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Als
wir erfuhren, dass Herr Kramer einen Physikausflug mit uns geplant hat und
dass wir dadurch auch noch Schule verpassen würden, waren wir hellauf
begeistert. Doch
es stellte sich heraus, dass wir noch früher losfahren und noch später
zurückkehren würden, als bei einem regulären Schultag.
Erste Zweifel stellten sich ein. „Lohnt sich das ganze?“,
begannen sich die Denker unter uns zu fragen. Mit dem Bus nach Geesthacht,
dort Dinge lernen, die nicht in einer Arbeit abgefragt werden? Nun,
„nein“ sagen konnte man schlecht und ein kleiner Ausflug wäre sicher
eine schöne Abwechslung. Außerdem versprach Herr Kramer ein gutes, günstiges,
warmes Mahl. Während
wir also im Bus dösten (der vom Physiklabor selbst geschickt wurde, um
uns abzuholen), kamen wir langsam unserem Ziel näher. Wir stiegen aus und
fanden uns auf einem riesigen Gelände wieder, umringt von Waldgebiet. Der
Laborleiter Herr Buchsteiner begrüßte uns mit einem freundlichen Lächeln
und führte uns in ein lagerartiges Gebäude. Dort
wurden wir gebeten, perlweiße Laborkittel überzustreifen, denn nichts
geht über das richtige „Feeling“. Wir nahmen an gut ausgestatteten
Tischen Platz und lauschten der Einführung, die wie der
gesamte Unterricht von einer Power-Point-Präsentation begleitet
wurde. Herr
Buchsteiner berichtete unter anderem von dem Ereignis der Entstehung des
Dynamits, der angeblich genau dort stattgefunden hat, wo wir saßen - wer
hätte das gedacht? Nun
bauten wir nach einer Anleitung unseren ersten Versuch auf- Elektrolyse-
werteten ihn aus und führten
diverse Diskussionen darüber, bis zur Pause. Beiläufig wurde erwähnt,
das Toilettenrepertoire sei etwas beschränkt. 2 Damentoiletten auf engem
Raum. So konnten lediglich knapp 5 Schülerinnen gleichzeitig auf das
Klosett gehen. Eine wahre Tragödie. Mutig wurde sich dieser
Herausforderung gestellt. Eine Viertelstunde verging, und der Unterricht
fuhr fort. Versuche
zum Thema Brennstoffzelle wurden durchgeführt, beispielsweise ein Versuch
zur Nachlaufzeit eines Propellers nach Entfernen der Energiequelle und dem
Effekt des Anschließens eines Elektrolyseurs. Der Unterricht verstrich
und mit ihm auch die zweite Pause. Hungrig und aufgeklärt verließen wir die Laborhalle und machten uns auf den Weg zur Mensa. Dort erwartete uns eine Auswahl von verschiedenen Gerichten. Allerdings gab es geschlechtlich bedingt unterschiedliche Meinungen bezüglich der Speisen. Die faden und überteuerten Gerichte wurden großzügig an die maskulinen Vertreter der Klasse verteilt. Nach ein paar Abschiedsworten verging ein anstrengender und lehrreicher Ausflug. |
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FAZIT:
ein sehr informativer Ausflug mit gut strukturiertem Unterricht und mit viel
Witz vorgetragen. Empfehlenswert.
Bericht von Hanna Stührk und Nora Albers