hotel für Insekten im Schulgarten. Wir sind sehr gespannt
darauf.
Herzliche Grüße
die Kinder und Lehrkräfte der Gs Moritzberg/Hildesheim
Der lange Winter und der häufige Regen ließ
unsere Arbeiten im Schulgarten nur stockend in Gang kommen. Dennoch waren
wir nicht untätig in den vergangenen Monaten.
Die Schulgarten-AG topfte unermüdlich Blumenzwiebeln ein. Liebevoll
wurden kleine Schilder zur Kennzeichnung der verschiedenen Sorten gefertigt.
Mittlerweile sind die meisten Frühblüher verkauft
und der Erlös wird für die Aufstockung des Werkzeugs im Werkraum
verwendet.
Weiterhin wurden eifrig Kompostkisten gezimmert, die diese Woche endlich
draußen im Schulgarten fertig montiert werden konnten.
Und noch etwas hat sich "draußen" getan:
die Baumstümpfe am Gerätehaus wurden gefräst, so dass der
sehnlichst erwartete nächste Schritt erfolgen kann: Platten legen!
Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren.
Immer
wieder unterstützen uns tatkräftige Helfer!
In den Schülerbeeten regt sich hier und da nun etwas: Tulpen und Narzissen
schieben ihre Blätter aus der kalten Erde der Sonne entgegen, ein paar
Krokusse sind schon erblüht. Die Winterlinge wurden schon von mutigen
Bienen besucht.
Nach den Osterferien werden die Schüler/innen dann hoffentlich endlich
wieder mit der Beetbearbeitung und dem Aussäen beginnen können.
Herzliche Grüße
die Kinder und Lehrkräfte der Gs Moritzberg/Hildesheim
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Hildesheim, im Januar 2009
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Die großzügige Spende der Henkelstiftung
(siehe Schulgartenbericht August 2008) machte es noch im Oktober 08 möglich,
dass dringend notwendige größere Gerätehaus zu kaufen und
aufzustellen. Dank der Hilfe einiger sehr engagierter Eltern, Kinder und
Freunde unserer Schule, stand die Hütte bald an ihrem vorgesehenen
Platz. Einige Restarbeiten (Dach decken) und der Außenbereich
sind noch fertig zu stellen.
Die Werkstätten der AWO bauten uns freundlicher Weise eine Geräteaufhängung
und zwei Regale, so dass im Innern für Ordnung und Übersicht
gesorgt ist.
Unser Schulgarten bescherte uns eine große Apfelernte im Herbst
2008. Viele Kinder unserer Schule kamen dadurch in den Genuss selbst geernteter,
biologischer Äpfel. Auch die Koch-AG machte sich den Apfelsegen zu
Nutze kochte Apfelmus, buk Apfelmuffins und Apfelkuchen. Leider mangelte
es uns noch an erwachsenen Helfern, um wirklich alle Äpfel ernten
und verwerten zu können.
Mittlerweile gibt es neben der Schulgarten-AG im 4. Jahrgang (die Gruppen
wechseln vierteljährlich) auch im 2. Jahrgang eine im Stundenplan
fest eingefügte Schulgartenstunde. Im Schuljahr 2008/2009 bauen diese
Schüler/innen einen Fühlpfad. Jetzt, da der Boden tief gefroren
ist, beschäftigen sie sich mit dem Thema Vögel im Winter.
Die Schulgarten-AG kümmert sich um die Pflege des gesamten Gartens
und bewirtschaftet eigene Beete. Dort bauen die Schüler/innen Kartoffeln,
Erbsen, Radieschen u.v.a. mehr an oder gestalten ein Beet mit bunten Sommerblumen.
Im Winter stellen sie Nistkästen her und erfahren einiges über
Gartengeräte, Komposthaufen, usw. Für den im März statt
findenden Frühlingsmarkt wurden viele Blumenzwiebeln eingetopft.
Diese sollen dort verkauft werden. Der Erlös wird der Anschaffung
von Werkzeug für den Werkraum der Schule zu Gute kommen.
Nun warten wir sehr auf den bald eintreffenden Frühling und die
ersten Frühjahrsboten (Winterlinge, Schneeglöckchen) im Schulgarten.
Dann können wir wieder draußen aktiv werden.
Herzliche Grüße
die Kinder und Lehrer der GS Moritzberg/Hildesheim
SPENDE
für SCHULGARTEN und
GRÜNES KLASSENZIMMER |
Hildesheim, im August 2008
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Projekt Futurino
Sozial engagieren - nachhaltig wirken
Anlässlich des 100. Geburtstags im Jahr 2007 hat Persil das Projekt
Futurino ins Leben gerufen. Damit werden gezielt die Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
von Kindern und Jugendlichen unterstützt. Auch 2008 übernimmt
Persil Verantwortung und fördert Projekte in musischen, kreativen,
kulturellen oder sozialen Bereichen für Kinder und Jugendliche in ganz
Deutschland.
Die Fortsetzung der erfolgreichen Initiative soll noch
mehr Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Dafür gibt Persil
500.000 Euro für Ihre Projekte.
Förderschwerpunkt Umweltschutz
Eine gesunde Umwelt ist die Basis für eine gesunde Zukunft. Kinder
und Jugendliche sollen ein Bewusstsein für die Natur entwickeln und
einen guten Umgang mit unseren Ressourcen lernen. Darum engagiert sich Persil
in diesem Jahr besonders für Projekte, bei denen Kinder und Jugendliche
die Natur erleben und schützen lernen. Gute Beispiele sind Waldkindergärten,
grüne Klassenzimmer oder Abenteuerspielplätze.
Dank der Initiative von Friederike Hoff-Elfers überreichte ein Vertreter
der Firma Henkel unserer Schule am 29.8.08 einen Scheck in Höhe von
4700 €!!! Das Geld soll dem Schulgarten und dem Grünen Klassenzimmer
zugute kommen. Freudig übernahmen die Kinder der Klassen 1c und 2c
dann im Schulgarten den großen Scheck.
| G
e s c h a f f t !!! |
Hildesheim, im August 2008
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Am 10. Juli 2008 war es dann soweit: Die Kräuterpyramide*
war fertig!
Innerhalb von nur 4 Wochen errichtete die Klasse 4c der Gs Moritzberg
in Zusammenarbeit mit Lena Paulmann, Studentin der Uni Hildesheim am Institut
für Sachunterricht und Grundschuldidaktik, im Rahmen ihrer Masterarbeit
diese Pyramide.
Die Mädchen und Jungen schleppten Steine, bauten Mauern, stampften
Kies, füllten Erde auf und pflanzten zu guter letzt die Kräuter
an ihren vorgesehenen Platz (Bildergalerie).
Dabei galt es, die unterschiedlichen Standortansprüche der Gewürzkräuter
zu berücksichtigen.
So bevorzugt z.B. Schnittlauch einen sonnigen bis halbschattigen Standort,
nährstoffreichen und feuchten Boden, Thymian und Salbei bevorzugen
einen sonnigen Platz und trockenen, kalkhaltigen Boden.
Neben der praktischen Arbeit im Schulgarten erwarben die Schüler
an einem Stationenzirkel imKlassenraum auch theoretische Kenntnisse
zu den verschiedenen Kräutern.
Eine Interviewreihe gab Frau Paulmann Aufschluss über Vorwissen und
Wissenszuwachs der Schüler im Laufe des Projektes. Von Seiten der
Uni Hildesheim wurde sie von
Frau Prof. Dr Hauenschild (Inst. F.SU und Gs-Didaktik) betreut.
Freundlich unterstützt wurden wir mit Geräte- und Pflanzenspenden
vom Grünen Landhaus/Ochtersum und der Gärtnerei Petra Marheinecke,
Ochtersum!
Es grüßen herzlich
die Kinder und Lehrkräfte der GS Moritzberg
Kirsten Brunotte (Projektleiterin)
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*Die Kräuterpyramide
Eine Kräuterpyramide ist ähnlich wie eine Kräuterspirale
eine Beetform, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist,
sondern auch die Ansprüche der verschiedenen Kräuterarten,
wie zum Beispiel Feuchtigkeit, Nährstoffgehalt und Licht, bedient.
Durch ihre rechteckige Form ist eine Kräuterpyramide für
die Schulpraxis wesentlich einfacher zu bauen und zu pflegen als eine
Kräuterspirale. Sie bietet den Kräutern auf kleinem Raum
das von ihnen benötigte, unterschiedliche Kleinklima. Selbst
Grundschüler können diese Pyramide nach einer Einweisung
ohne große Hilfestellung selbst herstellen.
Die Kräuterpyramide besteht aus drei Stufen, die aus Feldsteinen
gebaut werden. Die unterste misst 1,50m mal 1,80m. In ihrem Kern sorgt
Grobkies bei Regen für eine gute Dränage. In Trockenzeiten
dagegen kondensiert dieser bei nächtlicher Abkühlung die
Feuchtigkeit aus der Luft, so dass sie von den Pflanzen genutzt werden
kann. Die nach Norden ausgerichtete Seite wird nicht abgestuft, sondern
als fast senkrechte Wand gebaut, so dass auch jüngere Schüler
alle Kräuter erreichen können. |
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(Lena Paulmann) |
Entstehung der Kräuterpyramide in Bildern
| Es tut sich wieder etwas
im Schulgarten! |
Hildesheim, im Mai 2008
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Nach
langer Winterpause, die aber dennoch zu dem einen oder anderen genutzt
wurde die Schulgarten-AG und die Klasse 4c bauten Nistkästen
und bereiteten, wenn die Witterung und die Bodenverhältnisse es zuließen,
das Staudenbeet vor trifft man jetzt immer wieder die Schüler
und ihre Lehrkräfte im Schulgarten an, um die Beete für die
Saison vorzubereiten und den gesamten Garten zu pflegen. Nach wie vor
gestaltet es sich schwierig für die Kinder, den hiesigen schweren
Boden zu hacken und zu einem feinkrümeligen Untergrund herzurichten.
Auch ein Anhänger voll Sand schafft hier nur ein bisschen Abhilfe.
So hoffen sie noch auf die Unterstützung des Vereins Gartenfreunde
Bockfeld, der mit einer Fräse die Ackerfläche zu einem
kinderfreundlicheren Arbeitsfeld vorbereiten könnte.
In
den vergangenen Wochen erfuhr der Schulgarten noch viel erfreuliche Unterstützung.
Durch Initiative der Projektleiterin entstand Kontakt zur Bundesarbeitsgemeinschaft
Schulgärten, deren Koordinatorin für Niedersachsen, Frau Neuhaus-Närmann,
im Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg, arbeitet. Diese führte
ein langes und informatives Beratungsgespräch mit Frau Brunotte (Projektleiterin)
und gab 30 Pflanzen für das neu angelegte Staudenbeet mit nach Hildesheim.
Des weiteren gibt es seit April 2008 eine Kooperation mit der Universität
Hildesheim, Fachbereich Sachunterricht. Eine Studentin wird im Rahmen
ihrer Masterarbeit mit Schülern zusammen eine Kräuterspirale
oder -pyramide errichten.
Auf
Anfrage seitens Frau Brunotte zeigte sich das Grüne Landhaus, Ochtersum,
sehr wohlwollend und spendete Gartengeräte, Saatgut und Pflanzkartoffeln,
so dass es jetzt so richtig los gehen kann im Garten.
Auch der Förderverein der GS Moritzberg unterstützt den Schulgarten,
in diesem Fall mit einer Geldspende, so dass weiteres Material angeschafft,
der Rasenmäher betankt und eine ständige Infotafel über
den Schulgarten im Gebäude der Schule hergerichtet werden kann.
Dank auch allen Helfern, die hier ungenannt sind und immer wieder tatkräftig
mit anpacken, wenn es Schweres zu bewegen gilt.
Nun hoffen wir, dass es einen schönen Sommer gibt, so dass die Mühen
der Kinder mit reicher Ernte und vielen bunten Blüten belohnt werden.
Es grüßen herzlich
die Kinder und Lehrkräfte der GS Moritzberg
Kirsten Brunotte (Projektleiterin)
Seit März 2005 besitzt die GS Moritzberg
einen 600qm großen Schulgarten. Er wurde vom Kleingartenverein Bockfeld
e.V. kostenlos zur Verfügung gestellt und ist eine wichtige Bereicherung
für das Unterrichtsgeschehen und das Schulleben. Die Lehrerinnen
Gerlinde Zempel, Petra Opitz und Kirsten Brunotte engagierten sich in
besonderer Weise, was auch durch Veröffentlichungen in der Hildesheimer
Allgemeinen Zeitung dokumentiert wurde.

| Kurz-Konzeption Schulgarten VGS
Moritzberg |
Mai 2006
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Vorgeschichte
Im Frühsommer 2005 bekam die VGS Moritzberg ein ca. 600 qm großes
Gartenstück vom Kleingartenverein Bockfeld e.V. zur Verfügung
gestellt. Dieses Gartenstück besteht größtenteils aus
Wiese und alten Blumenrabatten. Mehrere alte Obstbäume sowie viele
Beerensträucher sind vorhanden. Der Garten befindet sich in ca. 10
min. Fußwegentfernung von der Schule an der Triftstraße im
Bockfeld.
Schwerpunkte unserer bisherigen Arbeit:
Projekte
Bei einer ersten Gartenbegehung wurde klar, dass die zu leistende
Arbeit in drei Teilbereiche aufzugliedern ist:
- ständige pflegerische Arbeiten, z.B. Rasenschnitt, Baum- Strauch-
und Heckenschnitt
- einmalige vorbereitende Arbeiten, z.B. Abtragen von Rasensoden zur
Beetvorbereitung, Anlegen eines Komposts
- einfache gärtnerische Arbeiten, z.B. Pflanzung, Aussaat, Pflege,
Düngung und natürlich Ernte
Die obengenannten Punkte 1 und 2 werden von uns mit Hilfe von aktiven
Eltern, sowie einmal mit städtischer Hilfe bewältigt.
Der im Anhang abgebildete Kompost wurde von Eltern der Klasse 1d angelegt,
der Abtrag der Rasensoden hat die ebenfalls abgebildeten Beete ergeben.
Die unter 3. aufgeführten Arbeiten werden von einzelnen Klassen erledigt.
So gibt es mittlerweile 2 Beete und eine Rabatte mit Frühblühern,
ein Beet mit Gemüse, ein Kräuterbeet, sowie ein kleines Erdbeerfeld,
welches von Eltern gesponsert wurde.
Kleinere Kräuterecken, ein Kartoffelbeet und ein Sonnenblumenbeet
sind in Arbeit.
4. Pädagogische und didaktische Zielsetzungen
Neben der Erledigung der oben aufgeführten gärtnerischen
Arbeiten mit ihren vielseitigen Anforderungen stehen Naturerfahrung und
Naturbeobachtung im Vordergrund unserer Arbeit. Das Miterleben von Wachstum
und Reife und jahreszeitlichen Faktoren führt zu einem ganzheitlichen
Verständnis, aus dem Respekt und Achtung vor der Natur erwachsen
kann.
Der Schulgarten ist somit ein lebendiger Unterrichtsort, in dem auch Bewegungs-
und Spielbedürfnisse ihren Platz haben und der damit für die
Kinder zu einem sehr beliebten Ort geworden ist.
Zusätzlich bietet sich der Garten als Begegnungsstätte für
nachmittägliche Aktionen, etwa Klassenfest, Elternnachmittag oder
ähnliches an.
Als große und progressiv arbeitende Grundschule mit städtischem
Einzugsgebiet sind wir von den pädagogischen und didaktischen Möglichkeiten
begeistert.
Um erfolgreich arbeiten zu können, benötigen wir auch das Engagement
der Eltern.
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