![]() Projekte - Steinzeit |
| Projekt:
Steinzeit |
| Höhlenmalerei
(bearbeitet von Vincent und Kea) Die leichte Nahrungsbeschaffung ließ den Menschen Zeit, so etwas wie Kunst zu entwickeln. Die ältesten Ritzzeichnungen und Malereien entdeckte man in afrikanischen Höhlen. Die Höhlenmalerei ist über 30 000 Jahre alt. Die Höhlenmalerei war für die Steinzeitmenschen die Schrift. Mit Bildern haben sie ihre Lebensgeschichte erzählt. Manche Höhlen mit Bildern sind bis zu einem Kilometer lang. Im Freien wären die Bilder der Verwitterung ausgesetzt, aber in den Höhlen blieben die Felsenbilder bis heute in einem guten Zustand. Der Bison aus der Höhle Altamira ist sehr bekannt. Die Farbe: Sie wurde aus verkommenden Pigmenten hergestellt. Es waren viele Stunden nötig, um ein Bild zu malen. Die Grundstoffe wurden erst zu feinem Pulver zerrieben, dann der Staub in den Mund genommen und zerkaut, gut durchgemischt mit Speichel und einem kleinen Schluck Wasser. Bis auf wenige Zentimeter nähert man sich der Wand und pustet die Farbe mit Speichel und Wasser gemischt an die Wand. (siehe Foto, das geht auch heute noch gut!) |
| Tiere
der Steinzeit (bearbeitet von Christian und Keno) Zu den Tieren der Steinzeit gehören Mammuts, Wollnashörner, Säbelzahntiger, Höhlenbären und noch andere. Das Mammut lebte vor ca. 2 Millionen Jahren. Sein zu Hause war Europa und Afrika. Es hatte langes zottiges Fell, das es vor Kälte schützte und war über 4 Meter groß. Damit sie ihren Hunger stillen konnten, fraßen die Mammuts bis zu 300 Kilogramm Pflanzen täglich. Der einzige Feind des Mammuts waren die Menschen. Wegen der Stoßzähne war es so gefährlich, dass bis zu 50 Jäger es erlegen mussten. Es wurde von ihnen vollständig verwertet. Aus den Knochen wurden Werkzeuge, Waffen und Feuermaterial gemacht, Waffen und Schmuck wurden aus Elfenbein hergestellt. Die Schnüre waren aus Sehnen, Fell brauchte man für die Kleidung und Behausung, Fleisch und Fett natürlich für die Nahrung. |
| Waffen
und Werkzeuge (bearbeitet von Hendrik K.,
Henki., Lenard, Renke) Die Werkzeuge der Steinzeitmenschen bestanden aus Steinen, Pflanzenfasern, Holz und Knochen. Es gab Faustkeile, Steinbeile, Speere, Pfeil und Bogen, Keulen und die Speerschleuder. Der Faustkeil war das beste Werkzeug. In der Altsteinzeit haben sie so lange gesucht, bis sie einen Stein mit einer guten Spitze gefunden haben. Später haben die Urmenschen dann den Stein bearbeitet, bis er scharf war. Mit dem Faustkeil haben die Steinzeitmenschen das Fell von Tieren abgehauen, um an das Fleisch zu kommen. Das Fleisch enthält Eiweiß und Fett und dies beschleunigt das Wachstum des Gehirns und die Steinzeitmenschen konnten sich wieder bessere Werkzeuge und Waffen ausdenken. Die erste richtige Jagdwaffe war eine ca. 2,5 m lange Lanze. Sie bestand aus Holz und der Nachteil war, dass man nah an das Tier heran musste. Später entwickelten die Steinzeitmenschen den Speer. Dann konnten sie aus einer Entfernung von 40 - 50 Metern werfen. |
| Gefäße
und Töpfertechniken (bearbeitet von Sophie und
Jann-Lennart) Die Steinzeitmenschen brauchten Gefäße, um Nahrung aufzubewahren. In der Jungsteinzeit machten sie aus Ton Gefäße, damit die Mäuse nicht die Lebensmittel klauen. Eines Tages mag es wohl geschehen sein, dass einer der Tontöpfe zu nah am Feuer war, er wurde heiß und hart. Es gab unterschiedliche Arten, Töpfe aus Ton herzustellen, man musste dabei lange Zeit auf die Töpferscheibe verzichten. Hier ein paar Arten: die Quetschtechnik. Es ist die älteste Art. Man nahm eine faustgroße Kugel und höhlte sie mit dem Daumen aus. Die Plattentechnik: Man braucht 5 Platten, die lässt man lederhart antrocknen. Dann verbindet man sie zu einem Gefäß mit Tonkleber aus Tonmehl. Die Wulsttechnik (siehe Foto): Kleine Wülste werden gerollt und dann aufeinander gelegt, bis ein Gefäß entsteht. dann verschmiert man die Wülste miteinander, damit sie zusammenhalten. Folgende Farben konnten die Gefäße haben: ziegelrot gelb, braun und schwarz. |
| Kleidung (bearbeite
von Wilke und Colin) In der Altsteinzeit liefen die Urmenschen völlig unbekleidet herum. Erst später lernten sie sich zu bekleiden. Sie nahmen Felle von Tieren und bekleideten sich damit, so froren sie nicht. Die Frauen mussten die Kleidung machen. Auch die Kinder mussten bei der Arbeit helfen. Alles wurde mit der Hand gemacht, nicht so wie heute. Sie mussten wirklich mit der Hand nähen. Vorher wurden die Felle gegerbt und dann die blutigen Stellen mit Kohle eingerieben. Die Bekleidung setzte sich aus Mützen, Fellmänteln, Grasmänteln, Beinkleidung, Gürtel, Lendenschurz und Schuhen zusammen. Es fällt auf, dass keinerlei gewebte Stoffe zur Anwendung kamen, sondern lediglich gegerbte Felle und Grasmäntel. Erst in der Jungsteinzeit wurde gewebt. Die Nadeln wurden aus Knochen hergestellt, Fäden wurden aus Sehnen, Tierhaaren und Brennnesseln gemacht. Schmuck wurde oft aus Knochen und Elfenbein geschnitzt. |
| Feuer
(bearbeitet von Torben und Hendrik B.) In der Altsteinzeit haben die Urmenschen das Feuer noch nicht gekannt, sondern haben es nur bei Gewitter gesehen und hatten Angst davor. Später haben die Steinzeitmenschen erkannt, dass das Feuer wärmt und man damit Essen braten kann. Wenn ein Blitz einschlug, holten sie sich das Feuer in Tierschädeln und behüteten es. Aber sie konnten es noch nicht selbst anmachen. Dann lernten sie, dass man Feuersteine aneinander schlagen kann und Funken kommen. Diese Funken gehen aber sehr schnell wieder aus und es ist fast unmöglich ein Feuer zu machen. Oder sie haben einen trockenen Stock genommen und an anderem trockenen Holz ganz doll gerieben bis das Feuer entstand. Dann haben sie trockenes Gras und so dazugelegt, bis es richtig brannte. Das Streichholz wurde erst 1806 erfunden. |
| Unterkünfte
und Behausungen (bearbeitet von Yvonne und Felix) Die Steinzeitmenschen lebten zuerst in Höhlen. Etwas später waren sie schlauer und konnten schon selbst Behausungen bauen aus Ästen, Zweigen, Knochen, Blättern und Fellen. Sie haben auch Steinkreise aufgebaut und mit Ästen und Blättern bedeckt. Die älteste Behausung Europas ist 600.000 Jahre alt und wurde in Tschechien bei Prag gefunden. Später begannen die Menschen langsam in ihren Jagdrevieren sesshaft zu werden und zogen nicht ständig weiter. Sie konnten aber von der Jagd allein nicht mehr leben und mussten neue Nahrungsmöglichkeiten suchen. Die Bauern lebten in Häusern aus Lehm und Holz. Die Dächer waren mit Stroh bedeckt. Für ihren Nahrungsbedarf züchteten sie Vieh. |