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Tagesbericht FreitagEmpörung kam auf, sollte man doch, solange man nicht per Zug anreisen musste, die ersten 4 Stunden am Freitag am regulären Unterricht teilnehmen. Trotz Gepäckverstauungsproblemen konnte jeder seine Sachen letztendlich irgendwo unterbringen und es ging auf nach Pepelow. Google Maps war weniger Zuverlässig, das Navigationssystem schon eher. Pünktlich um 16 Uhr waren alle am Resort San Pepelone angekommen, bis auf zwei, deren Auto wegen technischer Probleme liegen geblieben war. Nachdem die Zimmer kurz besichtigt wurden, ging es an die Anzugausleihe, die nicht ganz ohne Probleme ablief, da die gängigste Frauengröße nicht mehr vorhanden war. Unter dem Motto "Is` doch egal wie man ausschaut, solange es aufm Surfbrett klappt" ging es im Pinguinwatschelgang an den Strand zur Einweisung in die Surfausrüstung. Bereits gut informiert aufgrund vorangegangener Referate, konnte jeder dem Surflehrer gut folgen, sodass wir relativ schnell "ins kalte Wasser geworfen wurden". In Zweierpärchen wurden auf dem Surfbrett Gleichgewichtsübungen ausgeführt, die für die folgenden Tage überaus hilfreich waren. Nun kamen auch die zwei "Liegenbleiber" und vervollständigten die Gruppe. Frisch geduscht wurde dann gegessen, gechillt und Party gemacht. Trotz der allgemeinen Erschöpfung aufgrund der langen Anreise und ersten Übungen im Wasser war die Nacht für einige länger als geplant. Tagesbericht SamstagDer Wecker klingelte bei den meisten am Samstagmorgen unüblich früh, etwa so gegen 8 Uhr, damit man das reichhaltige Frühstück (Beginn: 8:30) nicht verpasste. Mit vollem Bauch und Lunchpaketen ging es zurück in die Appartements, umziehen für den ersten richtigen Surfkurs. Mit der gesamten Gruppe im Wasser war es zeitweise etwas eng und man kam sich oft in die Quere, besonders wenn man die Vorfahrtregeln noch nicht kannte. Einige konnten erste Erfolge verbuchen, andere hatten hart mit Brett und Segel zu kämpfen. Nach dem Surfkurs bestand die Möglichkeit, weiter zu surfen und an Stabilität auf dem Board zu gewinnen. Die Sauna wurde angemacht und somit war auch für körperliche Wellness gesorgt, ein Gegenprogramm zum anstrengenden Surfen. Herr Kiehl, (Dani)Ela und sämtliche Surflehrer hatten die Aufsichtspflicht für 27 Leute in Partystimmung, denn abends wurde die Gelegenheit zum Party machen genutzt, es wurde in den Geburtstag von Henrik Schwab reingefeiert. Die Müdigkeit überwiegte jedoch und nach kurzem Gratulieren um 12 Uhr Nachts fielen viele ins Bett. Tagesbericht SonntagSo richtig konnte man sich nicht dran gewöhnen, dass der Wecker so früh klingelt am Wochenende, aber die Aussicht (und der Hunger) aufs Frühstück ließ selbst den späten Vogel zeitig aufstehen. Beim Surfen wurde der große Kurs in zwei kleinere aufgeteilt, unter der Leitung von den 2 neuen Surflehrern Alex und Robert. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ins Surfen wurde schon die Wende abverlangt. Spätestens jetzt war es zwar fast allen möglich, auf dem Halbwindkurs zu bleiben, doch die Wende war eine erneute Herausforderung und forderte erneutes "freiwilliges" Surfen am Nachmittag. Weil das Wetter im Gegensatz zu den vorherigen Tagen wirklich ideal war, wurde sich außerdem gebräunt und Volleyball gespielt. Trotzdem musste für die am Dienstag anstehende Theorieprüfung gelernt werden, und teils zog man sich zum Lernen ein wenig zurück. Das Abendessen polarisierte wie jeden Tag, einigen schmeckte es vorzüglich, andere waren am verhungern. Dank mitgebrachtem Essen verelendete jedoch keiner und alle waren gestärkt für den nächsten anstrengenden Tag. Tagesbericht MontagDer Tagesverlauf änderte sich am Montag ein wenig, da nach dem Frühstück weitere Referate vorgetragen wurden. Haffbildung, Muskelbeanspruchung und die Geschichte des (Kite-)surfens waren Thema und obwohl durch die Surflehrer viele Informationen gegeben wurden, haben wir einiges dazu gelernt. Schwieriger blieb es weiterhin, alles für die praktische Prüfung zu lernen. Im Surfkurs wurde der prüfungsrelevante "Dreieckskurs" abgefahren, der bei einigen gut klappte, bei anderen eher nicht. Man sollte an dieser Stelle betonen, dass aufgrund der Vorerfahrung Einzelner, jene frei waren in der Wahl ihrer Surfaktivität, und trotzdem halfen, die Übung für die "Anfänger" vorzuführen. Aufgrund der Windstille bestand das Nachmittagsprogramm aus Einkaufen, einer Erkundungstour ins nahe gelegene Rerik oder einfach sonnen. Abends stand der nächste Geburtstag zum reinfeiern an, jedoch schafften es die meisten nicht mehr, Hendrik Graeger um Punkt 12 zum 18. zu gratulieren, und legten sich vorher schlafen. Tagesbericht DienstagPRÜFUNGSTAG!!! Schlaflose Nacht, zitternde Hände beim Frühstück und Angstschweiß waren Folgen der Ankündigung der anstehenden theoretischen und praktischen Prüfung. Okay, so schlimm war es nicht, waren die Fragen doch teils sehr einfach gehalten bei der Theorie. Nichtsdestotrotz hatten bis Dienstag noch nicht alle während des Trainings den Dreieckskurs erfolgreich absolviert und man war im Ungewissen, ob alles so klappt gemäß der in der kurz vorher von den Surflehrern erläuterten Theorie. Erneute Windstille forderte besondere Maßnahmen, nämlich dass die Surfbretter angeschoben werden mussten, die Manöver also nur "vorgetäuscht" wurden. Es wurde auf Haltung, Technik und, wie der Surflehrer immer betonte, "gutes Aussehen" Wert gelegt. Es gelang nicht allen die 15 erreichbaren Punkte zu erreichen, jedoch ist erfreulicherweise keiner durchgefallen. Nachdem der gesamte Druck abgefallen war, konnte man sich endlich entspannen und man nutzte die freie Zeit erneut für einen Abendausflug nach Rerik, um Germany`s Next Topmodel zu gucken, oder (wie üblich) zum Chillen. In der Disco bekam man seinen Surfschein ausgehändigt nach Aufrufen des eigenen Namens, sehr feierlich, allerdings von einigen Berlinern mit lauten und nervigen "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin"-Schreien untermalt. Mittwoch Der wahrscheinlich längste Abend der Woche ging für viele erst relativ spät zuende, trotzdem wurde beim Frühstück am Mittwoch keiner vermisst. Um die vorgegebenen Pflichtstunden zu erfüllen, ging es noch mal aufs Wasser. Pünktlich um 2 waren die meisten zur Abreise gen Westen bereit, und die Vorfreude auf die Heimat übertraf eindeutig den Abschiedsschmerz. Resümee: Für die Kursfahrt des Sportkurses "Surfen" des 12. Jahrgangs des Gymnasiums Buxtehude Süd nach Pepelow, gibt es 2 treffende Attribute: anstrengend und spaßig; trotz des Widerspruchs der beiden Beschreibungen. Surfen ist ein interessanter und trendiger, aber auch komplexer Sport, weshalb es schwierig ist, alle Grundlagen innerhalb von 5 Tagen zu erlernen, und uns viel Geduld abverlangt wurde. Das alternative Freizeitprogramm war jedoch äußerst ansprechend, weshalb die körperlichen "Qualen" des Vormittags schnell vergessen waren, sobald man sich in der Sauna ausruhen konnte. Die Anlage bot ein wundervolles, maritimes Flair und auch das Essen war reichhaltig. Zum Surfen war die flache Ostsee ideal für Laien, schade war nur die Windstille, wegen der bei den Prüfungen statt richtig zu surfen geschoben wurde. Als Erfolg verzeichnen kann man die Tatsache, dass jeder Schüler des Kurses letztendlich einen Surfschein sein eigen nennen kann, der von nun an sicherlich auch zu außerschulischen Surfaktivitäten genutzt wird. |