Auf zur "Murmel-Arena" in der Rathausallee 
in Wallenhorst
Es gibt viele Namen für die die gläsernen, raffiniert verzierten Kugeln. Man nennt sie auch Marmel, Schusser, Klicker, Glasmöpsle, Kuller, Muckel, Roller, Tippkugel - und das sind nur einige von 100 Namen, die man in unserer Sprache kennt.

Mit Murmeln spielten schon die alten Römer und Ägypter gern. Auch unsere Eltern und Großeltern haben in ihrer Kindheit noch oft mit Murmeln gespielt. Seit kurzem gibt es Murmelspielfelder im Zentrum von Wallenhorst, die vielleicht dazu beitragen, dass die Zahl der begeisterten Murmelspieler wieder größer wird.

Und so machten sich am 12.Juni Mädchen und Jungen der Katharinaschule auf den Weg zur Murmel-Arena. Alle nahmen ihre Klicker in Schachteln, Beuteln oder einfach in der Hosentasche mit.

(Leider stand ein LKW wegen der bevorstehenden Klib auf einem der Spielfelder, so dass die Kinder leider nur zwei Felder benutzen konnten.)


 

Eins, zwei, drei, vier fünf, sechs, sieben,
eine Murmel fällt ins Grübchen.
Kullert wieder raus,
und du bist drauß.
Es gibt viele Abzählverse, durch die ermittelt werden kann, wer mit dem Spiel beginnt, und in welcher Reihenfolge alle anderen folgen.
Spieltechniken:

Bei den meisten Spielen wird eine Murmel von einer Wurflinie aus in Richtung Zielgrube geworfen. Dabei kann man die Murmel mit den Fingern fassen, sie kann aber auch mit dem Daumenschuss ins Spiel gebracht werden. Dabei liegt die Hand auf der Wurflinie, die Murmel wird vom gekrümmten Zeigefinger gehalten - und dann mit dem Daumen weggeschnellt.

Durch das Schnippen wird eine ins Spielfeld geworfene Kugel weiterbewegt. Dabei darf die Hand nicht bewegt werden. Nur der hinter der Murmel gekrümmte Finger darf nach vorn schnellen, um die Kugel mit dem Fingernagel weg zu stoßen.

Eifrig probierten die Mädchen und Jungen die neuen Murmelspielfelder aus.
Wer kann es am besten?
Verschiedene Spiele:
Alle Murmeln 
(für 2 Spieler)

2 Spieler haben gleich viele Murmeln. Der erste Spieler wirft seine Murmeln zur Kuhle. Landen alle (oder alle bis auf eine) in der Kuhle, kann er seine Murmeln behalten. Liegen zwei und mehr außerhalb, versucht er, eine davon zu schnippen, dass sie eine andere Kugel trifft, und dass beide Murmeln ins Ziel rollen. Gelingt es, bleiben dem Spieler alle Murmeln. Gelingt es nicht, nimmt der Gegner die Murmeln aus der Kuhle an sich. In der nächsten Runde beginnt der andere Spieler. Es wird so lange weiter gespielt, bis ein Spieler keine Murmeln mehr hat.

Murmel treffen 
(für 2 Spieler)

Vor eine Kuhle wird eine kleine Murmel gelegt, von einer Wurflinie versucht nun jeder Spieler, mit einer größeren Kugel die kleine Murmel in die Kuhle zu befördern. Gelingt es, darf der Spieler einen zweiten und dritten Versuch machen, bei Erfolg einen weiteren. Verfehlt er, ist der andere Spieler an der Reihe. Es gewinnt, wer nach zehn Runden die meisten Treffer erzielt hat.

Kreisspringen 
(für mehrere Spieler)

Jeder Spieler legt eine Murmel in eine Kuhle in der Mitte des Kreises. Die Spieler stellen sich der Reihe nach vor den Kreis und lassen eine Murmel in Augenhöhe in die Kuhle mit den anderen Murmeln fallen. Alle Murmeln, die dadurch aus dem Kreis springen, gehen in den Besitz des betreffenden Spielers über. Wenn ein Spieler mit einem Wurf keine Murmel aus der Mulde springen lässt, bleibt die Murmel, die er fallen gelassen hat, in der Mulde. Das Spiel geht so lange weiter, bis die Kuhle leer ist.


 
Gleich ist sie in der Kuhle!

 
Ob uns das auch so gut gelingt?
Geschafft!

 Mit GOOGLE gefunden:
www.zzzebra.de Auf dieser Ideenbank für "wunderfitzige" Kinder werden viele Murmelspiele vorgestellt  und noch vieles mehr.
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