Katharinatag am 25.11.2003
im Jahr der Bibel
Alle Jungen und Mädchen arbeiteten in diesem Jahr mit ihren Lehrerinnen daran, in der Bibel Lebenswege von Menschen zu erkunden, die an Gottes Wort geglaubt haben und ihm gefolgt sind.
Im Gottesdienst wurden die Wege dieser Menschen zu einem großen Puzzle zusammengefügt, dessen Mittelpunkt ein Labyrinth bildete. Denn Lebenswege ähneln oft einem solchen Labyrinth: Sie führen nicht immer geradeaus, sondern sind oft verschlungen, steil und krumm. Umwege müssen gegangen werden, bevor man das Ziel erreicht. Nicht immer sind die Wege leicht, es gibt auch beschwerliche und sorgenvolle Abschnitte.
In drei Projekttagen entstanden Wandbilder und Landschaften:
Noah vertraute den Worten Gottes und überstand mit seiner Familie und je einem Paar Tiere von jeder Art in der Arche die große Flut. (1b, 4b)
 
Maria und Josef waren die Eltern Jesu auf der Erde. Mit Liebe und Fürsorge kümmerten sie sich um ihren Sohn. Nicht immer haben sie seinen Weg verstanden. (3b)
Abraham glaubte ohne zu zweifeln an Gottes Versprechungen, obwohl Vieles unwahrscheinlich aussah. (4c)
David hat für Israel den Riesen Goliath besiegt. Später wurde er König von Israel. Auch sein Weg hatte Sackgassen und Irrwege. (3a)
Es wurden Bilderfolgen gemalt und Bücher gebunden:
Johannes der Täufer bereitete die Menschen auf das Kommen von Jesus Christus vor: Viele ließen sich im Jordan von ihm taufen, auch Jesus selbst. (2b) Jona flüchtete vor dem Auftrag Gottes und machte Umwege, bis er zu seinem Ziel fand. Er wurde von einem Wal verschluckt. (4a)
Josef wurde von seinen Brüdern allein gelassen und in ein fremdes Land verkauft. Trotzdem verzieh er ihnen. (2a)
Und Klasse 1a machte die Erfahrung, wie es ist blind zu sein - so wie Bartimäus:
Was mag hier in Blindenschrift geschrieben sein?
Bartimäus war lange Zeit seines Lebens blind. Er hielt jedoch seine Ohren stets offen, denn er hoffte auf die Begegnung mit Jesus.
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