Videobearbeitung mit Movie Maker 2 (Windows XP)
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Einführung
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Verfügbarkeit Movie Maker gehört zum Lieferumfang von Windows XP; per Internet-Update (Start - Hilfe und Support - Windows-Update -...) kann Version 2 heruntergeladen werden. Es ist ein einfach zu bedienendes und relativ leistungsfähiges Programm, der Filmexport ist allerdings auf Microsoft-eigene Filmformate (*.wmv) beschränkt.
Movie Maker
starten
Klicke auf das Movie Maker-Symbol auf dem Desktop (falls vorhanden) oder wähle Start - Alle Programme - Windows Movie Maker.
Movie Maker-
Bildschirm

Der Bildschirm ist grob in fünf Bereiche gegliedert:

  • Ganz oben befinden sich die Menü- und die Icon-Leiste.
  • Darunter folgt links das Aufgabenfenster, in dem man jeden Arbeitsschritt auswählen kann. (Dieses Fenster kann auch ausgeblendet werden.)
  • In der Mitte befindet sich die Sammlung, in der alles importierte Material angezeigt wird.
  • Ganz rechts folgt das Vorschaufenster, in dem du dein Werk betrachten kannst.
  • Unten im Filmbereich werden die arrangierten Clips gezeigt.
Filmansichten
  

Unten im Filmbereich kannst du zwei verschiedene Ansichten wählen:

  • Die Storyboard-Ansicht, in der nur die Reihenfolge der Clips dargestellt wird;

     
  • die Zeitachse-Ansicht, in der Videoclips entsprechend ihrer Länge dargestellt werden. In dieser Ansicht werden auch die Tonspuren für die Nachvertonung und die Titelspur dargestellt.
Vorgehensweise Videomaterial wird von der DV-Kamera importiert, die gewünschten Clips (Szenen) werden aus der Sammlung in den Filmbereich geschoben, dort in der richtigen Reihenfolge angeordnet und eventuell zugeschnitten (gekürzt).
Dieser Film kann mit Übergängen und Effekten versehen und nachvertont werden. Zum Schluss wird der Film auf ein anderes Medium exportiert.

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Import - vom Camcorder zum PC
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Camcorder anschließen Camcorder und Computer werden über ein FireWire-Kabel miteinander verbunden, das camcorderseitig 4-polig und computerseitig 6-polig ist.
Der Camcorder wird eingeschaltet und in den Wiedergabe-Modus (VCR oder Play) gebracht. (Beispielbilder für Sony TRV-Serie)
Der Camcorder sollte über Netzgerät laufen, damit der Akku nicht mitten beim Import schlapp machen kann.
Aufnahme

Wähle Datei - Video aufnehmen... oder klicke auf die Pfeilspitze hinter Video Aufnehmen im Aufgabenbereich und wähle den daraufhin erscheinenden Unterpunkt Video von Gerät aufnehmen.

Falls kein Camcorder angeschlossen ist, erscheint eine Fehlermeldung, ansonsten siehst du ein weiteres Fenster....

 

Aufnahme-Optionen

...den Videoaufnahme-Assistent. Wähle hier einen passenden Dateinamen und einen Speicherort für den Filmclip und klicke dann auf weiter.

 

Wähle bei den Aufnahme-Einstellungen DV-AVI um ohne Qualitätsverluste zu importieren. (Alle weiteren Optionen führen zu Microsoft-eigenen WMV-Formaten.)

Als letztes wirst du noch gefragt, ob du das gesamte Bandmaterial oder nur Teile davon importieren willst.

importieren

 

 

Falls du alles importieren wolltest, legt Movie Maker sofort los, ansonsten erscheint ein weiteres Fenster.

Hier kannst du jetzt mit den Steuertasten unter dem Vorschaufenster verschiedene Bandstellen anfahren und an den gewünschten Stellen die Aufnahme starten und später dann die Aufnahme beenden.

Wenn du alle relevanten Teile importiert hast, klickst du auf Fertig stellen.
Movie Maker hat alle gewählten Teilen in eine einzige große Datei geschrieben und führt nun eine (äußerst bescheidene) Szenenerkennung für die Sammlung durch.

erzeugte Dateien

.avi
.wmv
.mswmm

Movie Maker erzeugt im gewählten Ordner eine *.avi-Datei oder, falls du nicht im DV-AVI-Format importiert hast, eine *.wmv-Datei.
Wenn du deine Filmclips im Filmbereich arrangiert hast, kommt nach der Speicherung des Projektes noch die Projekt-Datei (*.wswmm) dazu, die alle Schnitt-, Überblend- und sonstigen Projekt-Informationen enthält.
Vorsicht, Datenverlust !

Die Projektdatei enthält kein Filmmaterial, sie funktioniert nur zusammen mit den benutzten Filmclips (AVI oder WMV).

Um ein Projekt bearbeiten und exportieren zu können, müssen alle diese Dateien an ihrem ursprünglichen Speicherort vorhanden sein - du solltest also allen Dateien von Anfang an sinnvolle Namen geben und in einem speziellen Ordner speichern.
Die Projektdatei (*.mswmm) kannst du auch später jederzeit umbenennen, bei den AVI- oder WMV-Dateien führt ein Umbenennen jedoch zu ungültigen Projekt-Dateien. Auch das Verschieben einzelner Dateien macht deine Projektdatei unbrauchbar.


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Film erstellen - Szenen sichten, arrangieren und trimmen
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neues Projekt Wähle im Menü Datei - Neues Projekt und importiere dann ein Video über Datei - In Sammlung übernehmen es erscheinen alle Szenen (Clips) dieses Vdeos mit ihrem Startbildin einer neuen Sammlung. Du kannst auch die Sammlung eines bereits früher importierten Films über das Dropdown-Menü in der Icon-Leiste auswählen.
Falls du gerade vom Camcorder importiert hast, ist dieses Video hier bereits geladen.
Projekt öffnen Falls du nicht gerade frisch vom Camcorder importiert hast, sondern ein bereits begonnenes Projekt weiterführen willst, wählst du Datei - Projekt öffnen... .
Projekt sichern Gleich zu Beginn solltest du dein noch leeres Projekt auf Festplatte sichern. Klicke hierzu ganz oben im Menü auf Datei - Projekt speichern unter und gib im sich öffnenden Fenster einen Projektnamen und einen Speicherort ein. Günstig für ein späteres Wiederfinden ist es, die Projektdatei im gleichen Ordner wie den übertragenen Film abzulegen.
Du solltest dein Projekt auch weiterhin von Zeit zu Zeit sichern, da Movie Maker unverhofft abstürzen könnte. Du verlierst bei einem Absturz zwar nicht dein Video, aber alle Schnittinformationen.
Clip ansehen Ein Doppelklick auf ein Bild in der Sammlung führt zum Abspielen dieses Clips im Vorschaufenster.
Arrangieren im Filmbereich
 
Du kannst jetzt die Clips mit der Maus ins Storyboard bzw. in die Zeitachse ziehen (linke Maustaste gedrückt halten).
Du kannst einzelne Clips auch mehrfach einfügen und beliebig zwischen andere Clips ziehen.
Clips aus anderen Videos importieren Wähle Datei - In Sammlung importieren und wähle einen Videofilm aus. Die neuen Clips erscheinen in der Sammlung und können in das Storyboard bzw. die Zeitachse eingefügt werden.
Zwischen den Sammlungen verschiedener Projekte kannst du über das Dropdown-Fenster oben in der Icon-Leiste wählen.

Clip beschneiden (trimmen)
 

Oft enthalten Clips am Anfang und Ende Bildfolgen, die nicht mit in den fertigen Film sollen. Dieses Entfernen überflüssiger Bilder nennt man Trimmen.
Du kannst in der Zeitachse oder im Vorschaufenster die erste Schnittposition anfahren und dann im Menue Clip - Anfangsschnittmarke festlegen wählen. Mit dem zweiten Schnittpunkt verfährst du entsprechend und wählst dann Clip - Endschnittmarke festlegen.
Clip teilen
Um einen Clip an der aktuellen Abspielposition zu teilen (zerschneiden), wählst du den Menüpunkt Clip - teilen oder du klickst im Vorschaufenster auf das Teilen-Symbol.
Clip löschen
Einen im Filmbereich markierten Clip kannst du durch Drücken der Entf.-Taste oder mit Bearbeiten- Löschen aus dem Film entfernen. (In der Sammlung ist der Clip weiterhin enthalten und kann beliebig oft in den Film eingefügt wrden.)
verlustfrei schneiden Da du eine Schnittdatei und nicht direkt das Video bearbeitest, sind gelöschte Szenen immer noch im Video vorhanden und damit in der Sammlung dargestellt, nur im fertigen Film sind sie nicht enthalten.
Egal was du tust, die importierte Video-Datei wird durch keine Aktion verändert, es sei denn, du löscht sie direkt.  ;-)
   
Projekt speichern Über Datei - Projekt speichern wird das Projekt gesichert. Die Datei mit der Endung *.MSWMM enthält Verweise auf die Original-Filmdateien und alle Schnittanweisungen. Der Originalfilm wird nicht mitgesichert sondern nur ein Verweis auf seinen Speicherort.
Es empfiehlt sich, Originalfilme und Schnittdatei im gleichen Verzeichnis zu speichern. das Standardverzeichnis für Movie Maker ist Eigene Dateien - Eigene Videos.
weitere Möglichkeiten Du hast jetzt zwar einen fertigen Film, aber die vielen Möglichkeiten von Movie Maker noch lange nicht ausgereizt. Wie du Szenen überblenden, Titel einfügen, den Film nachvertonen und noch einiges mehr machen kannst, erfährst du weiter unten im Abschnitt Filmveredelung.

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Export - vom Computer zu Camcorder, CD und DVD
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Film erstellen

Einen fertigen Film kannst du mit Datei - Filmdatei speichern exportieren.
Soll der Film mit maximaler Qualität gesichert werden, so sollte er zurück auf das DV-Band im Camcorder gespielt werden oder mit dem DV Video Encoder als AVI-Datei gespeichert werden. Ein Wiedereinspielen und Bearbeiten ist dann verlustfrei möglich.
Alle anderen Speicherarten führen zu mehr oder weniger starken Qualitätseinbußen.

Export auf Festplatte

Wähle Datei - Filmdatei speichern - Arbeitsplatz - Weiter , gib dann einen Dateinamen und einen Speicherort für deinen Film an und klicke dann auf Weiter.
Das nächste Fenster bietet zunächst nur die Einstellung Optimale Qualität. Die hierdurch erzeugte Filmdatei (*.WMV ; 1,7Mbit/s) ist zwar zum Betrachten auf dem Bildschirm gut geeignet, aber für eine spätere Weiterbearbeitung völlig ungeeignet. Willst du deine Filmszenen für eine spätere Weiterverarbeitung archivieren, solltest du den Film 1:1 ohne Qualitätsverlust speichern. Wähle hierzu Weitere Optionen anzeigen und dann unter dem erscheinenden Punkt Weitere Einstellungen den Punkt DV-AVI (PAL). Dein Film wird dann in der gleichen Qualität wie im CamCorder gespeichert (*.AVI ; 30Mbit/s).
Dies ist übrigens neben dem Camcorder-Export die einzige Möglichkeit, den Film in einem nicht microsoft-spezifischen Format zu speichern.

Export auf Band
(CamCorder)

Wähle Datei - Filmdatei speichern - DV-Kamera - Weiter . Wenn der Camcorder richtig angeschlossen ist, folgt die Aufforderung, das Band an die gewünschte Stelle zu spulen und nach Weiter evtl. noch ein Hinweis, das der bisherige Inhalt des Bandes überschrieben wird. Danach wird dein Film in der ursprünglichen Qualität (30MBit/s ; 720 x 575 Pixel ; 25 Bilder/s) an den Camcorder übertragen.

Export auf CD

Wähle Datei - Filmdatei speichern - Beschreibbare CD (CD-R) - Weiter. Danach mußt du noch je einen Namen für den Film und für die CD eingeben und dann wieder auf Weiter klicken. Das danach vorgeschlagene Export-Format Optimales Ergebnis für CD-R (1,7 MBit/s ; 720 x 576 Pixel ; 25 Bilder/s) wird meist OK sein.

Export auf DVD Ein Export auf DVD kann nicht direkt aus Movie Maker heraus erfolgen. Exportiere zunächst auf Festplate (s.o.) und benutze ein anderes Programm zur Erstellung der DVD.

Export für Web

Wähle Datei - Filmdatei speichern - Das Web - Weiter , gib dann einen Dateinamen ein und wähle dann im nächsten Fenster, für welche Übertragungsgeschwindigkeit der Film komprimiert werden soll:

Modem
38 KBit/s ; 160 x 120 Pixel ; 15 Frames/s.
ISDN
48 KBit/s ; 160 x 120 Pixel ; 15 Frames/s.
DSL
340 KBit/s ; 320 x 240 Pixel ; 25 Frames/s.

Wenn der Film nach dem Rendern nicht sofort an deinen Videohoster im Web geschickt werden soll, kannst du eine Kopie des Films auf dem Computer speichern.
Achtung: Bei Verwedung dieser Option werden einige persönliche Daten an Microsoft und den Video-Hoster übertragen; näheres hierzu findest du unter ? - Datenschutzbestimmungen. Üblicherweise wirst du deine Filme aber eh auf Festplatte rendern und dann per FTP zum Web-Hoster schicken.

Export als eMail

Wähle Datei - Filmdatei speichern - E-Mail - Weiter , der Film wird sofort ohne weitere Rückfragen gerendert (392 KBit/s ; 320 x 240 Pixel ; 25 Frames/s) und temporär zwischengespeichert. Ein Klick auf Weiter öffnet anschließend dein Mail-Programm, von wo aus du den Film als Anhang verschicken kannst. Achtung: viele Mail-Provider sperren Mails, deren Anhänge größer als 500 KB bzw. 1MB sind! Die maximale Dateigröße kannst du unter Extras - Optionen - Erweitert ganz unten einstellen.

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Film-Veredelung
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Vorbemerkung

Achte bei allen Effekten darauf, dass weniger oft mehr ist; ein schlechter Film wird durch viele Effekte nicht besser, ein guter Film eher schlechter.

Zeitachsen - Ansicht


Die meisten der folgenden Aktionen führst du sinnvollerweise in der Zeitachsen-Ansicht des Filmbereichs aus, klicke dazu gegebenfalls auf den Zeitachsen-Btton unten im Filmbereich.

Der Maßstab der Zeitachse kannst du ändern, indem du auf die beiden Lupen-Symbole klickst.

Blenden und Übergänge einfügen

 

 

Wähle Extras - Videoübergänge oder oben in der Icon-Leiste in der Dropdown-Liste die Videoübergänge aus.. Du erhälst im Sammlungsfenster eine Auswahl von Übergängen. Du kannst jeden dieser Übergänge anklicken und mit gedrückter linker Maustaste direkt an die Stelle ziehen, wo du ihn haben willst. Die Länge der Übergänge ist im Menüpunkt Extras - Optionen - Erweitert voreingestellt, kann aber jederzeit geändert werden.

Übergang bearbeiten

Wähle den zu bearbeitenden Übergang durch Klicken in der Zeitachse aus, er wird dann fett umrahmt. Führst du nun den Mauszeiger an den seitlichen Rand der Blende, erscheint ein roter Pfeil. Hälst du die linke Maustaste gedrückt, kannst du die Lände des Übergangs durch Verschieben ändern.
Auf die gleiche Weise kannst du übrigens auch die Länge jedes Videoclips trimmen.

Titel und Beschriftungen einfügen

Wähle Extras - Titel und Nachspanne. Im Sammlungsfenster erscheint ein Dialog, der dich durch die Möglichkeiten des Titelgenerators führt.

Titel bearbeiten

Ein Doppelklick auf den Titelclip in der Zeitachse öffnet wieder das Bearbeitungsfenster. Hier kannst du den Titel in Form, Farbe, Transparenz und Inhalt verändern.

Standbild erzeugen

 

Im Vorschaufenster kannst du jederzeit ein Standbild erzeugen, indem du auf den Button ganz rechts klickst (oder über das Menü Extras - Standbild aus Vorschau erzeugen). Das Bild wird in einem von dir gewählten Ordner gespeichert und in die aktuell gewählte Sammlung eingefügt.

Fotos einfügen

Du kannst ein beliebiges Foto als Standbild in den Film einfügen, indem du über Datei - In Sammlung importieren Bilder auswählst, die in die aktuelle Sammlung übernommen werden
. Du kannst jetzt jedes Bild mit der Maus an eine beliebige Stelle deines Films ziehen, die Anzeigedauer des Bildes (Cliplänge) kannst du anschließend anpassen (Ziehen mit der Maus). Um eventuelle Probleme zu vermeiden sollte das Foto möglichst bereits die Filmmaße haben (z.B. 720 x 576 Pixel).

Zeitlupe, Zeitraffer

Markiere in der Zeitachse die Szene, deren Geschwindigkeit geändert werden soll. Wähle dann Extras - Videoeffekte; hier findest du die Effekte Beschleunigen-doppelte Geschwindigkeit und Verlangsamen-halbe Geschwindigkeit. Diese Effekte können auch mehrfach angewandt werden.

weitere Effekte

Unter Extras - Videoeffekte findest du noch weitere Optionen, einen ausgewählten Clip zu verändern.
Interessant könnten hier die Farbtyp-Einstellungen Graustufe und Sepiafarben sein.

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Nachvertonung
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Vorbemerkung

Mit der Nachvertonung solltest du möglichst erst beginnen, wenn das Filmprojekt ansonsten völlig abgeschlossen ist. Eine Änderung der Cliplänge oder das Einfügen eines Effektes können leicht zu Verschiebungen zwischen Bild und Ton führen.
Die Vertonung kann nur in der Zeitachse-Ansicht erfolgen.

Vertonung

In der Zeitachsen-Ansicht findest du zwei Audiospuren:

  1. Audio - der Original-Filmton; diese Spur ist nur sichtbar, wenn du auf das Pluszeichen hinter Video geklickt hast.
  2. Audio/Musik - Spur für neu hinzuzufügenden Ton

Audiodateien können aus der Sammlung in die 2.Tonspur gezogen werden oder direkt per Mikrofon aufgenommen werden.

Musik von CD

 

Du kannst Musik von CD in dein Projekt importieren, indem du die CD zunächst mit dem Medienplayer (im Lieferumfang von Windows XP enthalten) auf die Festplatte überspielst - falls die CD keinen Kopierschutz hat.
(Bei kopiergeschützten CDs kann der Ton vom externen Player analog uber den Line-Eingang aufgenommen werden.)

Da du an der Musik auf CDs normalerweise kein Copyright besitzt, darfst du Filme mit dieser Musik nicht öffentlich aufführen.

Auf der Festplatte liegende Audio-Dateien (wav, wmf oder mp3) werden mit Datei - In Sammlung importieren zur ausgewählten Sammlung hinzugefügt und von dort direkt mit der Maus auf die Audio/Musik-Spur gezogen.

Kommentare

Manchmal wirst du zu einem Film nachträglich einen Kommentar sprechen wollen. Diesen Kommentar kannst du über ein Mikrofon direkt am Computer aufnehmen.

Damit die Aufnahme funktionieren kann, muss die Soundkarte richtig konfiguriert und der Mikrofoneingang aktiviert sein. Wie das geht, kannst du nachlesen unter Windows-Sound konfigurieren. (besonders wichtig ist dort die Aktivierung der Mikrofonverstärkung.)
Wähle Extras - Zeitachse mit Audiokommentar versehen, schließe eventuell dein Mikrofon an und stelle den Pegel so ein, dass der Ausschlag im grünen/gelben Bereich bleibt.

Unter weitere Optionen anzeigen kannst du auch jeden anderen Eingang deiner Soundkarte als Aufnahmequelle wählen.

Mit Audiokommentar starten beginnt die Aufnahme, nach Audiokommentar beenden wird die Tondatei gespeichert und an der markierten Stelle in die Audio/Musik-Spur eingefügt. Hier kann der Audio-Clip auch nachträglich noch verschoben werden.

Lautstärke-Mix

Du kannst Originalton und den zusätzlichen Ton mischen, indem du Extras - Audiopegel wählst und den Regler beim Abspielen deines Projektes entsprechend verschiebst. Da dies für den gesamten Film gleichmäßig geschieht ist dies nur für vollständige Musikunterlegung sinnvoll.

Sollen nur einzelne Stellen mit einem Kommentar versehen werden, fügst du zunächst alle Audioclips in die Audio/Musikspur ein und richtest sie genau auf der Zeitlinie aus.

Mit Rechtsklick - Lautstärke direkt auf den Audioclip kannst du die Lautstärke jedes einzelnen Clips anpassen. Regle damit den Kommentar hoch und entsprechend den Originalton runter. Da der Ton für den gesamten Clip geändert wird, musst du die Clips eventuell vorher entsprechend zerschneiden ( Clip - Teilen ). Jeder Audioclip kann nachträglich mit einer Ein-/Aus-Blende versehen oder stumm geschaltet werden.


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  letzte Aktualisierung:  08.09.2006 13:36


zusammengestellt von Peter Lepke ;    lepke@nils.nibis.de