Oberschule Hohenkirchen
- Ganztagsschule -







Der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr und endet nach der 6. Stunde gegen 13.10 Uhr und nach der 8 Stunde gegen 15:20 Uhr. In dieser Spanne werden 6 -8 Stunden mit je 45 Minuten erteilt, die oft zu Doppelstunden kombiniert werden.
Ab dem 6.8.2009 gibt es Nachmittagsveranstaltungen am Montag, Dienstag und Mittwoch in der Zeit von 13.50 - 15.20 Uhr, wobei ab August 2011 aufsteigend ab der 5. Klasse der Oberschule die Teilnahme an 2 Nachmittagen verpflichtend ist.
Das freiwilliges Angebot wird mit von Jahr zu Jahr wechselndem Bereichen erstellt: Schülerband, Chor, Hausaufgabenhilfe, Förderangebote, Modellbau, Computer, Zeitung, Jahrbuch, Sport, Mofakurs, Theater, Plattdeutsch...  dass auch von Eltern ergänzt wird.
Sportkooperation mit TUS Waddewarden: Volleyball, Badminton.
Angebote auf dem Schulhof: Tischtennisplatten, Kunstrasenfußball, Beachvolleyball, Basketballkörbe, Schachfeld, Sitzecken, Bänke, Hartplatz. Angebote im Schulgebäude:
Schülerbücherei, Gesellschaftsspiele, Lesepause
Wir verfügen über drei Werkräume, 4 Naturwissenschaftliche Räume (2 Physik, 1 Bio, 1 Chemie), einen Musik und einen Videoraum, 3 vernetzte Computerräume, 1 Textilraum, eine Küche und eine Schülerbücherei, die von Frau Hajduk in Schuss gehalten wird. Neben dem Forum steht uns auch eine Mensa zur Verfügung. Im Büro erreicht man Frau Antons und
im Lernmittelraum unsere Schulassistentin Frau Rehdelfs.
Herr Damke ist unser Hausmeister.

Frau Paasmann ist Rektorin am Schulzentrum,
Herr Harms ihr kommissarischer Stellvertreter.

Beratungslehrerin

ist Frau Wenten, sie hat u.a. Streitschlichter ausgebildet, an die sich die Schüler wenden können.

Streitschlichter

treffen sich jeden Tag in der 1. und 2 .Pause
Für jeden Tag gibt es ein Team.
Vertrauenlehrer sind Frau Rehberg-Reents und Herr Janssen.
Die meisten Schüler werden mit Bussen zum Schulort gefahren (z.Z. über 75%) oder kommen zu Fuß aus Hohenkirchen. Einige wenige kommen mit dem Fahrrad, dass hier eigentlich das Hauptverkehrsmittel der Schüler in der Freizeit ist. In der Freizeit sind viele im Verein aktiv, die Jungen bevorzugen Ballspiele, vorwiegend Fußball. Mädchen sind vernarrt in Pferde und dementsprechend oft in Reitvereinen anzutreffen.
Das Einzugsgebiet umfasst die Gemeinde Wangerland

Im November 2004 sind die gröbsten Arbeiten
an der Fensterfront abgeschlossen
und die Schule erscheint von außen in hellem Gewand.

Im Oktober 2007 wurde die alte Wendeltreppe an der Ostseite abgerissen durch eine nagelneue Feuertreppe ersetzt. Diese Treppe ist nur als Fluchtweg vorgesehen und soll sonst nicht betreten werden.



Dieses Schildchen des Boden- und Wasserverbandes wurde auf Anregung von Sigurd Eden und Erich Bauer mit Genehmigung der Schulleitung im März 2008 angebracht. (Darstellung des Pegels der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962)

Neue Sperre zum Schulhof






Hohenkirchen - Kaserne - Kleiabbau - Windpark im Sommer 2005

Hohenkirchen im Sommer 2009

Wangermeer im März 2012

Hohenkirchen ein Marschendorf im Wandel der Zeit


©1982 by Adele Jürgens - Auszug aus dem Buch: Hohenkirchen ein Marschendorf im Wandel der Zeit, erschienen im Verlag
C.L. Mettcker & Söhne GmbH, Jever

Schulgeschichte

Die alte Volksschule Schon 1858 wurde das erste Schulhaus gebaut, damals zweiklassig. Die Lehrer hielten zur Aufbesserung ihres Einkommens noch Vieh, insbesondere Kühe. Da die unteren Fenster noch mit Milchglas versehen waren, wirkte der Raum immer dunkel und unfreundlich.

Der Hauptlehrer war zu Beginn des Jahrhunderts bis 1925 Herr Johann Eden, auch Jan Piep genannt, weil er in der schulfreien Zeit eine lange Pfeife rauchte. Die Schülerzahl in beiden Klassen war damals etwa 80. Später, in kinderreichen Zeiten, wurde die Schule noch um eine Klasse aufgestockt.

1910 kam ein neues Schulgesetz heraus. Damals übernahm die Gemeinde die Schule, während die Lehrer von Oldenburg, von der Regierung betreut und besoldet wurden. Die Kirche wurde durch das Gesetz von 1910 weitgehend ausgeschaltet; sie hatte nur noch ein Mitspracherecht. Die Schule sollte, wie es ihr Name sagt, Schule des Volkes sein. Die Kinder sollten für ihre Aufgaben seelischer und wirtschaftlicher Art, überhaupt auch für das praktische Leben, vorbereitet werden. Deutsch und Rechnen waren die Hauptanliegen neben Singen, Turnen und Wirtschaftskunde.

Diese Art Schule hielt sich bis zum Jahre 1971 immer in ähnlichen Grenzen. Man sammelte zunächst aus fast allen Schulen des nördlichen Jeverlandes die Oberklassen, sie kamen nach Hohenkirchen.

1976 wurden auch die Unterstufen in dieses System aufgenommen, als die Großgemeinde Wangerland nun endgültig gebildet worden war. Eine große Mittelpunktschule mit etwa 600 Schülern und Schülerinnen entstand, und die Kinder werden jetzt jeden Morgen mit Omnibussen zur Schule gefahren.

Nur in Horumersiel und Hooksiel und Tettens hat man, solange noch Kinder genug da sind, die Grundschule belassen.

Das Progymnasium

Eine Privatschule in Hohenkirchen wurde auf Betreiben von Pastor Bökel 1894 gegründet. Die begabteren und begüterteren Mädel und Jungen besuchten diese Schule, deren Unterhalt durch Schulgeld bezahlt werden musste. Sie war zuerst zweiklassig und hielt sich bis 1923. Damals fuhr auch noch ein Zug regelmäßig nach Jever, und die Mädchen fuhren zum Städtischen Lyzeum nach Jever, die Jungen zum Mariengymnasium.

Anfang 1948 ist ein Privatschulverein in Hohenkirchen gegründet worden. Der Landwirt Erwin Müller aus Stumpens, der Landwirt Bernhard Peters aus Neu-Friederikengroden, der Kaufmann Hans Albers aus Altgarmssiel und Adele Jürgens aus Hohenkirchen bildeten den Gründungsvorstand. Zuerst wurden nur die Klassen 5, 6, 7 aufgemacht. Sie waren noch sehr provisorisch untergebracht in den Gasthäusern von Dirks und Kaspar Müller in Hohenkirchen.

Die Herrnhuter Brüdergemeinde, die ihren Hauptsitz in Herrnhut in Ostdeutschland hatte, wurde mit der Besetzung der Lehrerstellen beauftragt. Der Kampf des Privatschulvereins war zäh und die Opferwilligkeit der Eltern groß, so dass ein Haus gekauft, ein anderes neu gebaut und die Schule umgebaut werden konnte, zunächst für drei und nach und nach für sechs Klassen. Die Opferwilligkeit der Eltern, aber auch der Lehrer, die auf einen Teil ihres Gehaltes verzichteten, da das Schulgeld gar nicht alle Kosten decken konnte, war bewundernswert, weil die ganze Aktion in die Zeit der Währungsreform fiel, in der alle Guthaben auf 20 Prozent abgewertet wurden und zuerst jede Familie wieder mit 40,- DM Kopfgeld ihren Haushalt und den Betrieb in Gang setzen mußte.

Als die Schule 1958 vom Landkreis Friesland übernommen wurde, konnten zusätzliche Lehrkräfte gewonnen werden. Als die große Mittelpunktschule 1976 gebaut wurde, bekam die Oberschule darin einen Flügel zugewiesen. So konnte das zehnjährige Bestehen der Schule 1958 feierlich begangen werden.

Die Schulreform von 1976 berührte das Progymnasium stark. Das fünfte und sechste Schuljahr ging zur Orientierungsstufe, so dass in vier Jahrgängen nur noch 130 Schüler und Schülerinnen beschult wurden. Nach Einrichtung des Realschulzuges am Schulzentrum ging die Schülerzahl des Progymnasium soweit zurück, das es nach den Feierlichkeiten zum 40 jährigen Jubiläum aufgelöst wurde und die Schüler zum Schulzentrum und zum Mariengymnasium wechselten.

©1982 by Adele Jürgens - Auszug aus dem Buch: Hohenkirchen ein Marschendorf im Wandel der Zeit, erschienen im Verlag
C.L. Mettcker & Söhne GmbH, Jever
 

Infos zum Ort Hohenkirchen in der Gemeinde Wangerland

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