Bewegte Schule - ein Baustein einer Gewalt- und Konfliktprävention 

Ein wesentliches Merkmal unserer Schule und somit unserer Schulqualität stellt die Bewegung als zentrales und integratives Element unseres Schulprofils dar. Sie kann als ein Baustein zur Vermeidung von Gewalt und Konflikten beitragen. Bewegung soll stärker in den Unterricht integriert werden. Lernen und Bewegung sollen wesentliche Bestandteile unseres Schulprogramms sein.
Dabei sind uns folgende Aspekte wichtig:
- Bewegungserleben und umfangreiches und abwechslungsreiches Bewegungstreiben auf dem Schulhof in den Pausen
- Der Klassenraum wird als Bewegungsraum genutzt
- Regenpausen werden im Gebäude bewegt gestaltet
- Kindern wird die tägliche Bewegungszeit ermöglicht, die Entspannung bringt.
- Lernen mit allen Sinnen wird ermöglicht.
- Verbindung von Lernen und Bewegung wird als pädagogisches Prinzip von allen anerkannt.
Der schulnahe Bewegungsraum (Sportplatz, Wald, Wiesen, Straße, Skateranlage) wird schulisch und außerhalb des Unterrichts genutzt. Bewegung geht somit über die sportliche Bewegung im Sportunterricht hinaus. Sie ist fester Bestandteil unseres Schulprogramms.

Bewegung - Spiel - Sport

Das Schulklima wird auch maßgeblich vom Auf- bzw. Abbau von Konflikten und Gewalt beeinflusst. Eine "bewegte Schulkultur" kann mit ihren Angeboten ein friedfertiges Umgehen und einem gewalttätigen und aggressivem Verhalten vorbeugen.

Dies geschieht im Sportunterricht, dem außerschulischen Sport und dem bewegtem Schulleben.

Die kompensatorische Funktion von Bewegung soll ermöglicht werden durch:
- Bereitstellen eines attraktiven Bewegungsraumes, -angebotes und Pausenangebotes (Beginn der Bauarbeiten auf dem Schulhof April 2004)
- Einübung eines komplexen Regelwerkes (Hausordnung)
- Möglichkeiten der Entspannung durch Bewegung (z. B. bei der Betreuung)
- Möglichkeiten Konflikte regelgerecht zu lösen
- Lernen den Anderen zu verstehen
- praktizierte Koedukation u.a.
Begleitend zu diesen Angeboten lassen sich durch die räumliche Trennung vom SEK 1 - Bereich durch den Umzug an den Raakamp bereits jetzt erfreuliche Ergebnisse festhalten:
- deutlich weniger Pausenunfälle
- kaum Streitigkeiten und auffälliges Verhalten in den Pausen und an der Schulbushaltestelle

- ein konfliktträchtiger Bereich stellt nach wie vor der Bustransfer im Rahmen des Schülertransportes dar.
Buslotsen ,Busbegleiter könnten hier unterstützend wirken. Ein überarbeitetes Konzept dazu ist mit der Geestlandschule noch abzustimmen.

Maßnahmen und Möglichkeiten einer bewegungsfreundlichen Schulkultur:

a) Sportunterricht

- Unterrichtseinheiten (Verkehrsparcours ADAC, Umgebung erkunden, Helfen und Sichern, Gemeinsam zum Ziel - sich orientieren, Arbeitsgemeinschaften durch Kooperation mit Schule und Verein z. B. im Tennis mit dem TC Fredenbeck, Fußball mit dem FC Fredenbeck, Leichtathletik mit dem VfL Stade)
- Sportförderunterricht 

b) Außerunterrichtliche Angebote
- Sportfeste Klasse 2-3, Spielfeste 1-4, Sportabzeichen- Laufabzeichenabnahme, Bundesjugendspiele, Fahrradturnier, Staffelmeisterschaft, Brennball-, Völkerballturnier

c) Bewegtes Schulleben
- Schulhofgestaltung, Sportgelände, Klettergerüst, Spielgeräte-Regale und Spielgeräteausgabe
- Pausen mit Spielgeräten, Alltagsmaterialien, Hügel, "Grünes Klassenzimmer", Sitzecken, Forum,
- Bewegtes Lernen /Lernen mit allen Sinnen
- fachspezifisches Bewegungsangebot, bewegte Unterrichtsformen

- Entspannung
im Forum, in den Gruppenräumen, auf der Streuobstwiese