Presse
Aus der OZ:
Krummhörn / Hinte
IGS geht auf Bedürfnisse aller
Schüler ein
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Von Fritz Harders
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15. September 2011
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In Pewsum ist man auf dem Weg zu einer so genannten inklusiven Gesamtschule. In ihr werden alle Kinder unterrichtet, solche mit Lernschwächen und sonderpädagogischen Förderbedarf sowie die, die das Abitur anstreben. Um die Unterschiede aufzufangen, sind die Lehrer gefordert.

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Wollen eine Schule für alle Kinder: Beate Kaminski und
Jochen Lindig.
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Bild: Harders
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Krummhörn / Hinte - Verschiedenartigkeit als Normalität
verstehen: Das steckt hinter dem Konzept der "schulischen
Inklusion". Ziel ist es, Kinder mit Lernschwächen und
sonderpädagogischen Förderbedarf sowie Schüler, die das Abitur
anstreben, gemeinsam zu unterrichten. Auf die Inklusion hat sich
auch die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) Pewsum eingelassen.
Mit Bedacht.
Erfahrungen aus anderen Ländern, zumal aus Ländern, die bei der Pisa-Studie besonders gut abgeschnitten haben, zeigten, dass das gelingen und von Vorteil für die Schüler sein könne, sagte IGS-Schulleiter Jochen Lindig in einem Pressegespräch. Um eine Schule für alle Kinder sein zu können, bedürfe es besonderer Konzepte und abgestufter Lerninhalte. Hinzu komme ein Mehraufwand, den die Lehrer bereit sein müssen, zu leisten. Die IGS Pewsum habe sich auf den Weg gemacht, inklusive Gesamtschule zu werden. Spuren habe das auch schon hinterlassen. Zehn Jungen und Mädchen, die sonst nach ihrer Grundschulzeit die Förderschule in Pewsum besucht hätten, werden jetzt an der IGS unterrichtet. Alle folgende Jahrgänge sollen ebenfalls an die Gesamtschule kommen. Damit läuft die Förderschule in Pewsum aus.
Unterricht an inklusiven Schulen ist auf allen Anforderungsebenen stark differenziert
Dass die Qualität des Unterrichts durch die schwächeren Schüler abnehmen könnte und die leistungsstarken Kinder benachteiligt werden könnten, schließen Lindig und die Leiterin der Förderschule, Beate Kaminski, aus. Im Gegenteil. Die lernstarken Schüler sammeln mehr Erfahrungen im sozialen Bereich. Der Unterricht an inklusiven Schulen ist außerdem auf allen Anforderungsebenen stark differenziert. Die unterschiedlichen Niveaustufen und spezialisierte Klassenarbeiten berücksichtigen die Fähigkeiten aller Schüler. Damit Inklusion gelinge, würden Förderschullehrer in den Jahrgangsteams eingesetzt werden. Zusätzlich zu den neun IGS-Lehrern sind deshalb vier Förderschullehrer und zwei so genannte Jahrgangshelfer im Einsatz.
Für Lindig ist es nur konsequent, sich auf die unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsbedürfnisse einzustellen. An Gesamtschulen sei der Bildungsgang schon lange durchlässig. Es sei erwiesen, dass viele Kinder einen durchaus höheren Schulabschluss erwerben können, als zunächst nach der Grundschulzeit angenommen wurde. Die inklusive Gesamtschule drehe den Gedanken der IGS weiter: "Der Unterschied zur Integration liegt darin, dass lernschwache Kinder nichts Besonderes mehr darstellen, sondern wie selbstverständlich dazugehören", so Kaminski
Erfahrungen aus anderen Ländern, zumal aus Ländern, die bei der Pisa-Studie besonders gut abgeschnitten haben, zeigten, dass das gelingen und von Vorteil für die Schüler sein könne, sagte IGS-Schulleiter Jochen Lindig in einem Pressegespräch. Um eine Schule für alle Kinder sein zu können, bedürfe es besonderer Konzepte und abgestufter Lerninhalte. Hinzu komme ein Mehraufwand, den die Lehrer bereit sein müssen, zu leisten. Die IGS Pewsum habe sich auf den Weg gemacht, inklusive Gesamtschule zu werden. Spuren habe das auch schon hinterlassen. Zehn Jungen und Mädchen, die sonst nach ihrer Grundschulzeit die Förderschule in Pewsum besucht hätten, werden jetzt an der IGS unterrichtet. Alle folgende Jahrgänge sollen ebenfalls an die Gesamtschule kommen. Damit läuft die Förderschule in Pewsum aus.
Unterricht an inklusiven Schulen ist auf allen Anforderungsebenen stark differenziert
Dass die Qualität des Unterrichts durch die schwächeren Schüler abnehmen könnte und die leistungsstarken Kinder benachteiligt werden könnten, schließen Lindig und die Leiterin der Förderschule, Beate Kaminski, aus. Im Gegenteil. Die lernstarken Schüler sammeln mehr Erfahrungen im sozialen Bereich. Der Unterricht an inklusiven Schulen ist außerdem auf allen Anforderungsebenen stark differenziert. Die unterschiedlichen Niveaustufen und spezialisierte Klassenarbeiten berücksichtigen die Fähigkeiten aller Schüler. Damit Inklusion gelinge, würden Förderschullehrer in den Jahrgangsteams eingesetzt werden. Zusätzlich zu den neun IGS-Lehrern sind deshalb vier Förderschullehrer und zwei so genannte Jahrgangshelfer im Einsatz.
Für Lindig ist es nur konsequent, sich auf die unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsbedürfnisse einzustellen. An Gesamtschulen sei der Bildungsgang schon lange durchlässig. Es sei erwiesen, dass viele Kinder einen durchaus höheren Schulabschluss erwerben können, als zunächst nach der Grundschulzeit angenommen wurde. Die inklusive Gesamtschule drehe den Gedanken der IGS weiter: "Der Unterschied zur Integration liegt darin, dass lernschwache Kinder nichts Besonderes mehr darstellen, sondern wie selbstverständlich dazugehören", so Kaminski
