
es liegt wieder ein ereignisreiches Jahr vor uns.
Der Neubau macht – erkennbar für alle - weiterhin gute Fortschritte (Richtfest war am 07.11.05) und soll zum kommenden Schuljahr bezogen werden können. Sechs neue Klassenräume, drei Räume für den Physikunterricht mit den Sammlungsräumen, ein Raum für die Schülervertretung und ein zusätzlicher Schüleraufenthaltsbereich sollen dann fertiggestellt sein.
Ab Februar müssen wir für ein halbes Jahr auf die Nutzung der naturwissenschaftlichen Räume verzichten. Die Räume werden vollständig umgebaut und von Grund auf renoviert. Uns werden danach, wenn alles nach Plan klappt, ab September 2006 mit den drei neuen Physikräumen und den grundrenovierten Chemie- und Biologieräumen insgesamt elf hervorragende naturwissenschaftliche Fachunterrichtsräume zur Verfügung stehen.
Zum kommenden Schuljahr nimmt der zweite Oberstufenjahrgang seinen Unterricht bei uns auf. Bis zum 20. Februar können sich die Schülerinnen und Schüler anmelden. Durch die vorgenommenen Vorwahlen und endgültigen Wahlen der Schüler des jetzigen Jahrganges 11 haben wir einen Leistenplan erstellen können, der unseren Schülern eine weitestgehende Wahlmöglichkeit bot. Im Bereich der Fremdsprachen stehen Englisch, Französisch, Latein und Spanisch mit allen Kombinationsmöglichkeiten zur Wahl. Wir bieten auch Informatik, Darstellendes Spiel und Philosophie als Wahlfächer an.
Dies wird auch für den kommenden Jahrgang 11 so gelten. Wir hoffen daher, dass ein möglichst großer Teil der Schülerinnen und Schüler davon überzeugt ist, dass sie bei uns eine fachlich und persönlich sehr gute Betreuung erwarten können.
Zum Beginn des kommenden Schulhalbjahres beenden einige Lehrkräfte ihren Unterricht. Frau Kniß erwartet ein Kind und geht in die Mutterschutzfrist, Frau Witt und Frau Martin beenden ihren eigenverantwortlichen Unterricht. Sie bereiten sich auf ihr zweites Staatsexamen vor. Herr Michalski geht mit einigen zusätzlichen Stunden zur Halepaghenschule, weil dort dringend ein Lehrer für den katholischen Religionsunterricht gebraucht wird.
Im Gegenzug erwarten wir neue Lehrkräfte: Herr Kiehl tritt sein Amt als Oberstufenkoordinator bei uns an, Frau Garcia kommt mit Latein und Französisch, Herr Droubetskoi nimmt als Referendar seinen eigenverantwortlichen Unterricht in Biologie und Chemie auf und Frau Pawelak (Englisch und Sport) kommt nach kurzer Pause als Feuerwehrlehrkraft zu uns zurück.
Damit wird sich unsere Unterrichtsversorgung erheblich verbessern. Es ist damit aber auch leider ein sehr umfangreicher Lehrerwechsel für eine große Zahl unserer Schüler verbunden. Ich bitte um Ihr Verständnis. Insgesamt profitieren wir aber erheblich von der Zuordnung dieser neuen Lehrkräfte.
Mit freundlichem Gruß
Weil bei vielen Eltern offensichtlich noch Unklarheit bezüglich der Verpflichtung zur Teilnahme an Wahlunterricht - verkürzt wird häufig von Arbeitsgemeinschaften gesprochen - besteht, möchte ich dies hier noch einmal darstellen.
Die Verpflichtung zur Teilnahme an Wahlunterricht besteht nur für Schülerinnen und Schüler, die bereits am Ende des Jahrganges 12 das Abitur ablegen werden. Betroffen sind also nur die Schüler der derzeitigen Jahrgänge 5 bis 7.
Diese Schüler müssen im Laufe der achtjährigen Gymnasialzeit fünf Jahreswochenstunden an Wahlunterricht absolviert haben.
Beispiele: Eine Arbeitsgemeinschaft, die über das gesamte Schuljahr zweistündig läuft, umfasst zwei Jahreswochenstunden. Zwei zweistündige und eine einstündige Arbeitsgemeinschaft müssten bis zum Abitur im Jahrgang 12 belegt werden, um die Gesamtverpflichtung abzudecken.
Eine zweistündige AG, die ein halbes Jahr besteht, gilt für eine Jahreswochenstunde. Die Teilnahme am dreistündigen Wahlunterricht einer zusätzlichen Fremdsprache z.B. ab Klasse 9, deckt in den beiden Jahrgängen 9 und 10 bereits insgesamt sechs Jahreswochenstunden ab. Das Kontingent wäre bereits übererfüllt. Auch in der Oberstufe gibt es eine ganze Reihe von Angeboten im Bereich des Wahlunterrichts.
Sollten Sie noch Fragen zu dieser Problematik haben, rufen Sie gern in der Schule an.
Seit Mitte November läuft nun unser SHS Projekt. Wir haben inzwischen 20 Lerngruppen und auch die entsprechende Zahl von Lehrerinnen und Lehrern, die sich um unsere Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein ernsthaft mühen. Die Zahl der Gruppenteilnehmer erhöhte sich im Laufe der letzten Wochen kontinuierlich, so dass wir ständig neu planen und improvisieren mussten und auch der Bedarf an Schülerlehrkräften weiter vorhanden ist. Auch im Fach Physik wurde Förderunterricht nachgefragt und soll auch nach Möglichkeit im 2. Halbjahr angeboten werden. Und nach allem, was die Kollegen berichten, könnten wir noch weitere Nachhilfegruppen bilden.
Die allgemeinen Startschwierigkeiten blieben auch uns nicht erspart. Stundenpläne von SHS Lehrern und Nachhilfeschülern ließen sich nicht immer leicht miteinander vereinbaren, zumal wenn Schüler in zwei Fächern Nachhilfe bekamen.
Die Rücksprache mit den Nachhilfelehrern ergab, dass die überwiegende Zahl mit dem bisherigen Verlauf dieses Projektes zufrieden ist, dass die meisten selbstständig und eigenverantwortlich mit ihrer Aufgabe zurechtkommen und ihnen ihre Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern Freude bereitet.
Kritik bezog sich zum einem auf das nicht vorhandene Unterrichtsmaterial und die fehlenden Kopiermöglichkeiten, zum anderen auf die angeblich mangelnde Unterstützung bei der Planung und Durchführung des Nachhilfeunterrichts. Hierzu sei gesagt, dass die Nachhilfelehrer bei Bedarf die zuständigen Fachlehrer zu Rate ziehen sollen und die Initiative von den SHS Lehrern ausgehen muss. Denn Planung und Aufbereitung des Lernstoffs kann nur mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern und den sie unterrichtenden Lehrkräften geregelt werden. Erst wenn das nicht funktioniert, was wir nicht glauben, sollten sich die Betroffenen an die Projektleiter bzw. den Schulleiter wenden.
Zum Auszahlungsmodus: Wir haben erklärt, dass die Auszahlung zum Quartalsende erfolgt, das heißt in unserem Fall Ende Januar, zumal der Unterricht erst schleppend im Laufe des November angefangen hat. Wir weisen darauf hin, dass hier ehrenamtliche Eltern sich für die Abbuchung und Überweisung des Geldes zur Verfügung gestellt haben, was mit einem erheblichen Zeitaufwand einhergeht und dass auch Frau Haase und meine Person die Aufgaben neben unserer sonstigen Tätigkeit so gut wie möglich erfüllen wollen. Wir hoffen aber, dass wir von allen Seiten noch weitere Unterstützung und Mithilfe erfahren, damit dieses Projekt im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler weiterhin Erfolg haben kann.
Mit unserem ersten Jahrgang 11 haben wir in den beiden Wochen nach den Herbstferien ein Methodentraining durchgeführt.
Jede 11. Klasse hat zunächst ein 6-stündiges Computertraining erhalten. Geschult wurde der Umgang mit Windows allgemein, speziell Word, Excel und Power Point. Die beteiligten Kollegen Artz, Kleine und von Eitzen wollten erreichen, dass alle Schülerinnen und Schüler in Zukunft über dieselben Fähigkeiten im Umgang mit dem PC verfügen und diese für die Arbeit in der Oberstufe nutzen können.
In der zweiten Woche fand ein dreitägiges Training zum Umgang mit Texten statt. Ziel dieses Trainings war es, Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten mit Texten zu schaffen im Hinblick auf zukünftige Referate in der Oberstufe und die Anforderungen der Facharbeit im Jahrgang 12.
Die Schüler konnten sich in elf Gruppen für eines der vier folgenden Themen entscheiden:
-
Terroranschläge in London
-
Naturkatastrophe in New Orleans
-
Kindstötungen in Brandenburg und Hamburg
-
Abwurf der Atombomben über Japan 1945
Jedes Thema wurde zwei- oder dreimal gewählt. Zu den einzelnen Themen gab es pro Gruppe eine „Themenmappe“ mit ca. 20 Texten aus Zeitungen und Zeitschriften und für jeden Schüler eine „Service-Mappe“, die den Zeitplan und die Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte sowie Anleitungen für die verschiedenen Methoden enthielt. Die Gruppen haben ihre Texte und Arbeitsaufträge weit gehend selbstständig bearbeitet. Die vier Kolleginnen, die das Material zusammengestellt hatten (Gutknecht, Haase, S. Kröger, Popken), fungierten als Betreuerinnen für je ein Thema, standen für Fragen und Probleme zur Verfügung und kümmerten sich um die Einhaltung des Arbeitsplans.
Am Ende der drei Tage präsentierte jede Gruppe ihr Arbeitsergebnis allen anderen, wobei einige gleich die neuen Power-Point-Fähigkeiten ausprobiert haben.
Da die Vorkenntnisse innerhalb des Jahrgangs 11, z.B. bei Lesestrategien, Mind Map oder Textgliederung, sehr unterschiedlich sind, haben die Teilnehmer das angebotene Training als unterschiedlich nützlich empfunden.
Wir werden das Modell auf Grund der Schüler-Rückmeldungen und unserer eigenen Beobachtungen für das nächste Schuljahr überarbeiten.
§ Alte Fahrkartenhüllen müssen für das neue Schuljahr aufbewahrt werden.
§ Für die Beantragung von Ersatzfahrkarten gelten ausschließlich die neuen pinkfarbenen Vordrucke.
§ Eine Ausstellung von Ersatzfahrkarten erfolgt nur gegen Nachweis, dass die Gebühr von 10 € bezahlt ist.
§ Besuchen Schüler eine eigentlich nicht für sie zuständige Schule, muss dem Fahrkartenantrag die Kopie der Ausnahmegenehmigung beigefügt werden.
Gute Fahrt! wünscht
die Redaktion
Leider müssen wir feststellen, dass es in unserer Gesellschaft immer wieder rassistische Äußerungen und Handlungen gibt. Diese Tendenz ist erschreckend, vor allem vor dem Hintergrund der Geschichte. Deshalb wollen wir ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierungen setzen.
Unser Ziel ist es, dass unsere Schule eine Schule ohne Rassismus, eine Schule mit Courage wird. Auf Antrag des Schülerrats hat die Gesamtkonferenz am 07.12.2005 mit großer Mehrheit beschlossen, an dem gleichnamigen Projekt teilzunehmen, das vom Verein Aktion Courage ins Leben gerufen wurde.
Wenn sich 70%
der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sowie des Hauspersonals
schriftlich gegen Rassismus bekennen, wird der Schule offiziell der Titel
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Um sich aber
Schule ohne Rassismus nennen zu dürfen, muss jedes Jahr eine Aktion zum Thema
Rassismus in der Schule stattfinden und in regelmäßigen Abständen wird auch
überprüft, ob sich immer noch mindestens 70% gegen Rassismus aussprechen.
Allerdings steht für uns immer noch die Aufklärung über den Rassismus und das
nachhaltige Verhindern im Mittelpunkt des Projekts.
Die Planungen für die Start-Aktion laufen zur Zeit. Nähere Informationen über das Projekt Schule ohne Rassismus ist im Internet unter www.schule-ohne-rassismus.org zu finden.
Johannes Gerken, 11c, Schülersprecher
Auf in die weite Welt ...
Besuch der französischen Gruppe in Buxtehude: 18.04. – 28.04.2006.
Besuch der deutschen Gruppe in Blagnac: 30.09. – 10.10.2006.
Austausch Buxtehude – Tarnowskie Góry / Polen
Besuch der polnischen Gruppe in Buxtehude: voraussichtlich Juni 2006.
Besuch der deutschen Gruppe in Polen: voraussichtlich September 2006.
Austausch Buxtehude – Kingston-upon-Hull / Großbritannien
Besuchstermine sind noch nicht festgelegt.
Austausch Buxtehude – Reims / Frankreich
Ein Austausch für den Jg. 8 im Jahr 2007 ist in Vorbereitung.
„Das Gymnasium Süd bekommt eine Oberstufe.“ – Das waren gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler in Buxtehude aber auch gute Nachrichten für mich, Susanne Sander-Thumann. Als ausgebildete Gymnasiallehrerin mit den Fächern Deutsch und Spanisch bot sich mir so die Gelegenheit, mich um eine Schulstelle am Wohnort zu bewerben. Und ich hatte Glück: Seit Beginn des neuen Schuljahres bin ich als Lehrerin am Gymnasium Süd tätig und unterrichte zunächst das Fach Spanisch in Klasse 11. Zuvor war ich über zwei Jahre als Feuerwehrlehrkraft an der BBS Buxtehude im Bereich des Fachgymnasiums eingesetzt.
Nach
dem Studium in Göttingen und Zaragoza/Spanien und dem Referendariat in Hannover
habe ich mehrere Jahre in der Organisation von Schüler- und
Studentenwettbewerben gearbeitet: Beim Verein Bildung und Begabung in
Bonn leitete ich den Gestaltungswettbewerb Zeitgeschichte, für
Stiftung Jugend forscht e.V. habe ich verantwortlich eine Veranstaltung für
ehemalige Bundessieger organisiert.
Als Mutter zweier Söhne im Alter von 8 und 14 Jahren kenne ich die Freuden und Leiden des Schulalltages durchaus auch aus Eltern- bzw., gespiegelt durch meine Kinder, aus Schülersicht. Das empfinde ich als sehr hilfreich und davon profitiere ich sehr. In der Zusammenarbeit mit meinen Schülern sind mir besonders der freundliche und offene Umgang miteinander und ein positives Lernklima wichtig. Gleichzeitig lege ich großen Wert darauf, dass wir uns an getroffene Verabredungen und Regelungen halten. Ich freue mich, an einer Schule zu arbeiten, an der sicherlich besonders durch den Neustart der Oberstufe, eine gewisse Aufbruchstimmung herrscht und an der ich als neue Kollegin sehr nett aufgenommen worden bin.
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
mein Name ist Renate Mewes, ich bin verheiratet, habe zwei Söhne (7 und 3 Jahre) und wohne in Neu Wulmstorf.
Nach meiner Ausbildung in Hamburg bekam ich eine Stelle an den Berufsbildenden Schulen in Buxtehude, wo ich vorwiegend am Fachgymnasium meine Fächer Französisch und Spanisch unterrichtete. Nicht dass ich mich dort nicht wohlgefühlt hätte, aber mir fehlte doch ein wenig der Mittelstufenunterricht. Paradoxerweise bekam ich „meine Mittelstufe“ mit der Einführung der gymnasialen Oberstufe am Gymnasium Süd: durch den damit verbundenen Lehrerbedarf bot sich mir die Chance endlich an ein allgemeinbildendes Gymnasium zu wechseln. Für das laufende Schuljahr bin ich zunächst noch abgeordnet, eine endgültige Versetzung ist zum kommenden Schuljahr vorgesehen.
Seit August 2005 unterrichte ich nun mit großer Freude Französisch in einer 7. und einer 9. Klasse, sowie einen Spanischkurs in Klasse 11.
Meine ersten Eindrücke von Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie vom Kollegium sind nur positiv.
Liebe
Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
mein Name ist Anna Maria Ahsbahs, ich bin 25 Jahre alt, wohne in Hamburg und bin nun schon seit Mai 2005 Referendarin am Gymnasium Süd. Ich unterrichte die Fächer Deutsch und Erdkunde, zurzeit in den Klassen 5, 7 und 10. Nach meinem Studium in Göttingen ist es für mich eine schöne und interessante Erfahrung, nun praktisch an einer Schule tätig zu sein.
Freundliche Schülerinnen und Schüler und ein offenes Kollegium haben erheblich zu einem schönen Start in mein Lehrerinnendasein beigetragen!
Ein Erfahrungsbericht
So
wie es in der 10ten Klasse üblich ist, hat auch unser Jahrgang im letzten Jahr
ein Betriebspraktikum absolviert. Die Bewerbungen für einen Praktikumsplatz
habe ich bereits ein Jahr im Voraus, also im Herbst 2004, geschrieben, da oft
nur eine sehr begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht. Ich habe dann
einen Praktikumsplatz als Chemielaborantin, bei der „Dow Chemical“ in Stade
bekommen.
Dort
hatte ich die Möglichkeit viele verschiedene Tätigkeiten und Bereiche
in der Abteilung „Research & Development“ (Forschung und Entwicklung)
kennen zu lernen. Die Angestellten dort haben mich sehr freundlich aufgenommen
und in das Team integriert. Bei Nachfragen konnte ich sie immer ansprechen, und
da ich die ganze Zeit von den gleichen Angestellten betreut wurde, hatte sich
schnell ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Es wurde mir alles verständlich
erklärt und mir auch die Möglichkeit gegeben, selber Versuche durchzuführen.
Mir
wurden außerdem auch noch Tätigkeiten erklärt, die nicht zum Aufgabenbereich
der Chemielaborantin, sondern zu dem der Chemiekantin, gehören. Ich wurde
umfangreich über die verschiedenen Anlagen des Werkes informiert, indem mir und
anderen Praktikanten Filme gezeigt wurden und wir das gesamte Gelände
besichtigen durften. Deshalb war ich mit der Betreuung während des Praktikums
sehr zufrieden.
Für
mich war das Praktikum auf alle Fälle spannend, weil ich viel über meinen
Wunschberuf erfahren konnte. Selbst
wenn ich festgestellt hätte, dass der von mir ausgewählte Beruf nicht meinen
Vorstellungen entspricht, hätte ich zumindest einen lohnenswerten Einblick in
das Berufsleben bekommen und hätte jetzt die Möglichkeit mich beruflich
umzuorientieren.
Mich
hat das Praktikum in meinem Berufswunsch bekräftigt.
Also,
schreibt eure Bewerbungen rechtzeitig! Ich wünsche euch viel Glück und nur
positive Erfahrungen.
Eure
Katharina Bode, 10d
Die vorweihnachtliche Gemütlichkeit war ein schöner Rahmen für den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen. Annika Gladbach, Yannik Waldsperger, Annika Kramer, Janneke Brandt, Oliver Pelz und Natalie Viet hatten bereits beim Vorentscheid in ihren Klassen gezeigt, dass sie gute Vorleser sind. Davon haben sie beim Schulwettbewerb auch die Jury aus Lehrern, einer Bibliothekarin, einer Vertreterin der Elternschaft und zwei älteren Schülern aus der Lese-AG überzeugt. Obwohl alle, wie sie hinterher bezeugten, doch etwas aufgeregt waren, haben sie souverän ihre vorbereiteten teilweise spannenden, teilweise lustigen Textausschnitte vorgelesen. Später bewiesen sie gar, dass sie auch unvorbereitete Texte mit sinngemäßer Betonung und im angemessenen Tempo vorlesen können, ohne sich groß zu verhaspeln.
Für die Jury war es sicher keine leichte Entscheidung einen Sieger zu ermitteln. Letztendlich hat Janneke Brandt durch ihren heiteren Vortrag aus Jan Weilers Buch „Antonio im Wunderland“, der Jury und Zuschauer mehrfach herzlich lachen ließ, derart überzeugt, dass sie nun unsere Schule bei dem Kreisentscheid in Stade vertreten wird.
„Mit dem bissel Arbeit wirschte weit kommen“, sagt Mutter Wolffen und meint damit, dass man es mit ehrlicher Arbeit nicht sehr weit bringen wird. Um ihren Grund und Boden abzubezahlen, nimmt sie es mit der Ehrlichkeit nicht allzu genau und ergreift jede Gelegenheit, durch Diebstahl und Hehlerei schnell Geld zu verdienen, und gewinnt trotz ihrer Gaunereien die Sympathien der Zuschauer.
Ihren Gegenpart spielt der kaisertreue und obrigkeitshörige
Amtsvorsteher von Wehrhahn, der seine Amtsgeschäfte selbstgefällig und
voreingenommen führt und zur Freude der Zuschauer so manche Fehleinschätzung
trifft.
Dem Zuschauer werden mittels einer Drehbühne zwei gegensätzliche
Lebenswelten vor Augen geführt, einerseits die enge und kleinbürgerliche Wohnküche,
in der Mutter Wolffen souverän schaltet und waltet, andererseits die sterile
Amtsstube des Vorstehers von Wehrhahn, in der das preußische Wappen, das
Portrait Wilhelms II. und vis-à-vis das Konterfei Bismarcks hängen, vor denen
Wehrhahn zur Belustigung der Zuschauer übertrieben zackig salutiert.
Dem Regisseur gelang es, mit seinem Ensemble die verschiedenen Charaktertypen so zu karikieren, dass die Zuschauer gut unterhalten wurden. Der ursprünglich schlesische und Berliner Dialekt waren durch die hanseatische Färbung zwar kaum wiederzuerkennnen, was unsere Schüler begrüßten, da sie mit der Lektüre doch einige Mühe hatten.
Die meisten unserer Schüler waren durch den Theaterbesuch angenehm überrascht,
wünschten sich aber für das nächste Mal ein moderneres Stück
14.11.: Theaterfahrt nach Bremen – Jahrgang 7
05.12.: Die kleine Meerjungfrau – Jahrgang 6
06.12.: Le
petit prince – Klasse 10a
07.12.: Pünktchen und Anton – Jahrgang 5
07.12.: Talkshow gegen Gewalt – Jahrgang 8
Am 2.12.05 fand in Schneverdingen der Schulschachmannschaftswettbewerb (auf Bezirksebene; Bezirk Lüneburg) statt. An diesem Turnier nahmen die Schach AGs der beiden Buxtehuder Gymnasien teil. Das Turnier wurde mit Vierermannschaften ausgetragen. Es wurde in fünf Runden gespielt wobei jedem Spieler eine Bedenkzeit von maximal 15 Minuten zustand.
Wir hatten fünf Mannschaften gebildet, die wir nun als spielbereit anmeldeten:
Zwei Mannschaften in der Wettkampfgruppe 4 (WK4), d.h. Jahrgang 1993 und jünger, beide von dem Gymnasium Süd gestellt. Zwei Mannschaften in der Wettkampfgruppe 3 (WK3, Jg. 1991 und jünger), die eine von der Halepaghenschule und die andere gemischt. Eine Mannschaft in der Wettkampfgruppe 1 (WK1, Jg. 1985 und jünger), die auch aus beiden Schulen gemischt wurde.
In der WK4 gab es insgesamt 26 Mannschaften. Unsere erste Mannschaft erspielte sich den 10. Platz und unsere zweite Mannschaft erreichte den 17. Platz und das, obwohl sie nur zu dritt antraten und ein Brett frei ließen!
Die zwei Mannschaften, die in der WK3 spielten, erreichten die Plätze sechs und acht. In ihrer Gruppe gab es neun Mannschaften.
In der WK1 gab es leider nur drei teilnehmende Mannschaften.
Sie erreichten den ersten Platz und qualifizierten sich damit für den Schulschachmannschaftswettbewerb auf Landesebene.
Wir waren 19 Spieler begleitet von Herrn Kröger. Vielen Dank, Herr Kröger, dass Sie uns begleitet haben!
Nach einem recht anstrengenden und erfolgreichen Turnier, kamen wir um 15:10 Uhr erschöpft in Buxtehude am Bahnhof an.
In einem heiß umkämpften Finale
gewinnt das Gymnasium Süd gegen die Halepaghenschule
In
eigener Halle hatten die Süd-Mädels wenig Mühe und qualifizierten sich in der
Vorrunde deutlich als Gruppenerster für das Halbfinale. Auch dort erzielte man
einen deutlichen Sieg. Die HPS hatte sich ebenfalls mühelos qualifiziert, so
dass es im Finale zum internen Stadtduell kam. Es entwickelte sich ein
kampfgeladenes Spiel zwischen zwei befreundeten Teams, die es trotzdem nicht an
Härte mangeln ließen. So einige blaue Flecke müssen nun auskuriert werden. Am
Ende behielten die Süd-Mädels die Oberhand. Durch eine geschlossene
Mannschaftsleistung wurden die Nord-Mädels mit ihrem bärenstarken Rückraum
bezwungen.
Ergebnisse:
Gymnasium Buxtehude-Süd –
Realschule Horneburg
17:4
Gymnasium Buxtehude-Süd – Gymnasium Harsefeld
27:7
Gymnasium Buxtehude-Süd – Vincent-Lübeck-Gymnasium
17:6
Gymnasium Buxtehude-Süd – Porta Coeli-Schule Himmelpforten (Halbfinale)
17:5
Gymnasium Buxtehude-Süd – Halepaghen-Schule (Finale)
11:9
Torschützinnen:
Melissa Luschnat (8b): 17, Svenja Böhme (8c): 16, Nina Lyke (8a): 13, Claudia
Michailidis (8c): 10, Nadine Marquardt (8d), 7, Anna Schwedt (8c): 6, Ina Sophie
Braß (8c):6, Marieke Laengner (9d): 5, Sarah Meier (8b): 5, Jennifer Kilian
(8b): 3, Ronja Schultz (9c, Torfrau): 1.
Am 7.12.2005 mussten unsere Mädels der Jahrgänge 91/92 zum zweiten Mal
ran. Wieder gestalteten sie die Angelegenheit souverän und wurden ohne
Punktverlust Erster. Damit hat sich das Team zum dritten Mal für den
Bezirksentscheid im Februar qualifiziert. Nach den beiden zweiten Plätzen in
den Vorjahren soll nun endlich ein erster Platz, also Bezirksmeister und die
Teilnahme am Landesentscheid herausspringen. Die Vorzeichen stehen gut. Den
Hauptkonkurrenten Schwanewede hat man mit 14:9 bezwungen, doch ist klar, dass
die Waldschülerinnen auf dem Bezirksentscheid noch mal richtig Gas geben
werden, um uns den Titel streitig zu machen.
Gymnasium Wesermünde -Waldschule Schwanewede
5 :12
Gymnasium
Buxtehude-Süd -
Waldschule Schwanewede
14 : 9
Eichenschule Scheeßel - Gymnasium Wesermünde
5 : 11
Gymnasium
Buxtehude-Süd -
Gymnasium Wesermünde
10 : 9
Waldschule Schwanewede - Eichenschule Scheeßel
12 : 5
Tabelle
Sp. s
u n
Tore
Diff. Pkt.
1 Gymnasium Buxtehude-Süd
3 3
0 0
38 :
21 17
6 :
0
2
Waldschule Schwanewede
3 2
0 1
33 :
24 9
4 :
2
3
Gymnasium Wesermünde
3 1
0 2
25 :
27 -2
2 :
4
4
Eichenschule Scheeßel
3 0
0 3
13 :
37 -24
0 :
6
Für
das Gymnasium Buxtehude-Süd waren dabei:
Nina Lyke (12 Tore), Melissa Luschnat (11), Nadine Marquardt (6), Claudia Michailidis (2), Anna Schwedt (2), Ina Sophie Braß (2), Marieke Laengner (2), Svenja Böhme (1), Sarah Meier, Jennifer Kilian sowie als Torfrau Ronja Schultz.
T. Artz
Die jüngste
Wettkampfklasse der Jungen – Jahrgänge 1993 bis 1995 – schaffte im
Kreisentscheid eine riesige Überraschung. Sie gewann in der Sporthalle
des Schulzentrums Nord den Kreisentscheid gegen die stark favorisierten
Halepaghenschüler, die fast mit der kompletten BSV-1.-D-Jugend angetreten war.
Vorab schaltete
man das Gymnasium Harsefeld, das Atheneaum Stade und im Halbfinale das erstmals
angetretene Schulzentrum aus Apensen aus. Im Finale wartete dann das HPS-Team,
das bisher ebenfalls all seine Spiele souverän gewonnen hatte. Jetzt war alles
eine Frage der Konzentration und der Einstellung. Wir wussten genau, was uns
erwartete, und hatten ca. 150 lärmende HPS-Fans auf der Tribüne gegen uns.
Diese Atmosphäre motivierte die Jungs zu einer Topleistung. In der
Deckung wurde konzentriert gefightet, im Angriff wurden geduldig Chancen
herausgespielt und genutzt. Die Führung wechselte zunächst, aber in der
entscheidenden Phase konnte sich das Team angeführt von Daniel Behrens und
einem stark aufspielenden Marco Grunze dann verdient mit 14:13 durchsetzen.
Der Einzug in
den Kreisgruppenentscheid war also geschafft. Beim Kreisgruppenentscheid in
Horneburg, hatten wir es dann unter anderem mit Langen, Schwanewede und dem
Gymnasium in Scheeßel zu tun. Unsere Jungs hatten zwar den späteren Siegern
aus Scheeßel, die für ihr Alter hervorragenden Handball boten, nichts
entgegenzusetzen und verloren mit 7 Toren vielleicht etwas zu klar. Sie hielten
sich aber gegen den gesamten Rest der Konkurrenz schadlos und dürfen nun
versuchen im Februar im Bezirksentscheid vielleicht doch für eine Überraschung
zu sorgen.
Nur um Haaresbreite haben die Mädchen der Jahrgänge 93 und jünger die
Sensation verpasst. Nur ein Tor mehr durch unser Team und wir hätten den
haushohen Favoriten vom Athenaeum in Stade geschlagen und wären zum
Kreisgruppenentscheid gefahren. Das Turnier endete für uns geradezu tragisch,
denn die Mädchen hatten zuvor durch Siege über die Porta-Coeli Schule
Himmelpforten und die Halepaghenschule alle Chancen im letzten Spiel gegen die Mädchen
vom Stader Athenaeum mit einem Sieg in die nächste Runde einzuziehen.
Die Athe-Mädels hatten zuvor zwar ihre Spiele gegen die Konkurrenz
eindeutig höher gewonnen als wir, aber das wäre bei einem Sieg gegen das körperlich
deutlich stärkere Stader Team bedeutungslos gewesen. Also hieß es alles auf
eine Karte setzen und 20 Minuten alles geben. Mit einer Manndeckung über das
ganze Spielfeld setzten wir dann auch die Gegner mächtig unter Druck und
konnten uns einen 2-Tore- Vorsprung erarbeiten.
Eine kleine Schwächephase
führte jedoch zu einem Rückstand, den wir erst kurz vor Schluss wieder
egalisieren konnten. Nun waren noch wenige Sekunden zu spielen und die
Staderinnen verloren den Ball, unsere Süd Mädchen starteten zum Gegenstoß,
spielten ihre an diesem Tag beste Spielerin Annchristin Warnholz aus der 7 D völlig
frei und sie rutschte leider frei vor dem Tor aus und verwarf nur ganz knapp.
Dieses Unentschieden hatte jedoch auch jeglichen Respekt verdient, denn dieses
Team hat toll zusammen gekämpft!
Zum Team gehören: Lea Lehmann, Annchristin Warnholz, Merle Springer, Lucy Murray, Pia Krause, Lena Schuch, Annika Gladbach, Julia Schawaller, Jana Böhme, Elisabeth Klindworth, Christina Stemmler
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Am 08.12.2005 haben wir einen Heißluftballon-
wettbewerb veranstaltet. Daran teilgenommen
haben die Klassen 6a und 6d.
In der 1. bis 4. Stunde haben wir mit Mühe pro
Klasse 2 Ballons gebaut (die Jungs einen und
die Mädchen einen). Als wir fast fertig waren,
mussten wir die Ballons mit Föhnen aufblasen,
um zu testen, ob keine Löcher vorhanden sind.
Danach sind wir mit den vier Ballons auf
den Schulhof gegangen. Herr Kramer hat
in jeden Ballonkorb einen Grillanzünder
gelegt. Nun haben wir die Ballons fliegen
lassen.
Zuerst den von den Mädchen der 6d, der
nach 7 Metern schon abgebrannt ist. Als
nächstes flog der Ballon der Jungs 4 Meter
hoch. Doch keiner der Ballons flog so hoch
wie der der Mädchen aus der Klasse 6a.
Kurz bevor wir ihn anzünden wollten, hob er
ab, flog ca. 20 Meter hoch und landete in
einem der großen Bäume. Wir konnten ihn
aber wieder herausholen.
Schülerinnen
und Schüler des Gymnasium Süd gewannen den Briefmarken-Design-Wettbewerb des
Landkreises Stade, an dem auch viele andere Schulen teilgenommen hatten. Zudem
belegten die von Frau Raef betreuten Nachwuchskünstler viele weitere vordere Plätze.
Herzlichen Glückwunsch!
Auch
die Musik schläft nicht im Gymnasium Süd! Am 02.12.2006 fand im Forum der
zweite Hausmusikabend unter dem Motto „Von Klassik bis Pop“ statt. Schülerinnen
und Schüler aller Jahrgänge sorgten für ein kurzweiliges Programm für jeden
Geschmack.
2.012,66 € - so viel kam bei unserer Weihnachtsfeier 2005 am 22. Dezember für die Erdbebenopfer in Pakistan zusammen. Und das, obwohl die Vorbereitungen für die Feier erst spät anliefen – ganz zu schweigen von einigem Chaos während der Planungen, das eine Weihnachtsfeier manchmal recht unwahrscheinlich erscheinen ließ.
Aber als der 22. dann kam, lief alles wie am Schnürchen. Für zwei Stunden wurde unsere Schule zu einem astreinen Weihnachtsmarkt. Im Forum und überall in der Schule erklang Musik, in den Fluren konnte man Tombolalose ziehen und einige Klassen verkauften weihnachtliche Dekorationen. Ganz sicher landete einiges, was da über die „Ladentische“ ging nicht nur unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum, sondern auch darauf. Neben Serviettentechnik und Spielsachen, wurde nämlich auch Baumschmuck angeboten.
Wer Lust hatte, konnte
sich auch noch selbst beteiligen. Im Musikraum war dank einer Karaokeanlage mächtig
was los. Respekt denjenigen, die sich da trauten, einfach mal so drauf los zu
singen.
Natürlich lag auch der Geruch zahlreicher Leckereien in der Luft: Kuchen, Kekse, Muffins, Plätzchen, Schokolade, Glühwein, Crêpes, Waffeln, Salate, ... . Einige Besucher sah man nach der Feier mit ganzen Körben voller Süßigkeiten unser Gebäude verlassen.
Den Abschluss des Tages bildete ein Schüler-Lehrer Fußballspiel (Bericht s.u.) Die Schüler gewannen mit 6:1. Das riecht nach Revanche – hoffentlich bei einer Weihnachtsfeier 2006.
Auch wenn die Weihnachtsfeier die Organisatoren Nerven gekostet haben sollte, war sie die Mühen allemal wert – nicht nur für einen schönen Jahresabschluss in der Schule, sondern auch und vor allem für die 2.012,66 €, die an UNICEF überwiesen wurden und jetzt Kindern in Pakistan helfen!
Ein
ganz besonderer Dank gilt auch den Kolleginnen Bardenhagen-Busch und
Hilgers-Wolf, die die schwierige Aufgabe, Ordnung in das absehbare Chaos zu
bringen, souverän gemeistert haben!
Die
Redaktion
Viele Schüler und Lehrer hatten auf diese Gelegenheit lange gewartet. Endlich mal ein Fußballspiel zwischen Lehrern und Schülern spielen! Das Kollegium gab in den letzten Jahren allerdings nie genügend talentierte und bis in die Haarspitzen motivierte ewige Talente her. Dieses Jahr konnten wir endlich einen Anlauf wagen und gegen keinen geringeren als den Buxtehuder Schulmeister im Hallenfußball, unsere eigenen Schüler antreten. Der Termin war mit dem letzten Schultag vor Weihnachten auch ideal, da sich der Verlierer immer mit der Ausrede nur vorzeitige Weihnachtsgeschenke verteilen zu wollen einigermaßen ohne Gesichtsverlust aus der Affäre ziehen konnte. Nun gab es nur noch die Frage ob das eindeutige mehr an Erfahrung oder der jugendliche Spielwitz gepaart mit entsprechender Dynamik das Rennen machen würde.
Vor einer tollen weihnachtlich gestimmten Kulisse sollten nun die Würfel
fallen. Für das Lehrerteam ging die Partie zunächst gut los immer wieder
konnte der klasse Keeper Herr Lentz klarste Torchancen der gutaufgelegten Schülertruppe
zu Nichte machen und als es dann doch einmal ins Auge ging und wir 0:1 in Rückstand
gerieten, konnte postwendend der Ausgleichstreffer durch Herrn Breuer erzielt
werden. Das Lehrerteam rettete sich engagiert bis in die Halbzeitpause und nahm
sich vor die zweite Halbzeit ebenso erfolgreich zu gestalten. Das Schülerteam
jedoch hatte da ganz andere Vorstellungen und drehte jetzt richtig auf. Sie
bewegten sich gut, kombinierten sicher und schlossen jetzt auch konzentrierter
ab. Auch in der Abwehr wurden selbst klarste Lehrerchancen vereitelt, so spielt
ein Buxtehuder Schulmeister! Die Dinge nahmen ihren Lauf und am Ende stand ein völlig
verdienter 6:1-Schülersieg, den wir als Lehrer mit dem Hinweis jetzt einen noch
größeren Erfahrungsvorsprung zu besitzen, gerade noch vor uns rechtfertigen
konnten;-) Wenn solche Spiele in Zukunft ähnlich sehenswert und fair ablaufen,
dann bedarf es dringend einer Wiederholung im nächsten Schuljahr.
Am 2. Januar 2006 machten wir, Frau Jankowski mit Alexandra, Herr Kröger, Frau und Herr Michalski, uns auf den Weg nach Tarnowskie Góry in Polen um das Terrain für eine Schulpartnerschaft zu sondieren. Nach einer elfstündigen Bahnfahrt mit dem IC Wawel Hamburg – Krakau kamen wir in einer tief verschneiten Landschaft im oberschlesischen Gliwice an. Hatten wir uns noch auf der Fahrt den Kopf über Strategie und Vorgehensweise zerbrochen um die Schulpartnerschaft auf einen guten Weg zu bringen, schien diese für unsere Gastgeber bereits beschlossene Sache zu sein. Nach einer halbstündigen Autofahrt in unser Hotel Olimpijski in Tarnowskie Góry folgten wir der Einladung von Familie Bielówka und verbrachten den Abend bei einem üppigen Mahl und guten Gesprächen. Frau Bielówka, eine von drei Deutschlehrerinnen der Schule, war bereits mit dem deutsch-polnischen Schüleraustausch und auch Schulpartnerschaften vertraut, sodass sie uns von ihrer Seite die notwendigen Formulare mit auf den Weg geben konnte. Frau Jankowski, unsere sehr geschätzte Dolmetscherin, war an diesem Abend mehr oder weniger arbeitslos.
Am nächsten Morgen stand zunächst ein Museumsbesuch in Tarnowskie Góry auf dem Programm, wo wir unter sachkundiger Führung über die Geschichte der Stadt informiert wurden. Im Laufe des Vormittags wurden wir von Frau Direktorin Gierak-Pawlak und Herrn Stellvertreter Beśka herzlich in der Schule willkommen geheißen und mit dem polnischen Schulalltag vertraut gemacht. Beim Besuch einzelner Klassen lernten wir freundliche, aufgeschlossene und vor allem höfliche und disziplinierte Schülerinnen und Schüler kennen. In einem ausführlichen Gespräch mit der Schulleiterin und ihrem Stellvertreter kamen wir schon bald zu Terminabsprachen. Der erste Besuch polnischer Schüler soll bereits Anfang Juni stattfinden, der Gegenbesuch ist für den September geplant. Die Teilnahme an einer Deutschstunde in einer 11. Klasse bildete den Abschluss unseres Schulbesuchs. (Siehe auch unter http://www.sempa.pl/sempa/index.php).
Die polnische Seite hatte bereits für den Schüleraustausch ein Besuchsprogramm im Visier, von dem wir schon jetzt eine Kostprobe nehmen konnten. Der Besuch einer Silbererzgrube und die Besichtigung der Aqua -Wasserwelt könnten neben einer Fahrt nach Krakau zu den geplanten Programmpunkten gehören. Ein Besuch im polnischen Nationalheiligtum Częstochowa rundete unser zweitägiges Besuchsprogramm ab. Müde, satt und zufrieden mit dem Erreichten und mit dem Gedanken neue Freunde gewonnen zu haben, machten wir uns auf den Heimweg und kamen am 4. Januar spät abends in Buxtehude an.
Beate und Franz Michalski