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Fünf
Grafschafter Schulen machen gemeinsame Sache Hauptschulen kooperieren mit BBS |
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Nicht selten ist die Berufswahl für die Schülerinnen und Schüler mit jeder Menge Problemen verbunden, die Entscheidung fällt häufig schwer. Um diesen Schritt zu erleichtern, haben jetzt fünf Schulen aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Unter Dach und Fach ist der Kooperationsvertrag zwischen den Berufsbildenden Schulen (gewerbliche, hauswirtschaftliche und kaufmännische BBS) des Kreises Grafschaft Bentheim und den Hauptschulen Gildehaus und Neuenhaus. Schon einige Jahre nutzen die Schulen das Angebot zur Berufsorientierung der Berufsbildenden Schulen, zum Beispiel im Rahmen der Berufsorientierenden Praxistage. |
Von links sitzend: Islind Sicking (Schulleiterin HBS), Fritz
Niemeyer (Schulleiter Grund- und Hauptschule Gildehaus), Ulrike Arends (Schulleiterin Haupt-
und Realschule Neuenhaus), Dieter Stefan (Schulleiter GBS), von links
stehend: Martina Hantke (Leitstelle Region des Lernens), Wilhelm Evers
(Koordinator KBS) |
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Jetzt wurde diese Kooperation fixiert und in einen verbindlichen Rahmen gebracht. Der Vertrag bekräftigt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen den allgemein bildenden Schulen und den Berufsbildenden Schulen mit dem gemeinsamen Ziel, Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule ins Berufsleben zu erleichtern und optimal zu gestalten (Übergangsmanagement). Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung erhalten die Hauptschülerinnen und -schüler der Klasse 9 die Möglichkeit, während eines Schulhalbjahres an einem Tag in der Woche (sechs Stunden) in den Berufsbildenden Schulen in Kleingruppen unterrichtet zu werden. Die Schülerinnen und Schüler können aus dem Angebot der drei Berufsbildenden Schulen drei verschiedene Fachbereiche wählen, an denen sie nacheinander in sechswöchigen Modulen teilnehmen. Durch diese individuelle Wahl wird den Schülerinnen und Schülern eine auf sie zugeschnittene Berufsorientierung ermöglicht. Eine frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung verbessert somit die Ausbildungsfähigkeit und die Lernkompetenz der zukünftigen Auszubildenden. Diese im Rahmen der Kooperation beabsichtigte Vernetzung zu einem regionalen Bildungsangebot, die durch die Übernahme der Fahrtkosten vom Landkreis Grafschaft Bentheim unterstützt wird, genügt auch der Aufgabe der Hauptschulen, neben der Vermittlung von grundlegender Allgemeinbildung eine individuelle Berufsorientierung zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einer begründeten Berufswahlentscheidung befähigt werden. Profitieren werden letztendlich auch die Berufsbildenden Schulen, die sich durch die gezielte Berufsorientierung mittelfristig eine geringere Abbrecherquote in den Ausbildungsberufen erhoffen. |
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