Betriebsbesichtigung bei der Maschinenfabrik Bernard KRONE GmbH in Spelle

Als Kollegin oder Kollege an den KBS Nordhorn ist es gute Tradition, die regionalen Betriebe auch mal „von innen“ kennen zu lernen. Dieses Mal waren 17 Teilnehmer zu Gast bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH in Spelle.

Zunächst erhielt die Gruppe einen kurzen Überblick über die Firmengeschichte. Wie so oft, hat auch bei Krone alles im kleinen Rahmen (Dorfschmiede) begonnen. Durch mutige und richtungsweisende Entscheidungen hat sich Krone in den Jahrzehnten zu einem der führenden Hersteller und Anbieter von Nutzfahrzeugen und Landmaschinen entwickelt. Das Unternehmen hat einen rasanten Wachstumskurs hinter sich und, wie den Zuhörern vermittelt wurde, sicher auch noch vor sich. Innovationen in den verschiedenen Bereichen sind der Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg am Markt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat aber auch bei Krone Spuren hinterlassen.  So brach der Umsatz in dieser Zeit – speziell im Bereich der Nutzfahrzeuge - drastisch ein. Die Kunden in diesem Bereich schoben Investitionen auf, da sie selber unter fehlenden Aufträgen litten. Die Situation heute zeigt, dass Krone die Krise überwunden hat und wieder an alte Erfolge anknüpft.

Krone ist auch im Bereich der Personalbeschaffung auf neuen Wegen. Krone genießt als Arbeitgeber weit über die Ortsgrenzen hinaus einen guten Ruf. Dennoch weiß Krone, dass es zunehmend schwieriger wird – besonders im gewerblichen Bereich – gut qualifizierte Kräfte zu binden. So sind in den verschiedenen Ausbildungsberufen Kandidaten dabei, die Krone über den Weg von Schulkooperationen oder Tagen der offenen Tür kennen gelernt haben. Krone wird auch zukünftig verstärkt in den Bereich der Personalbeschaffung investieren, da der Faktor Arbeit mit Blick auf die Qualifikation für den Erfolg sehr wichtig ist.

Die Unternehmerfamilie Krone ist im besten Sinne für Spelle und Umgebung ein bedeutender Arbeitgeber, der sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist.

Die Besichtigung endete mit einer Diskussionsrunde, bei der die Kolleginnen und Kollegen interessante Einblicke in die Geschäftsfelder, die Absätze, Umsätze und geplante Neuerungen im Bereich der Landmaschinen erhielten. Für die/den Teilnehmer/in, die/der sich hinsichtlich der aktuellen Anspruchslage an landwirtschaftliche Geräte noch in der Zeit ihrer/seiner Kindheit befand, wurde deutlich: Landmaschinen von heute sind High-Tech-Geräte!