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StD Dieter Schröder leitet ab 01.02.2012 das Gymnasium Ulricianum in Aurich
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt StD Dieter Schröder an diesem letzten Freitag des ersten Schulhalbjahres das EMA. Lachen kann er, weil die Fachgruppe Mathematik ihn mit allem ausgerüstet hat, was ein (Mathe-)Pirat und Schulleiter so alles braucht. Auch Schulleiter OStD Hartmut Bruns gibt seinem nunmehr ehemaligen ständigen Vertreter neben dem Dank für dreizehn gemeinsame Arbeitsjahre am EMA einige hilfreiche Worte und Ratschläge mit nach Ostfriesland.
Zur Ausrüstung gehören u.a. die Sturmhaube, die ihm die Sekretärinnen Frau Kowalinski und Frau Mock sowie die erkrankte Frau Riepenhoff mit auf den Weg geben oder der Osnabrück-Schirm der and eren Mitglieder der erweiterten Schulleitungs oder die Atom-Uhr und die DVD mit dem Film "Clockwise" mit John Cleese, die ihm der Personalrat überreicht hat, auf dass er weiterhin ja nicht zu spät komme. Die Schülerinnen und Schüler des EMA hatten aus jedem Jahrgang einen Vertreter entsandt, um Dieter Schröder mit einem großen Blumenstrauß zu verabschieden. Auf den oft zitierten „Hamster im Laufrad“, so die stellvertretende Schülersprecherin Sina Bergmann, verzichteten sie dann doch als Abschiedsgeschenk. Die Schulelternratsvorsitzende, Petra Knabenschuh ließ es sich nicht nehmen, Dieter Schröder eine Schultüte inklusive eines humorvollen Empfehlungsschreibens an die Schulelternratsvorsitzende des Ulricianums zu packen.
Seit Beginn seiner insgesamt 13 1/2-jährigen Dienstzeit am EMA hatte Dieter Schröder verschiedene Tätigkeitsschwerpunkte. So war er zunächst Koordinator für das Aufgabenfeld C und zuständig für den Stunden- und Vertretungsplan. Als im Februar 2001 die Schule ausgebrannt war und der Unterricht an mitunter jeden Tag wechselnden Standorten (insgesamt gut 40!) erteilt werden musste, lieferte D. Schröder sein Meisterstück ab.
2005 übernahm er das Amt des ständigen Vertreters des Schulleiters. In dieser Funktion setzte er sich für die Weiterentwicklung des EMA zu einem Ganztagsgymnasium mit einem eigenständigen Profil ein. Maßgeblich trieb er dabei die Entwicklung des neuen Schulprogramms voran und entwickelte z.B. das Konzept für die differenzierte Begabtenförderung, wie sie jetzt im zweiten Jahr mit großem Erfolg stattfindet. Seine besondere Leidenschaft gilt bis auf den heutigen Tag aber dem Schachspiel, das er seit 2005 mit seiner Schach-AG und dem WPK Schach zu großer Beliebtheit geführt hat. Zum letzten Mal nahm Dieter Schröder einen Tag vor seiner Verabschiedung mit seinen Schülern am Osnabrücker Schachturnier im Haus der Jugend teil.
Im Rahmen der offiziellen Verabschiedung übergab Dieter Schröder den Staffelstab an seine Nachfolgerin im Amt, OStR’ Imke Loock. Ab 01.02.2012 wird sie als ständige Vertreterin des Schulleiters ihre Arbeit am EMA aufnehmen.
Sebastian Lücking / H. Brammer-Willenbrock
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Bei Verabschiedung des Ulricianum-Leiters wird Nachfolger eingeführt
AURICH - Seit 1986 gehört er zum Kollegium des Ulricianums, seit 1999 ist er Schulleiter des Auricher Gymnasiums. Am Dienstag, 24. Januar, wird Tade-Wilhelm Risius mit einer großen Abschiedsfeier von Lehrern und Schülern sowie vielen Gästen in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wird sein Nachfolger offiziell in sein neues Amt eingeführt. Zum 1. Februar übernimmt Dieter Schröder die Leitung des größten Gymnasiums in Niedersachsen.
Schröder war sieben Jahre lang stellvertretender Leiter und Koordinator des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Osnabrück, eine Ganztagsschule, die sich außerdem Europaschule, Energiesparschule, Humanitäre Schule, Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage sowie Sportfreundliche Schule nennen darf. Dort war Schröder auch für Qualitätsmanagement, Arbeitsschutz, differenzierte Begabtenförderung sowie Statistik und Unterrichtsverteilung zuständig.
Im Gegensatz zum Historiker Risius ist Schröder Mathematik- und Physiklehrer. „Es war an der Zeit, däss ich noch etwas Neues mache", so der 56-Jährige zu seinen Beweggründen, eine Schule mit rund 800 Schülern gegen eine mit 1800 zu tauschen. Vor dieser enormen Zahl sei ihm nicht bange, da er es doch als Mathematiker gewöhnt sei, strukturiert zu arbeiten.
Es gibt auch private Gründe, die Schröder nach Aurich führen. Seine Frau stammt aus Plaggenburg. „Seit 29 Jahren bin ich mit ihr verheiratet, und so habe ich durch Besuche in Aurich immer die rasante Entwicklung der Stadt verfolgen können", sagt Schröder. Es sei bemerkenswert, was sich in den letzten Jahren getan habe.
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