Arbeitskreis „Ausbildung“ tagt bei wink

Erfahrungsaustausch der Fachgruppe „Industrie“ der KBS Nordhorn mit den Ausbildungsbetrieben

Am 25.11. fand bei der Firma wink Stanzwerkzeuge GmbH & Co. KG in Neuenhaus das regelmäßige Treffen des Arbeitskreises „Ausbildung“ statt. Der Arbeitskreis besteht aus Lehrkräften der Fachgruppe „Industrie“ der KBS Nordhorn und Vertretern von Grafschafter Ausbildungsbetrieben. Insgesamt 25 Teilnehmer diskutierten rege über die aktuelle Ausbildungssituation und über Möglichkeiten einer weiteren Optimierung der Ausbildung von Industriekaufleuten.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Michael Giesen, dem kaufmännischen Leiter der Firma wink Stanzwerkzeuge. Er stellte den Teilnehmern in kompakter Form das Geschäftsmodell des Unternehmens vor, das in seiner Branche zu den weltweit führenden Unternehmen zählt.

Im Anschluss präsentierte Fachgruppensprecher Günther Bergmann aktuelle Ergebnisse der Abschlussprüfungen der Industriekaufleute, die auch im Bezirksvergleich auf gutem Niveau lagen.

Den Schwerpunkt des Treffens bildete ein intensiver Erfahrungsaustausch über die Ausbildungssituation in den Betrieben und in der Schule. An den Schülerzahlen lässt sich ablesen, dass sich die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau bei jungen Leute nach wie vor hoher Beliebtheit erfreut. Derzeit werden an den KBS Nordhorn in sechs Klassen 123 angehende Industriekaufleute unterrichtet.

Auch die Unternehmensvertreter zeigten sich zufrieden. Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise wird die Zahl der Ausbildungsverträge  auch im nächsten Jahr stabil bleiben, was im Landesvergleich eine positive Ausnahme darstellt.  Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Anforderungen auf globalisierten Märkten auch zunehmend Konsequenzen für die Ausbildung von Industriekaufleuten haben werden. Besonderen Stellenwert nehmen dabei Fremdsprachenkenntnisse und so genannte „Schlüsselqualifikationen“ ein. Gemeinsam wurde rege diskutiert, wie sich diese Kompetenzen möglichst praxisorientiert vermitteln lassen und an welchen Stellen sich Schule und Betrieb in ihrem Bemühen um hochwertige Ausbildung noch enger abstimmen können.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung waren der Förderunterricht für Berufsschüler, die Neustrukturierung der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen und die mündliche Prüfung in den Betrieben.