Videobearbeitung mit Movie
Maker 2 (Windows XP) |
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Einführung |
| Verfügbarkeit | Movie Maker gehört zum Lieferumfang von Windows XP; per Internet-Update (Start - Hilfe und Support - Windows-Update -...) kann Version 2 heruntergeladen werden. Es ist ein einfach zu bedienendes und relativ leistungsfähiges Programm, der Filmexport ist allerdings auf Microsoft-eigene Filmformate (*.wmv) beschränkt. |
| Movie Maker starten |
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| Movie Maker- Bildschirm |
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| Filmansichten |
Unten im Filmbereich kannst du zwei verschiedene Ansichten wählen:
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| Vorgehensweise | Videomaterial wird von der DV-Kamera importiert,
die
gewünschten Clips (Szenen) werden aus der Sammlung in den Filmbereich
geschoben, dort in der richtigen Reihenfolge angeordnet und eventuell zugeschnitten
(gekürzt). Dieser Film kann mit Übergängen und Effekten versehen und nachvertont werden. Zum Schluss wird der Film auf ein anderes Medium exportiert. |
| Import - vom Camcorder zum PC |
| Camcorder anschließen | ![]() ![]() Camcorder
und Computer werden über ein FireWire-Kabel miteinander verbunden,
das camcorderseitig 4-polig und computerseitig 6-polig ist.Der Camcorder wird eingeschaltet und in den Wiedergabe-Modus (VCR oder Play) gebracht. (Beispielbilder für Sony TRV-Serie) Der Camcorder sollte über Netzgerät laufen, damit der Akku nicht mitten beim Import schlapp machen kann. |
| Aufnahme |
Falls kein Camcorder angeschlossen ist, erscheint eine Fehlermeldung, ansonsten siehst du ein weiteres Fenster....
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| Aufnahme-Optionen | ...den Videoaufnahme-Assistent. Wähle hier einen passenden Dateinamen und einen Speicherort für den Filmclip und klicke dann auf weiter.
Wähle bei den Aufnahme-Einstellungen DV-AVI um ohne Qualitätsverluste zu importieren. (Alle weiteren Optionen führen zu Microsoft-eigenen WMV-Formaten.)
Als letztes wirst du noch gefragt, ob du das gesamte Bandmaterial oder nur Teile davon importieren willst. |
importieren
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Hier kannst du jetzt mit den Steuertasten unter dem Vorschaufenster verschiedene Bandstellen anfahren und an den gewünschten Stellen die Aufnahme starten und später dann die Aufnahme beenden. Wenn du alle relevanten Teile importiert hast, klickst du auf Fertig
stellen. |
erzeugte Dateien .avi |
Movie Maker erzeugt im gewählten Ordner eine *.avi-Datei
oder, falls du nicht im DV-AVI-Format importiert hast, eine *.wmv-Datei. Wenn du deine Filmclips im Filmbereich arrangiert hast, kommt nach der Speicherung des Projektes noch die Projekt-Datei (*.wswmm) dazu, die alle Schnitt-, Überblend- und sonstigen Projekt-Informationen enthält. |
| Vorsicht, Datenverlust ! | Die Projektdatei enthält kein Filmmaterial, sie funktioniert nur zusammen mit den benutzten Filmclips (AVI oder WMV). Um
ein Projekt
bearbeiten und exportieren zu können,
müssen alle diese Dateien an ihrem ursprünglichen Speicherort
vorhanden sein - du solltest also allen Dateien von Anfang an sinnvolle
Namen geben und in einem speziellen Ordner speichern. |
| Film erstellen - Szenen sichten, arrangieren und trimmen |
| neues Projekt | Wähle im Menü Datei
- Neues Projekt und importiere dann ein Video über Datei
- In Sammlung übernehmen es erscheinen
alle Szenen (Clips) dieses Vdeos mit ihrem Startbildin einer neuen Sammlung.
Du kannst auch die Sammlung eines bereits früher importierten Films über
das Dropdown-Menü in der Icon-Leiste auswählen. Falls du gerade vom Camcorder importiert hast, ist dieses Video hier bereits geladen. |
| Projekt öffnen | Falls du nicht gerade frisch vom Camcorder importiert hast, sondern ein bereits begonnenes Projekt weiterführen willst, wählst du Datei - Projekt öffnen... . |
| Projekt sichern | Gleich zu Beginn solltest du dein noch leeres Projekt
auf Festplatte sichern. Klicke hierzu ganz oben im Menü auf Datei
- Projekt speichern unter und gib im sich öffnenden Fenster
einen
Projektnamen und einen Speicherort ein. Günstig für ein späteres
Wiederfinden ist es, die Projektdatei im gleichen Ordner wie den übertragenen
Film abzulegen. Du solltest dein Projekt auch weiterhin von Zeit zu Zeit sichern, da Movie Maker unverhofft abstürzen könnte. Du verlierst bei einem Absturz zwar nicht dein Video, aber alle Schnittinformationen. |
| Clip ansehen | Ein Doppelklick auf ein Bild in der Sammlung führt zum Abspielen dieses Clips im Vorschaufenster. |
| Arrangieren im Filmbereich |
Du
kannst jetzt die Clips mit der Maus ins Storyboard bzw. in die Zeitachse
ziehen (linke Maustaste gedrückt halten).
Du kannst einzelne Clips auch mehrfach einfügen und beliebig zwischen andere Clips ziehen. |
| Clips aus anderen Videos importieren | Wähle Datei - In Sammlung
importieren und wähle
einen Videofilm aus.
Die neuen Clips erscheinen in der Sammlung und können in das Storyboard
bzw. die
Zeitachse eingefügt werden. Zwischen
den Sammlungen verschiedener Projekte kannst du über das Dropdown-Fenster
oben in der Icon-Leiste wählen. |
Clip beschneiden (trimmen) |
Oft
enthalten Clips am Anfang und Ende Bildfolgen, die nicht mit in den fertigen
Film sollen. Dieses Entfernen überflüssiger Bilder nennt man
Trimmen. Du kannst in der Zeitachse oder im Vorschaufenster die erste Schnittposition
anfahren und dann im Menue Clip - Anfangsschnittmarke
festlegen wählen. Mit dem zweiten Schnittpunkt verfährst
du entsprechend und wählst dann Clip - Endschnittmarke
festlegen.
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| Clip teilen |
Um einen Clip an der aktuellen Abspielposition zu teilen (zerschneiden), wählst du den Menüpunkt Clip - teilen oder du klickst im Vorschaufenster auf das Teilen-Symbol. |
| Clip löschen |
Einen im Filmbereich markierten Clip kannst du durch Drücken der Entf.-Taste oder mit Bearbeiten- Löschen aus dem Film entfernen. (In der Sammlung ist der Clip weiterhin enthalten und kann beliebig oft in den Film eingefügt wrden.) |
| verlustfrei schneiden | Da du eine Schnittdatei und nicht direkt das Video
bearbeitest, sind gelöschte Szenen immer noch im Video vorhanden und
damit in der Sammlung dargestellt, nur im fertigen Film sind sie nicht
enthalten. Egal was du tust, die importierte Video-Datei wird durch keine Aktion verändert, es sei denn, du löscht sie direkt. ;-) |
| Projekt speichern | Über Datei - Projekt speichern
wird das Projekt gesichert. Die Datei mit der Endung *.MSWMM
enthält Verweise auf die Original-Filmdateien und alle Schnittanweisungen.
Der Originalfilm wird nicht mitgesichert sondern nur ein Verweis auf seinen
Speicherort. Es empfiehlt sich, Originalfilme und Schnittdatei im gleichen Verzeichnis zu speichern. das Standardverzeichnis für Movie Maker ist Eigene Dateien - Eigene Videos. |
| weitere Möglichkeiten | Du hast jetzt zwar einen fertigen Film, aber die vielen Möglichkeiten von Movie Maker noch lange nicht ausgereizt. Wie du Szenen überblenden, Titel einfügen, den Film nachvertonen und noch einiges mehr machen kannst, erfährst du weiter unten im Abschnitt Filmveredelung. |
| Export - vom Computer zu Camcorder, CD und DVD |
| Film erstellen |
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Export auf Festplatte
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Wähle Datei - Filmdatei
speichern - Arbeitsplatz - Weiter , gib dann einen Dateinamen
und einen Speicherort für deinen Film an und klicke dann auf Weiter. |
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Export auf Band
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Wähle Datei - Filmdatei speichern - DV-Kamera - Weiter . Wenn der Camcorder richtig angeschlossen ist, folgt die Aufforderung, das Band an die gewünschte Stelle zu spulen und nach Weiter evtl. noch ein Hinweis, das der bisherige Inhalt des Bandes überschrieben wird. Danach wird dein Film in der ursprünglichen Qualität (30MBit/s ; 720 x 575 Pixel ; 25 Bilder/s) an den Camcorder übertragen. | ||||||
| Export auf CD
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Wähle Datei - Filmdatei speichern - Beschreibbare CD (CD-R) - Weiter. Danach mußt du noch je einen Namen für den Film und für die CD eingeben und dann wieder auf Weiter klicken. Das danach vorgeschlagene Export-Format Optimales Ergebnis für CD-R (1,7 MBit/s ; 720 x 576 Pixel ; 25 Bilder/s) wird meist OK sein. |
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| Export auf DVD | Ein Export auf DVD kann nicht direkt aus Movie Maker heraus erfolgen. Exportiere zunächst auf Festplate (s.o.) und benutze ein anderes Programm zur Erstellung der DVD. | ||||||
Export für Web
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Wähle Datei - Filmdatei speichern - Das Web - Weiter , gib dann einen Dateinamen ein und wähle dann im nächsten Fenster, für welche Übertragungsgeschwindigkeit der Film komprimiert werden soll:
Wenn der Film nach dem Rendern nicht sofort an deinen Videohoster im Web
geschickt werden soll, kannst du eine Kopie des Films
auf dem Computer speichern. |
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Export als eMail
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Wähle Datei - Filmdatei speichern - E-Mail - Weiter , der Film wird sofort ohne weitere Rückfragen gerendert (392 KBit/s ; 320 x 240 Pixel ; 25 Frames/s) und temporär zwischengespeichert. Ein Klick auf Weiter öffnet anschließend dein Mail-Programm, von wo aus du den Film als Anhang verschicken kannst. Achtung: viele Mail-Provider sperren Mails, deren Anhänge größer als 500 KB bzw. 1MB sind! Die maximale Dateigröße kannst du unter Extras - Optionen - Erweitert ganz unten einstellen. |
| Film-Veredelung |
| Vorbemerkung | Achte bei allen Effekten darauf, dass weniger oft mehr ist; ein schlechter Film wird durch viele Effekte nicht besser, ein guter Film eher schlechter. |
Zeitachsen - Ansicht
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Die meisten der folgenden Aktionen führst du sinnvollerweise in der Zeitachsen-Ansicht des Filmbereichs aus, klicke dazu gegebenfalls auf den Zeitachsen-Btton unten im Filmbereich. Der Maßstab der Zeitachse kannst du ändern, indem du auf die beiden Lupen-Symbole klickst. |
Blenden und Übergänge einfügen
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| Übergang bearbeiten | Wähle
den zu bearbeitenden Übergang durch Klicken in der Zeitachse aus,
er wird dann fett umrahmt. Führst du nun den Mauszeiger an
den seitlichen Rand der Blende, erscheint ein roter Pfeil. Hälst
du die linke Maustaste gedrückt, kannst du die Lände des Übergangs
durch Verschieben ändern. |
Titel und Beschriftungen einfügen |
Wähle Extras - Titel und Nachspanne. Im Sammlungsfenster erscheint ein Dialog, der dich durch die Möglichkeiten des Titelgenerators führt. |
Titel bearbeiten |
Ein Doppelklick auf den Titelclip in der Zeitachse öffnet wieder das Bearbeitungsfenster. Hier kannst du den Titel in Form, Farbe, Transparenz und Inhalt verändern. |
Standbild erzeugen |
Im Vorschaufenster kannst du jederzeit ein Standbild erzeugen, indem du auf den Button ganz rechts klickst (oder über das Menü Extras - Standbild aus Vorschau erzeugen). Das Bild wird in einem von dir gewählten Ordner gespeichert und in die aktuell gewählte Sammlung eingefügt. |
Fotos einfügen |
Du kannst ein beliebiges Foto als Standbild in den
Film einfügen, indem du über Datei - In Sammlung importieren Bilder
auswählst, die in die aktuelle Sammlung übernommen werden . Du kannst jetzt jedes Bild mit der Maus an eine beliebige Stelle deines Films ziehen, die Anzeigedauer des Bildes (Cliplänge) kannst du anschließend anpassen (Ziehen mit der Maus). Um eventuelle Probleme zu vermeiden sollte das Foto möglichst bereits die Filmmaße haben (z.B. 720 x 576 Pixel). |
Zeitlupe, Zeitraffer |
Markiere in der Zeitachse die Szene, deren Geschwindigkeit geändert werden soll. Wähle dann Extras - Videoeffekte; hier findest du die Effekte Beschleunigen-doppelte Geschwindigkeit und Verlangsamen-halbe Geschwindigkeit. Diese Effekte können auch mehrfach angewandt werden. |
weitere Effekte |
Unter Extras - Videoeffekte findest du noch weitere
Optionen, einen ausgewählten Clip zu verändern. Interessant könnten hier die Farbtyp-Einstellungen Graustufe und Sepiafarben sein. |
| Nachvertonung |
Vorbemerkung |
Mit der Nachvertonung solltest du möglichst
erst beginnen, wenn das Filmprojekt ansonsten völlig abgeschlossen
ist. Eine Änderung der Cliplänge oder das Einfügen eines
Effektes können leicht zu Verschiebungen zwischen Bild und Ton führen. |
Vertonung |
Audiodateien können aus der Sammlung in die 2.Tonspur gezogen werden oder direkt per Mikrofon aufgenommen werden. |
Musik von CD
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Du
kannst Musik von CD in dein Projekt importieren, indem du die CD zunächst
mit dem Medienplayer (im Lieferumfang von Windows XP enthalten) auf die
Festplatte überspielst - falls die CD keinen Kopierschutz hat. Da du an der Musik auf CDs normalerweise kein Copyright besitzt, darfst du Filme mit dieser Musik nicht öffentlich aufführen. Auf der Festplatte liegende Audio-Dateien (wav, wmf oder mp3) werden mit Datei - In Sammlung importieren zur ausgewählten Sammlung hinzugefügt und von dort direkt mit der Maus auf die Audio/Musik-Spur gezogen. |
Kommentare
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Manchmal wirst du zu einem Film nachträglich einen Kommentar sprechen wollen. Diesen Kommentar kannst du über ein Mikrofon direkt am Computer aufnehmen. Damit die Aufnahme funktionieren
kann, muss die Soundkarte richtig konfiguriert und der Mikrofoneingang
aktiviert sein. Wie das geht, kannst du nachlesen unter
Windows-Sound konfigurieren. (besonders wichtig ist dort die Aktivierung der Mikrofonverstärkung.) Unter weitere Optionen anzeigen kannst du auch jeden anderen Eingang deiner Soundkarte als Aufnahmequelle wählen. Mit Audiokommentar starten beginnt die Aufnahme, nach Audiokommentar beenden wird die Tondatei gespeichert und an der markierten Stelle in die Audio/Musik-Spur eingefügt. Hier kann der Audio-Clip auch nachträglich noch verschoben werden. |
Lautstärke-Mix |
Sollen nur einzelne Stellen mit einem Kommentar versehen werden, fügst du zunächst alle Audioclips in die Audio/Musikspur ein und richtest sie genau auf der Zeitlinie aus.
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letzte Aktualisierung:
08.09.2006 13:36
zusammengestellt von Peter Lepke ; lepke@nils.nibis.de