|
Namen von Menschen, denen es nicht gut geht, von
Menschen, die krank sind, von nahen Menschen, die schon gestorben sind
oder für die man dankbar ist, wurden während der Frühschicht im Advent
in der St.-Joseph-Kirche auf diese Papierbahn geschrieben. Diese Namen
wurden in der letzten Adventswoche nach Jerusalem zu den
Benediktinermönchen auf den Berg Zion geschickt. Jeder einzelne Name
wurde dort von den Mönchen auf eine riesige Pergamentrolle geschrieben
und in der Heiligen Nacht von Jerusalem nach Bethlehem an die Stelle
getragen, an der Jesus geboren sein soll, in die Geburtsgrotte. An
Weihnachten wurde dort für diese Menschen gebetet. |