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Bad Harzburg
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Allgemeines
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Schulprogramm der
Grundschule Bündheim
Inhaltsverzeichnis
1.
Einführung
2.
Leitsätze
und Leitbild
3.
Konkretisierung
3.1
Informations,-
Konferenz- und Kooperationssystem
3.2
Einsatz
von neuen Medien
3.2.1
Medienkonzept
Informationstechnologie für die Schülerinnen
und Schüler
3.2.1.2
Informationstechnologien für die Lehrkräfte
3.3
Schuleingangsphase
3.3.1
Ermittlung
des sprachlichen Förderbedarfs
3.3.2
Kooperation
mit vorschulischen Einrichtungen
3.3.3
Die
Arbeit des Schulkindergartens
3.4
Schullandheimaufenthalte,
Projektwochen und Schulfeste 3.4.1
Schullandheimaufenthalte
3.4.2
Projektwochen
und Schulfeste
3.5
Verlässliche
Grundschule
3.5.1
Organisatorischer
Rahmen
3.5.2
Zeitlicher
Rahmen
3.5.3
Vertretungskonzept
3.6
Erziehung,
Beratung und Förderung
3.6.1
Erziehungsziele
3.6.2
Elternarbeit
3.6.2.1
Elternvertreter
3.6.2.2
Allgemeine Elternarbeit
3.6.2.3
Förderverein
3.6.3
Schulordnung
3.6.4
Förderkonzepte
und Förderpläne
3.7
Kooperation
mit den weiterführenden Schulen und
außerschulischen Einrichtungen
3.8
Fortbildungskonzept
4.
Schulspezifische
Angebote
4.1.
Sonderpädagogische
Grundversorgung
4.2.
Familienfreundliche,
individuelle Betreuung im Hort
4.3.
Betreuung
in der Verlässlichen Grundschule
4.4.
Außerschulische,
musische Angebote
4.5.
Angebote
zur Entwicklung der Lesekompetenz
4.6.
Bewegte
Grundschule
4.7.
Faustlos-
für eine gewaltfreie Schule
4.8.
Schulversuch:
Abbau frühkindlicher Reflexe
5.
Planungen
zur Evaluation und zukünftige
Arbeitsschwerpunkte
5.1.
Jährliche
Evaluation durch SEIS
5.2. Zukünftige Arbeitsschwerpunkte
1.
Einführung Kinder
sind die Zukunft unserer Gesellschaft, deshalb soll die Schule folgendes
vermitteln:
-
Die
Grundschule Bündheim ist für Kinder und Lehrer ein Haus, in dem sie sich wohlfühlen
sollen. -
Eltern, Lehrkräfte
sowie Schülerinnen und Schüler gestalten die tägliche Bildungs- und
Erziehungsarbeit partnerschaftlich und in gemeinsamer Verantwortung. -
Die wichtigste
Aufgabe unserer Schule ist ein gut durchdachter, didaktisch- methodisch
zielorientierter Unterricht. Das
Leitbild unserer Grundschule beinhaltet folgende Aussagen:
Schule als Lebensraum
Gegenseitige Wertschätzung
Gute Bildungsgrundlage und Selbstvertrauen
Individuelle Förderung
Bewegte Schule
Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Fortbildung und Evaluation
3. Konkretisierung Die Grundschule Bündheim hat in den letzten Jahren ihre pädagogische Arbeit auf vielen Ebenen weiterentwickelt. Die
nachfolgenden Abschnitte beschreiben das dabei hilfreiche Informations- und
Kooperationssystem aller Beteiligten und den Ist- Zustand der Vereinbarungen in
verschiedenen pädagogischen Feldern und Lernbereichen. 3.1 Informations-, Konferenz- und Kooperationssystem Die
gemeinschaftliche Verantwortung von Eltern, Lehrkräften und pädagogischen
Mitarbeitern verlangt, dass sich alle Beteiligten regelmäßig über Lernziele,
Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsprojekte und Erziehungsziele austauschen und
die Schule evaluieren. Nur so gelingt eine Vernetzung aller an der Schule
beteiligten Kräfte und eine Weiterentwicklung unserer pädagogischen Arbeit. Neben
den durch das Schulgesetz festgelegten Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern in
den verschiedenen Konferenzen versucht die Schule, sie vielfältig in das
Schulleben mit einzubeziehen. (siehe 3.6.2 Elternarbeit) Die
Schule sichert sich auf diese Weise die Nutzung der bei Eltern vorhandenen pädagogischen
Kompetenz und erweist sich als offene Schule. Der
Konferenzplan wird jährlich im Voraus terminiert und bei Bedarf modifiziert. Ungeachtet
der pädagogischen Verantwortung der einzelnen Lehrkraft bemühen sich alle
Kolleginnen und Kollegen um regelmäßige Kooperation untereinander. Die
Teamarbeit erleichtert die Arbeit des Einzelnen und sichert die Parallelität
und Vergleichbarkeit der Leistungsanforderung innerhalb einer Jahrgangsstufe.
Deshalb erfolgt die Unterrichtsplanung und Unterrichtsvorbereitung in
gemeinsamen Besprechungen von Lehrkräften der Parallelklassen. 3.2 Einsatz von neuen Medien In
den vergangenen Jahren wurden an der Grundschule Bündheim bereits etliche Maßnahmen
ergriffen, um die Arbeit mit Medien und die Medienbildung im unterrichtlichen
Kontext zu verankern. Durch
die schnelle Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten und die bessere
Verfügbarkeit der Technik wechselten dabei immer wieder die Akzentsetzungen. 3.2.1
Medienkonzept 3.2.1.1 Informationstechnologien für die Schülerinnen und Schüler
Bei
der Einführung der informationstechnischen Grundbildung geht es um den Einsatz
des Computers in unserer Schule. Alle Schülerinnen und Schüler sollen die
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in typischen
Anwendungszusammenhängen nutzen, Grundstrukturen und Funktionen kennen lernen
und sich mit der Bedeutung der Technologie für den Einzelnen und für die
Gesellschaft auseinandersetzen.
Beim
„Lernen mit neuen Medien“ steht die Nutzung von Unterrichtssoftware zum
Lehren und Lernen in den Fächern Rechtschreibung und Mathematik ab Klasse 1 im
Vordergrund. Zurzeit sollen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit der
Lernsoftware Alfons (Rechtschreib- und Mathematikprogramm),der
Lernsoftware GUT (reines Rechtschreibprogramm),
der Lehrbuch begleitenden Software Welt
der Zahl 1 – 4, Piri 2-4 und der Software zum
Leselehrgang Fara und Fu
erlernen.
Durch „integrative Medienerziehung“ wird an der GS Bündheim versucht, Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, selbstständig die Herausforderungen der Informationsgesellschaft zu bewältigen. Der integrative Ansatz umfasst alle Medien, vom Buch bis zum Computer, und fordert eine Zusammenführung verschiedener Bereiche wie die regelmäßige Nutzung unserer Schülerbücherei ab Beginn des 2. Schuljahres sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien. Hierzu gehört auch, dass die Schülerinnen und Schüler in den Pausen selbstständig die Computer in den einzelnen Klassen nutzen können, um zu lernen bzw. im Internet für Unterrichtszwecke zu recherchieren. Der
Schwerpunkt liegt hierbei beim selbstständigen Arbeiten und zu-nehmend
selbstgesteuerten Lernen. 3.2.1.2 Informationstechnologien für die LehrkräfteUm
die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, selbstständig die an unserer
Schule vorhandenen Medien zu nutzen, ist es zwingend erforderlich, dass alle
Lehrkräfte die von den Schülerinnen und Schülern geforderten Kompetenzen
selbst beherrschen. Um dies zu erreichen, werden regelmäßig schulinterne
Fortbildungen angeboten, bei denen die Teilnahme für alle verpflichtend ist. Außerdem
sollen alle Lehrkräfte die Office- Programme „Word“ und „Powerpoint“,
sowie das jeweilige Zeugnisprogramm anwenden können. 3.3 Schuleingangsphase 3.3.1 Ermittlung
des sprachlichen Förderbedarfs Ein
Jahr vor der Einschulung findet die Sprachstandsfeststellung in den Kindergärten
des Einzugsbereiches der Grundschule Bündheim statt. Durchgeführt wird sie von
den Lehrkräften der Grundschule unter Mitwirkung von Erzieherinnen der
jeweiligen Kindertagesstätte. Den sprachlichen Fähigkeiten der Kinder
stufenweise angepasst versuchen die Kollegen förderbedürftige Kinder zu
ermitteln. Diese erhalten in der Grundschule ein Jahr lang sprachliche Förderung
vor der Einschulung, damit sie den Anforderungen des Erstunterrichts gewachsen
sind. 3.3.2 Kooperation
mit vorschulischen Einrichtungen Kooperationskalender
Sprachstandsfeststellung
und zur Einschulung
Räumliche
und zeitliche Strukturen kennen lernen, persönliche Verbindungen zur zukünftigen
Klassenlehrerin knüpfen (Organisation Kitabeauftragte)
Kitas:
Einladung der künftigen KlassenlehrerInnen
werden
zu verschiedenen Projekten eingeladen
evtl.
aktiver Beitrag der zukünftigen Schulkinder
zwischen
ErzieherInnen und LehrerInnen (Organisation KlassenlehrerInnen)
Infos
über die Entwicklung der Kinder
den
Erzieherinnen in der Schule (Feedback über die gemeinsame Arbeit und die Einschätzung
der Kinder, Erarbeitung gemeinsamer Kompetenzen, die die Kinder für einen
erfolgreichen Übergang zur Schule benötigen. Austausch über Förderpläne
(Organisation KlassenlehrerInnen) Die
weitere persönliche Entwicklung der Kinder auch in den höheren Klassen fragen
die Kitabeauftragten bei den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern ab und können
in den jeweiligen Besprechungstreffen darüber berichten. Das
gesamte „Brückenjahr“ über kommen zukünftige Schulkinder aus dem
Kindergarten Bündheim innerhalb des Projektes „Book-Buddy“
in die Schule. Kinder des 3. und 4. Schuljahres lesen den
Kindergartenkindern einmal wöchentlich etwas vor. Weiterhin
laden die Schulkinder im Zusammenhang mit dem Sachunterricht Kindergartenkinder
zu den Ergebnissen ihrer Projekte ein. Gleichermaßen
können die „kleinen Forscher“ aus den Kitas ihrerseits Schulkinder
zu verschiedenen Projekten einladen.
3.3.3 Die Arbeit
des Schulkindergartens Die
Kinder sollen hier lernen, sich in einer Gruppe angemessen zu verhalten. (Auf
andere Rücksicht zu nehmen, aber auch eigene Wünsche zu äußern und
durchzusetzen.) Sie sollen Freunde gewinnen und sich in der Gruppe wohlfühlen. Dazu
gehört auch, dass sie die Sprache der Lehrer und Mitschüler ausreichend
verstehen und sich selbst gut ausdrücken können. Sie
sollen lernen, sich längere Zeit mit einer Arbeit zu beschäftigen. Sie
sollen mit Stiften, Schere und Kleber sachgerecht umgehen lernen. Selbstständiges
An- und Umziehen und Achten auf die eigenen Sachen wird ebenfalls trainiert. Sie
lernen, sich in der Schule und der näheren Umgebung (Schulweg, Spielplatz,
Wildpark, Einkaufsmöglichkeiten, Feuerwehr, Post, Bahnhof…) zurechtzufinden.
Sie sollen einen Mengenbegriff von mindestens 6 entwickeln und erste logische Überlegungen
selbst anstellen können. Lesen
und Schreiben steht nicht auf unserem Lehrplan, wohl aber vorbereitende Übungen: Im
SKG wird: gemalt,
gebastelt, geknetet, gesungen
und musiziert, erzählt
und zugehört, es
werden Bücher vorgelesen und angeschaut, gezählt,
gedacht, gebacken
und gekocht, gefeiert,
getanzt, gelacht, geturnt schon
am PC geübt und
viel gespielt. Es
wird die Schule und deren Umgebung erkundet und dabei auf das Verhalten auf
unseren verkehrsreichen Straßen trainiert. Die
Leiterin unseres SKG ist Sozialpädagogin. 3.4 Schullandheimaufenthalte, Projektwochen und
Schulfeste 3.4.1
Schullandheimaufenthalte Alle
zwei Jahre werden für alle 3. und 4. Klassen zeitgleich
Schullandheimaufenthalte auf der Insel Borkum durchgeführt. Die Fahrt dauert 5
Tage und die Unterbringung erfolgt seit 20 Jahren in der Anlage des TuS Borkum;
Die
1. und 2. Klasse unternehmen und gestalten in Zusammenarbeit mit den Eltern in
vielfältiger Art und Weise Tagesfahrten,
Wandertage, Besichtigungen, Jugendherbergsaufenthalte und Unterrichtsgänge. 3.4.2
Projektwochen und Schulfeste Jährlich
findet eine Projektwoche, abwechselnd im Herbst und im Sommer, statt. Den
Kindern wird innerhalb der Projektwoche die Möglichkeit gegeben, ihre
Interessen und Neigungen in selbstständiger Auseinandersetzung mit einem Inhalt
ihrer Wahl zu verfolgen und auszutauschen. Dies
geschieht in folgenden Bereichen: -
Naturwissenschaften Die
Schule arbeitet während dieser Zeit mit vielen außerschulischen Einrichtungen
und Eltern zusammen, die eigenständige Projekte anbieten. Höhepunkt
und Abschluss der Projektwoche vor den großen Ferien bildet das Schulfest. Hier
haben die Kinder die Möglichkeit, die Arbeitsergebnisse der einzelnen
Projektgruppen der Öffentlichkeit vorzustellen. Auch
präsentieren sich bei diesem Fest die Schulband, der Chor, die Theater-und
Tanzgruppe. 3.5 Verlässliche Grundschule Unsere
Grundschule wird seit Beginn des Schuljahres 2004/2005 als Grundschule mit verlässlichen
Öffnungszeiten geführt. Dies ermöglicht uns, ein vielfältiges und zuverlässiges
pädagogisches Konzept für die Arbeit mit Kindern zu entwickeln und durchzuführen. Durch
den festen zeitlichen Rahmen gewährleisten wir den Familien einen problemlosen
Übergang von den Kindertagesstätten zur Grundschule und einen geregelten
Familienalltag. Kinder brauchen feste Gewohnheiten und Rituale, damit sie stark
und selbstsicher werden. Wenn
sie ein positives Selbstwertgefühl entwickeln, können sie sich problemloser
den Lerninhalten zuwenden. 3.5.1
Organisatorischer Rahmen
3.5.2 Zeitlicher
Rahmen Der
reguläre Unterricht findet in der Zeit von 8.00- 12.00 Uhr für die Klassen 1
und 2 und den Schulkindergarten statt. Die Klassen 3 und 4 beginnen um 8.00 Uhr
und haben um 13.00 Uhr Unterrichtsschluss. Für
die 1. und 2. Klasse bestehen unterrichtsergänzende Angebote in der Zeit von
12.00- 13.00 Uhr. Die
Betreuung der Kinder bei den unterrichtsergänzenden Angeboten erfolgt durch
ausgebildetes Fachpersonal nach einem abgestimmten Konzept für alle
Betreuungs-gruppen und findet in der Regel in den Klassenräumen der Kinder
statt. Für
die 3. und 4. Klassen wird in der Zeit von 7.40-7.58 Uhr ein Förderunterricht
in den Fächern Deutsch und Mathematik angeboten. In der Zeit der
unterrichts-ergänzenden Angebote erhalten förderbedürftige Schüler der 2.
Klasse zweimal wöchentlich Förderunterricht in Deutsch und Mathematik. Darüber
hinaus können Familien ihre Kinder in der Zeit von 6.30 Uhr bis 8.00 Uhr in den
Horträumen der Schule gegen Entgelt betreuen lassen. Nach
Unterrichtsschluss wird eine entgeltliche Hortbetreuung von 13.00-15.00 Uhr in
der Schule oder von 13.00- 18.00 Uhr in der KITA Schlewecke angeboten.
Hortbetreuung
13.00- 15.00 Uhr
in der Schule
oder
13.00- 18.00 Uhr
in der KITA 3.5.3
Vertretungskonzept Seit
dem Schuljahr 2004/2005 ist die Grundschule Bündheim eine verlässliche
Grundschule. Der Unterrichtsausfall durch Erkrankungen, Sonderurlaub oder Fort-
und Weiterbildung ist durch folgende Maßnahmen zu vermeiden: 1.
Kurzfristiger
Ausfall
Aufteilen
der Klasse auf die Parallelklassen der Klassenstufe 1./2. und
3./4.
In jeder Klasse ist eine Gruppenaufteilung vorhanden. Die
organisierende Lehrkraft ordnet die Gruppen den einzelnen Klassen
zu.
sofort für Vertretungsunterricht eingesetzt.
Es
werden pädagogische Mitarbeiterinnen angerufen und sofort zur Beaufsichtigung
eingesetzt. Die Klassen- und Fachlehrerinnen und -lehrer der Parallelklassen
tragen die Verantwortung.
Doppelbesetzungen
werden aufgelöst. 2.
Langfristiger
Ausfall 2.1. Es wird ein Vertretungsplan erstellt, in dem die pädagogischen
Mitarbeiterinnen zum Einsatz kommen. Allerdings können diese grundsätzlich nur
zur Aufsicht eingesetzt werden. Die Verantwortung liegt bei den
Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der Parallelklassen. 2.2.
Einsatz von
„Feuerwehrlehrkräften“ 2.3.
Abordnungen
von anderen Schulen Die
Vertretung zu 2.3 kommt bei vorhersehbaren längerfristigen Ausfällen von
Lehrkräften zur Anwendung. 3.6 Erziehung, Beratung, Förderung In
der Grundschule erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Grundlagen für
das selbstständige, eigenverantwortliche Denken und Handeln und gewinnen
Erfahrungen im menschlichen Miteinander. Unsere
Grundschule vermittelt unseren Schülerinnen und Schülern grundlegende
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie
setzt dabei die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Kindertageseinrichtungen im
Elementarbereich fort. Dies
umfasst: ·
sprachliche
Grundsicherheit in Wort und Schrift ·
Lesefähigkeit ·
mathematische
Grundfähigkeiten und -fertigkeiten ·
erste
fremdsprachliche Fähigkeiten ·
Anbahnen von
Wissen in naturwissenschaftlichen Bereichen ·
musisch- ästhetische
Ausdrucks- und Gestaltungsformen ·
Umgang mit
Medien ·
Schaffung der
grundlegenden psychomotorischen Komponenten Wir
entwickeln gemeinsam eine eigene altersangemessene Form des Zusammenlebens und
Arbeitens. Diese
erfordert entsprechende Regeln, die im täglichen Zusammenleben in der Schule
erprobt und geübt werden müssen. Die
Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich selbst zu behaupten, eigene
Standpunkte zu vertreten, aber gegebenenfalls persönliche Wünsche zurückzustellen. Unsere
Grundschule führt die Schülerinnen und Schüler in einem individuellen,
fortschreitenden Prozess zu den genannten Zielen. 3.6.2
Elternarbeit 3.6.2.1
Elternvertreter Alle
zwei Jahre werden die Elternvertreter gewählt. Sie haben in den
Mitbestimmungs-,
Beratungs- und Gestaltungsrechte. 3.6.2.2
Allgemeine Elternarbeit An
der Grundschule Bündheim wird eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit
zwischen Elternhaus und Schule angestrebt. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige
und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern/Erziehungs-berechtigten in den
Gremien der Schule selbstverständlich. Ebenso
selbstverständlich sind regelmäßige Elternabende, die der Information und
Diskussion über wesentliche Angelegenheiten der Klasse und Schule dienen. Mehrmals
im Jahr finden zudem Elternsprechtage statt, die allen Erziehungs-berechtigten
die Gelegenheit zum persönlichen Austausch bieten. Bei kurzfristigem Gesprächsbedarf
stehen die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung telefonisch oder in
vereinbarten Einzelgesprächen zur Verfügung. Bei
akuten Problemen der Schülerinnen und Schüler im Bereich Lernen oder Verhalten
nehmen die Lehrkräfte zeitnah Kontakt zu den Eltern auf und bieten Beratung an.
Um
den regelmäßigen Informationsfluss zwischen Elternhaus und Schule weiter zu
verbessern, wird auf Beschluss der Gesamtkonferenz zum Schuljahr 2009/2010 für
alle Kinder verpflichtend ein Schultagebuch eingeführt. Die
Eltern unterstützen die pädagogische Arbeit der Schule in besonderer Weise
durch:
Ziele und AufgabenDer
Förderverein übernimmt nicht die Aufgaben des Schulträgers zur sächlichen
Ausstattung der Schule, sondern will nur ergänzend eintreten. Es
sollen insbesondere Schullandheimaufenthalte, Tagesfahrten und
Arbeitsgemeinschaften finanziell unterstützt werden. Auch
will der Verein bei der Beschaffung zusätzlicher Unterrichtsmaterialien, sowie
Sport- und Spielgeräte behilflich sein. Mitglied
kann jeder werden, insbesondere die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und
Schüler und die Lehrkräfte der Grundschule Bündheim. 3.6.3
Schulordnung Unsere Schule ist ein Ort, an dem
viele Kinder und Erwachsene fast täglich einen großen Teil des Tages
miteinander verbringen. Damit sich in dieser Zeit alle
wohlfühlen und in Ruhe arbeiten können, müssen wir uns an Regeln für unser
Zusammensein halten. Deshalb haben wir uns folgende
Regeln für alle vereinbart: 1. Wertschätzen 2. Verhalten drinnen 3. Verhalten draußen 4.
Umgang mit Sachen 5. Ordnung 6. Pünktlichkeit 1.
Wertschätzen
2. Verhalten drinnen
3. Verhalten draußen
4. Umgang mit Sachen
5. Ordnung
6. Pünktlichkeit
Wenn
wir gegen die Regeln verstoßen, kann das diese Folgen haben:
schlimmen
Verstößen Vereinbarung Schülerinnen und Schüler,
Eltern, und Lehrerinnen und Lehrer nehmen die Schulordnung schriftlich zur
Kenntnis und versprechen durch ihre Unterschrift, dass sie die Regeln einhalten
wollen. 3.6.4 Förderkonzepte und Förderpläne Der Begriff des Förderns wird alltagssprachlich häufig als Defizitausgleich bezeichnet. Aus unserer Sicht beinhaltet der Begriff des Förderns jedoch mehr. Fördern bedeutet Kindern Lernangebote zu bieten, mit deren Hilfe sie Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln und entfalten können. Wir fördern Kinder ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend im Rahmen des täglichen Unterrichts, aber auch außerhalb des Regelunterrichts durch vielfältige Angebote. Begleitet
werden die Fördermaßnahmen durch Förderpläne, die für jedes Kind
schriftlich fixiert werden. Während dieser Zeit beobachten und dokumentieren
die Lehrkräfte den Entwicklungsstand und die Entwicklungsfortschritte der
Kinder (ILE). 1.
und 2. Klasse: -
Lesemütter, wöchentlich 1 Unterrichtsstunde differenziertes Lesen
·
siehe 1.Klasse ·
Förderung
durch Teamteaching in Mathe und Deutsch ·
Förderunterricht
zweimal wöchentlich in Mathe und Deutsch ·
Chor und Band für
musisch Begabte
·
Book-Buddy-Vorlesetraining
mit zukünftigen Lernanfängern ·
täglicher Förderunterricht
in Deutsch und Mathe vor Schulbeginn ·
Unterrichtsbegleitende
Förderung in Deutsch: Rechtschreib- und Leseförderung, Silben schreiben und lesen ·
Computerlernprogramme
stehen als weitere Lern- und Übungsprogramme in den Klassen zur Verfügung ·
In den im halbjährlichen
Wechsel angeboten einstündigen Arbeitsgemeinschaften werden verschiedene
Interessen der Kinder aus dem musischen, künstlerischen, sportlichen,
technischen, sprachlichen, geschichtlich-geographischen und handwerklichen
Bereich angesprochen. ·
Der
Schwimmunterricht wird nach Leistung differenziert erteilt und erfolgt in
Doppelbesetzung im Silberbornbad.
Einrichtungen Die
bereits erwähnte Zusammenarbeit erfolgt mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium,
dem Niedersächsischen Internatsgymnasium, der Realschule sowie der Hauptschule
in Bad Harzburg.
3.8
Fortbildungskonzept Das
gesamte Kollegium unserer Schule ist verantwortlich für die pädagogische
Kompetenzerweiterung jedes Einzelnen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind motiviert
sich in ihren Fachbereichen regelmäßig fortzubilden. Eine Fortbildung pro Jahr
ist für jeden Kollegen verpflichtend. Um viele Aspekte der Schule mit
einzubeziehen, sollten externe sowie interne Fortbildungen alle schulischen
Themenfelder umfassen. Die Gesamtkonferenz setzt zu Beginn eines Schuljahres die
Fortbildungsschwerpunkte fest. Hierbei sollen die individuellen Interessen
genauso berücksichtigt werden, wie die Belange der Schule. In
den Fachkonferenzen und –dienstbesprechungen wird regelmäßig aus den
Fortbildungsveranstaltungen berichtet. Hier werden auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten
erörtert. Findet
der Niedersächsische Grundschultag in zumutbarer Entfernung statt, ist die
Teilnahme durch eine Delegation verpflichtend. Alle
2 Jahre erfolgt eine Weiterbildung in lebensrettenden Maßnahmen (1.Hilfe). 4. Schulspezifische Angebote Unsere
Grundschule hat bisher eine Vielzahl von Innovationen angedacht und umgesetzt,
die der Einrichtung ein spezielles Profil geben. 4.1 Sonderpädagogische
Grundversorgung Seit
August 2008 haben wir an unserer Schule die sonderpädagogische Grundversorgung.
Ein Förderschullehrer arbeitet innerhalb seiner Stundenverpflichtung von 8
Wochenstunden präventiv im 1. Schuljahr. Eine Förderung von Kindern mit
festgestelltem Förderbedarf in den Bereichen Lernen und sozial-emotionaler
Reife kann erst erfolgen, wenn das Stundenkontingent erhöht wird. 4.2 Familienfreundliche, individuelle Betreuung im
Hort Seit
Jahrzehnten besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen unserer Grundschule und
den Kindertagesstätten unseres Einzugsbereiches. Durch
die KITA Schlewecke können die Kinder vor und nach dem Unterricht betreut
werden. Hierfür stehen in Räumen unserer Schule im Rahmen der Kooperation
feste Betreuungszeiten zur Verfügung (6.30 Uhr bis 15 Uhr). Anschließend ist
eine weitere Hortbetreuung in der KITA- Schlewecke möglich. 4.3 Betreuung in der Verlässlichen Grundschule Seit
2004 wurde die bestehende Zusammenarbeit mit den Kitas durch die Einführung der
Verlässlichen Grundschule optimiert. Die pädagogische Verzahnung erfolgt durch
Einsatz der pädagogischen Mitarbeiterinnen, die zugleich Erzieherinnen in der kooperierenden Kindertagesstätte
sind. Hierdurch wird die Qualität der Betreuung sichergestellt. Diese Arbeit
der Erzieherinnen bildet einen wichtigen Baustein der Kooperation mit einer außerschulischen
Einrichtung. Somit wird den Kindern der Übergang von der Kita zur Grundschule
durch vertraute Personen erleichtert. Gemeinsame
Projekte (wie z.B. Feste, Hospitationen, Projekte, Schleichtage, Book-
Buddy,...) unterstützen diesen Prozess. Der
Schulalltag der Kinder ( 1.-2. Klasse) beinhaltet 4 Stunden Unterricht und 1
Stunde unterrichtsergänzende Angebote. An diesen Angeboten nehmen nur Kinder
aus den ersten beiden Schuljahrgängen teil. Die Anmeldung erfolgt immer vor dem
neuen Schuljahr, somit kann eine optimale Planung der benötigten pädagogischen
Mitarbeiter und der Gruppenzusammensetzung erfolgen. Die Betreuung erfolgt in
altersgemischten Gruppen. Hierfür stehen den Gruppen feste Klassenräume zur
Verfügung. Einmal in der Woche werden die Räumlichkeiten des Schulhortes
genutzt, um den Kindern noch weitere Anreize für Spielmöglichkeiten zu geben,
wie z.B. ·
Gesellschaftsspiele
Zweimal
jährlich findet mit den Klassenlehrerinnen der 1. und 2. Klassen ein
Reflexionstreffen statt. Hier werden Informationen über Kinder ausgetauscht,
verschiedene Angebote vorgestellt, Erfahrungsberichte erörtert sowie pädagogische
Arbeitsinhalte geklärt. Die
unterrichtsergänzenden Angebote beinhalten folgende pädagogische Schwer-punkte:
4.4. Außerschulische musische Angebote Seit
2002 bietet unsere Schule für alle Kinder einen Chor an. Musikalisch
interessierte Kinder werden nachmittags
und in den großen Pausen in einer Schulband gefördert. In Zusammenarbeit mit
der Theatergruppe gestalten diese Kinder das Schulleben, wie z.B. die
Einschulungsfeier, Schulfeste, Weihnachtsfeiern und kleinere Auftritte im
soziokulturellen Umfeld der Grundschule. 4.5. Angebote zur Entwicklung der Lesekompetenz Die
Förderung der Lesekompetenz hat an unserer Schule einen großen Stellenwert:
4.6. Bewegte Grundschule Unsere
Grundschule versucht dem Bewegungsdrang der Schülerinnen und Schüler bei
Bedarf gerecht zu werden. Hierbei stützen
wir uns auf das Projekt „Leichter lernen durch Bewegung“. Dies
bedeutet in der täglichen Praxis:
4.7. Faustlos- für eine gewaltfreie Schule Seit
2005 wird das Gewaltpräventionsprogramm „Faustlos“ in einigen Klassen
eingesetzt. Hierbei wird die soziale Kompetenz der Kinder gefördert, wodurch
ein Vermeiden von Konflikten erreicht werden soll. 4.8.
Schulversuch: Abbau
frühkindlicher Reflexe „The
Institute of Neuro-Physiological Psychology" INPP erforscht die
Auswirkungen fortbestehender frühkindlicher (primitiver) Reflexe als mögliche
Ursachen von Lern- und Verhaltensproblemen. In Zusammenarbeit mit einem
Kinderarzt und einer ausgebildeten Therapeutin
bieten wir einer Klasse mit Genehmigung der Landesschulbehörde in einem
Modellprojekt täglich spezielle Bewegungsübungen an, die helfen sollen,
solche hemmenden Reflexe abzubauen. Die
dargestellten innovativen Projekte der letzten Jahre
unterliegen der regel-mäßigen Beobachtung und Anpassung. 5. Planungen zur Evaluation und zukünftige
Arbeitsschwerpunkte 5.1.
Jährliche
Evaluation durch SEIS Die Qualität unserer Schule
lassen wir jährlich am Ende des 3. Schuljahrgangs durch SEIS überprüfen, um
Maßnahmen für eine weitere Qualitätsentwicklung einleiten zu können. 5.2 Zukünftige
Arbeitsschwerpunkte
Die Kolleginnen und Kollegen der
Grundschule Bündheim werden weiter daran arbeiten, die Basiskompetenzen der Schülerinnen
und Schüler zu entwickeln. Dieses sind: ·
die soziale Kompetenz durch Konfliktpräventions-
und Bewältigungspro-gramme ·
die fachliche Kompetenz durch weitere
Vernetzung der einzelnen Fächer ·
die Medienkompetenz ·
die Methodenkompetenz Ferner sollen die Kontakte zu außerschulischen
Einrichtungen, wie RUZ (Regionales Umweltzentrum), Stadtbücherei usw. ausgebaut
werden. Besondere
Leistungen der Schülerinnen und Schüler sollen in den Bereichen Sport,
Deutsch, Mathematik und Kunst gewürdigt und die Arbeitsergebnisse repräsentativ
ausgestellt werden. Weiterentwicklungsmöglichkeiten für
die Lehrerinnen und Lehrer wären: ·
Konfliktlösung im akuten Zustand durch
kollegiale Hilfestellung ·
Neubearbeitung des Konzeptes zur
„Gewaltprävention“ aus gegebenen, aktuellen Anlässen ·
kollegiale Kooperation in allen sozialen
Bereichen ·
Weiterentwicklung des
Fortbildungskonzeptes mit genauer Terminplanung ·
Weiterentwicklung des Konzeptes der
Betreuung für die Klassen 1 und 2 · Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Schulelternrat und dem Förderverein bei allen schulischen und außerschulischen Veranstaltungen. Stand:
Mai 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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