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Heute war es im
Inneren der Kirche mollig warm, in früheren Zeiten gab es keine Fensterscheiben
und keine Heizung, so dass es im Winter hier eisig kalt war.
Deshalb gefror früher das Wasser im Taufbecken. Stand
eine Taufe an - der Täufling wurde dabei dreimal ganz unter Wasser
getaucht - musste durch ein Feuer unter dem Becken das Wasser zunächst
geschmolzen und erwärmt werden.
Ein Loch im Steinfußboden einer Kirche! Wozu? Diese Frage wollten die kleinen Entdecker natürlich beantwortet haben. Der Küster erklärte:" Geweihtes Wasser wird nach dem Gebrauch nicht in einen Abfluss geschüttet, sondern in dieses Loch gegossen, so dass es im Boden versickern kann." |
| Nun ging es die
breite, steile Treppe im kleinen Domturm empor. Das war früher der
Aufgang für die Adeligen zur Empore, auf der sie ihre Plätze
während Gottesdienstes hatten.
Heute ist hier die Orgel, und die Kinder sahen nun aus der Nähe die große Domrosette.
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"Ein Jahr lang brauchte
früher ein Handwerker, um so eine Verzierung aus dem Stein herauszuarbeiten",
erklärte Herr Kray den aufmerksamen Erstklässlern.
Diese Säulen in der Sakristei sind auch über 1000 Jahre alt. |
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Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, zündeten einige Kinder stellvertretend für die ganze Klasse Kerzen an. Gemeinsam sangen wir an der Krippe das Lied: Halte zu mir, guter Gott, heut' und jeden Tag! Halt' die Hände über mich, was auch kommen mag! |
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