Veranstaltungen - Kinder haben Rechte

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Projekttag: Kinder haben Rechte

An 10 Stationen arbeiteten alle Schüler der Schule klassenübergreifend zum Thema. Jeder konnte sich im Vorfeld selbst auswählen, in welcher Gruppe er mitarbeiten wollte. Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen wurden in der letzten Stunde Eltern, Schülern und Unicef-Vertreterin Frau Haubold präsentiert.

Im Internet gibt es hier auch eine Präsentation unseres Projekttages zu sehen.

Die Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Gruppen:
Sketsche zum Thema Recht und Unrecht
Jedes Kind dieser Gruppe bastelte sich ein Krafttier, das einen Mut geben oder trösten kann.
Welches Körperteil beötigt was zum Wohlfühlen oder sehnt sich danach? Dies überlegten sich die Kinder dieser Gruppe und gestalteten so ihre großen Figuren.Geschichten zum Thema werden selbst geschrieben und vorgelesen. Besonders die Geschichte von Jördis beeindruckte alle.
Tontafeln mit den Kinderrechten darauf wurden hergestellt. Diese sollen später gebrannt und in der Schule aufgehängt werden.Die Geschichte vom Seelenvogel.
Singen zum ThemaFrau Peine-Müller begrüßt Frau Haubold von Unicef recht herzlich.

NWZ vom 23.11.2011: Kinder pochen auf ihre Rechte (von Felix Frerichs)

Grundschule Unicef-Vertreterin Gast in Moorriem – Aktionstag

Bild

Jonte, Henrik, Mika, Eike und Silas (von links) halten selbst gebastelte Figuren zum Tag der Kinderrechte in den Händen.  

Einen Schultag beschäftigten sich die Schüler mit ihren Rechten. Anlass war eine UN-Konvention.

Eckfleth - „Tief in uns wohnt der Seelenvogel – er fühlt alles, was wir fühlen.“ Schulleiterin Ulrike Peine-Müller bediente sich am Dienstag einer Metapher, um den Grundschülern zu erklären, was eine Seele ist. „Er steht auf einem Bein, und wenn jemand böse zu uns ist, wird er klein“, wussten die Kinder. Für alle 98 Mädchen und Jungen der Grundschule Moorriem war Dienstag ein besonderer Schultag: Er stand im Zeichen ihrer Rechte.

Vor 22 Jahren, am 20. November 1989, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention. Jeder Mensch unter 18 Jahren erhielt damit verbriefte Rechte – das Recht auf Überleben, auf Bildung, auf Schutz vor Missbrauch und Gewalt, aber auch das Recht, an Entscheidungen beteiligt zu werden.
Die Moorriemer Grundschüler setzten den bundesweiten Aktionstag für Kinderrechte auf ihre eigene Art um: Jonte, Henrik, Mika und Eike bastelten sich jeder ein „Kraft-Tier“ – ein Stoffwesen, das sie an guten Tagen knuddeln und an dem sie an schlechten Tagen ihren Ärger auslassen können. Es gab zehn Gruppen, in den sich jeweils zehn Schüler mit Rollenspielen, Geschichten, Monster, Töpfern und Backen beschäftigten. In der letzten Stunde präsentierten die Kinder die Ergebnisse Mitschülern, Eltern und Lehrern. Unicef-Vertreterin Heide Haubold war sichtlich angetan von den Arbeiten der Kinder. Auch der Seelenvogel war dabei.

  Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes definiert Grundrechte, die völkerrechtlich verbindlich sind. Die Staaten, die die Kinderrechtskonvention unterzeichnet und damit ratifiziert haben, stehen also in der Pflicht, diese Rechte zu verwirklichen.
Alle Staaten mit Ausnahme der USA und Somalias haben die Konvention bereits ratifiziert.