„Mehr als nur heiße Luft“
Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft überzeugten bei Planspielpräsentation
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Wirtschaft im Unterricht einmal ganz anders: Für 24 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft in Nordhorn drehte sich eine Woche lang alles um die Produktion und Vermarktung von Haartrocknern. Sie waren im Rahmen des computergestützten Wirtschaftsplanspiels „Management Information Game“ (MIG) engagierte Unternehmer, wie zuvor bereits die drei Parallelklassen. Der gesamte Jahrgang 11 mit insgesamt 91 Schülern hatte durch das Engagement der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim zu Nordhorn als gastgebendes Unternehmen die Chance, einen praxisnahen Einblick ins Wirtschaftsleben zu gewinnen. Die Serie von Wirtschaftsplanspielen wurde vom Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland organisiert, von der Kreissparkasse gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Nordhorn finanziert und von vielen Unternehmen der Region durch praxisnahe Fachreferate unterstützt: Mit im Boot waren die Unternehmen August Storm, Emsland |
Mit den Präsentationen zufrieden waren die Vorstände der drei Planspielunternehmen gemeinsam mit Gastgeber Hubert Winter (1. v. l.), Spielleiter Wolf Hartmann-Riebe (2. v. r.) und Gerald Thier vom Wirtschaftsgymnasium (1. v. r.). |
Stärke, Dietrich Borggreve Zwieback- und Keksfabrik, KCA DEUTAG Drilling, List Bau und Neuenhauser Maschinenbau. Alle Beteiligten sind sich sicher, dass die Jugendlichen durch das Projekt nicht nur ökonomisches Fachwissen gewinnen, sondern auch in ihrer beruflichen Orientierung vorankommen, weil sie ihre Stärken im Lauf der Spielwoche besser kennenlernen.
Die konkurrierenden Haartrockner-Hersteller der letzten Projektwoche zeigten, dass sie mit innovativen Produktideen und stimmigen Marketingkonzepten überzeugen können. Das kreative Team der HairDryer AG entwickelte einen Haartrockner mit Touchscreen, das technisch ausgefeilte Produkt der Föhnix AG verfügte über einen Notakku und der Vorstand der Föhnomenal AG versprach den Kunden „mehr als nur heiße Luft“. Über vierzig Wirtschaftsvertreter, Lehrkräfte und Eltern waren gekommen, um als Einkäufer die Präsentationen zu bewerten. Dabei hatten am Schluss die Hairdryer AG und die Föhnomenal AG die Nase vorn, aber an Erfahrung haben alle Jugendlichen gewonnen.