Exkursion zum Schülerlabor Geesthacht der 11c am 19.02.’09

Als wir erfuhren, dass Herr Kramer einen Physikausflug mit uns geplant hat und dass wir dadurch auch noch Schule verpassen würden, waren wir hellauf begeistert.

Doch es stellte sich heraus, dass wir noch früher losfahren und noch später zurückkehren würden, als bei einem regulären Schultag.  Erste Zweifel stellten sich ein. „Lohnt sich das ganze?“, begannen sich die Denker unter uns zu fragen. Mit dem Bus nach Geesthacht, dort Dinge lernen, die nicht in einer Arbeit abgefragt werden?

Nun, „nein“ sagen konnte man schlecht und ein kleiner Ausflug wäre sicher eine schöne Abwechslung. Außerdem versprach Herr Kramer ein gutes, günstiges, warmes Mahl. 

Während wir also im Bus dösten (der vom Physiklabor selbst geschickt wurde, um uns abzuholen), kamen wir langsam unserem Ziel näher. Wir stiegen aus und fanden uns auf einem riesigen Gelände wieder, umringt von Waldgebiet. Der Laborleiter Herr Buchsteiner begrüßte uns mit einem freundlichen Lächeln und führte uns in ein lagerartiges Gebäude.

Dort wurden wir gebeten, perlweiße Laborkittel überzustreifen, denn nichts geht über das richtige „Feeling“. Wir nahmen an gut ausgestatteten Tischen Platz und lauschten der Einführung, die wie der  gesamte Unterricht von einer Power-Point-Präsentation begleitet wurde.

Herr Buchsteiner berichtete unter anderem von dem Ereignis der Entstehung des Dynamits, der angeblich genau dort stattgefunden hat, wo wir saßen - wer hätte das gedacht?

Nun bauten wir nach einer Anleitung unseren ersten Versuch auf- Elektrolyse- werteten ihn  aus und führten diverse Diskussionen darüber, bis zur Pause. Beiläufig wurde erwähnt, das Toilettenrepertoire sei etwas beschränkt. 2 Damentoiletten auf engem Raum. So konnten lediglich knapp 5 Schülerinnen gleichzeitig auf das Klosett gehen. Eine wahre Tragödie. Mutig wurde sich dieser Herausforderung gestellt. Eine Viertelstunde verging, und der Unterricht fuhr fort.

Versuche zum Thema Brennstoffzelle wurden durchgeführt, beispielsweise ein Versuch zur Nachlaufzeit eines Propellers nach Entfernen der Energiequelle und dem Effekt des Anschließens eines Elektrolyseurs. Der Unterricht verstrich und mit ihm auch die zweite Pause.

Hungrig und aufgeklärt verließen wir die Laborhalle und machten uns auf den Weg zur Mensa. Dort erwartete uns eine Auswahl von verschiedenen Gerichten. Allerdings gab es geschlechtlich bedingt unterschiedliche Meinungen bezüglich der Speisen. Die faden und überteuerten Gerichte wurden großzügig an die maskulinen Vertreter der Klasse verteilt. Nach ein paar Abschiedsworten verging ein anstrengender und lehrreicher Ausflug.

 

FAZIT: ein sehr informativer Ausflug mit gut strukturiertem Unterricht und mit viel Witz vorgetragen. Empfehlenswert.


Bericht von Hanna Stührk und Nora Albers