Unsere Schule
Die Förderschule Krummhörn befindet sich in der Gemeinde
Krummhörn/OT Pewsum im äußersten Nordwesten Ostfrieslands. Zur Gemeinde Krummhörn gehören 19 Ortschaften, deren Zentrum Pewsum ist.
Seit August 2011 ist sie nicht mehr in ihrem schönen, alten Schulgebäude untergebracht, sondern belegt einen Teil des Schulzentrums Krummhörn, nur wenige Meter vom alten Standort entfernt. In der alten Schule wird weiterhin der Werkraum genutzt.
In vier Jahren wird es die Schule in der bisherigen Form nicht mehr geben. Ab diesem Schuljahr werden keine neuen Schülerinnen und Schüler mehr aufgenommen. Grundschülerinnen und Grundschüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf wechseln nach der vierten Klasse in die IGS Krummhörn.
Das Einzugsgebiet der Förderschule Krummhörn umfasst außer der Gemeinde Krummhörn die Nachbargemeinde Hinte mit acht verschiedenen Ortschaften.
Das Einzugsgebiet ist ländlich, die nächst größeren Städte sind Emden und Norden.
Der Schulträger der Schule ist der Landkreis Aurich.
Zum Zuständigkeitsbereich der Förderschule Krummhörn gehören folgende Schulen:
Gemeinde Krummhörn:
Grundschule Pewsum, Grundschule Jennelt, Ubbo-Emmius-Grundschule Greetsiel, Grundschule im Gulfhof, Loquard, Haupt- u. Realschule Krummhörn, Pewsum.
Gemeinde Hinte:
Grundschule Hinte, Grundschule Loppersum, Haupt- u. Realschule Hinte.
Im Umkreis von 25 km befinden sich folgende Förderschulen:
- Förderschule Emden (Schwerpunkte Lernen/ Geistige Entwicklung)
- Förderschule Brookmerland, Marienhafe (Schwerpunkt Lernen)
- Förderschule Wildbahn, Norden (Schwerpunkt Lernen)
- Förderschule am Moortief, Norden (Schwerpunkt Geistige Entwicklung)
Historie
Das Gebäude, in dem sich die Förderschule Krummhörn befindet, wurde ursprünglich seit den 50er Jahren als landwirtschaftliche Berufsschule genutzt.
1975 bezogen erstmals zwei Klassen die neu gegründete „Sonderschule für Lernbehinderte“. Mit zwei Lehrkräften, einer Sonderschullehrerin, die kommissarisch als Schulleiterin fungierte, und einer Grundschullehrerin wurde mit 33 Schülern der Betrieb aufgenommen.
In den folgenden Jahren stieg die Schülerzahl stetig; der Höchststand lag in den achtziger Jahren bei ca. 120 Schülern.
Wegen des daraus folgenden Platzmangels wurde 1992/93 ein Anbau errichtet, der am 07.06.1993 durch den Schulträger feierlich eingeweiht wurde. Vier neue Klassenräume, eine große Aula und eine Halle für motorische Aktivitäten wurden damit ihrer Bestimmung übergeben.
In diesen Räumen, die 2011 von der Förderschule verlassen wurden, entstehen nun die Räume für das Regionalteam West, die Sozialarbeiter des Landkreises Aurich für den Bereich Brookmerland-Krummhörn-Hinte und das Familienzentrum Krummhörn.
Schüler und Schülerinnen
Im Schuljahr 20011/12 besuchen 32 Schüler und Schülerinnen die Förderschule Krummhörn.
Funktion als Förderzentrum
Die Förderschule Krummhörn ist seit Schuljahresbeginn 2003/04 mit den Grund- und Hauptschulen der Region in ein Regionales Integrationskonzept eingebunden, das sich in die zwei Bereiche gliedert. Zum einen ist dies die sonderpädagogische Grundversorgung für Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung“, zum anderen sind dies Integrationsklassen für Schüler mit den Förderschwerpunkten „Geistige Entwicklung“ und „Körperliche und motorische Entwicklung“.
Seit 2011 gibt es die Verbindung zur neu eingerichteten IGS Krummhörn.
Sonderpädagogische Grundversorgung
Im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung werden die entsprechenden Schüler/innen an der für ihren Wohnort zuständigen Grundschule bis Ende des 4. Schuljahres unterrichtet. Danach erfolgt ein Wechsel zu IGS Krummhörn.
Das Aufgabengebiet der Förderschullehrer/innen umfasst neben der sonderpädagogischen Förderung dieser Schüler/innen auch die Prävention und Beratung von Kollegen und Eltern
(siehe auch „Regionales Integrationskonzept“).
Integrationsklassen
Weiterhin gibt es an der Grundschule Jennelt zwei und an der Haupt- und Realschule Krummhörn eine Integrationsklasse; von diesen Klassen werden zwei ebenfalls von Lehrkräften der Förderschule Krummhörn versorgt.
Abschluss/Berufliche Möglichkeiten
Die Schüler/innen unserer Schule können nach neun Schulbesuchsjahren einen Förderschulabschluss erlangen.
Schüler/innen, die den Abschluss nicht erreichen, verlassen die Schule mit einem Abgangszeugnis.
Es bieten sich den Schülern nach Abschluss der Schule verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Bildung. Dies sind gegenwärtig der Übergang ins BVJ (Berufsvorbereitungsjahr),
die Aufnahme einer Ausbildung (häufig theoriereduziert) sowie verschiedene „Reha-Maßnahmen“ der zuständigen Agentur für Arbeit
