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Montag, 26. Februar, 19:15: der Vorhang für Schillers „Kabale und Liebe“ fällt. Ok, er fällt nicht wirklich, nur sinnbildlich gesprochen. Er war natürlich vorher schon auf. Aber das Stück fängt an. Der Zuschauer blickt auf die Kulisse, die nur aus drei Stellwänden und vielen kleinen weißen Kisten besteht und dem Publikum – also zweihundert Schüler – erst mal einige Rätsel aufgibt. Als dann die Schauspieler auftreten, ist es durch die wenigen Kulissen anfangs nur schwer zu verstehen, wo man sich nun befindet oder ob schon wieder ein Ortswechsel stattgefunden hat. Das, wie auch der plötzliche Einstieg in die Handlung, hilft nicht unbedingt beim Verständnis des Dramas bei den Zuschauern. „Ohne das Programmheft würd’ ich nur Bahnhof verstehen.“, gibt eine Schülerin zu.
Aber dann, spätestens nach der Pause, verschwinden die vielen kleinen Fragezeichen in den Gesichtern der Schüler. Und auf einmal ist das alles so klar – obwohl die Handlung ziemlich anspruchsvoll ist: Luises und Ferdinands unmögliche Liebe, der Machthunger des Präsidenten oder die Existenzangst von Lady Milford –und das alles noch in einem Deutsch vorgetragen, das so seit zweihundert Jahren nicht mehr gesprochen wird.
Aber die Schauspieler, von denen keiner als solcher ausgebildet ist, brachten ihre Rollen sehr gut rüber, wie viele Schüler finden. Eine Elftklässlerin meinte so nach dem Stück: „Das ist die beste Theatergruppe, die wir bisher hier zu Gast hatten.“ Viele waren erstaunt, wie man in der Lage sein kann, eine solche Wut wie Ferdinand sie entwickelt, künstlich auf der Bühne so authentisch darzustellen. Obwohl alle ihre durchaus ernsten Rollen gut ausfüllten, blieb besonders eine in Erinnerung: nämlich die des Hofmarschalls von Kalb. Diese eher schrullig anmutende Erscheinung sorgte dafür, dass es im Publikum so laut wurde, dass teilweise der nächste auftretende Schauspieler nicht zu verstehen war. Das Gelächter hatte auch einen Vorteil: Das Publikum konnte von der doch recht erdrückenden Handlung aufatmen. Ohne den Hofmarschall wären die zweieinhalb Stunden nämlich sehr lang und sehr anstrengend geworden. Aber so bleibt zu sagen: Es war ein interessanter Abend, den die Truppe von „Certaine liberté“ uns bereitete.
Hauke Schulz, 11c
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Kabale und Liebe
Am 26.2.2007 wurde das bürgerliche Trauerspiel "Kabale und Liebe" von der Theatergruppe "certaine liberté" im Forum des Schulzentrums Süd aufgeführt.
Die 20-40 jährigen Schauspieler glänzten größtenteils mit ihrer Leistung, die durch ihre Natürlichkeit bestach. Nur an manchen Stellen wirkten wenige Charaktere etwas gestellt.
Besondere Belobigung verdient dabei Henrik Schimkus, der den Hofmarschall von Kalb verkörperte.
Durch seine etwas übertriebene und amüsante Darstellung brachte er Witz und gute Laune in das sonst so traurige Stück.
Das Bühnenbild war einerseits zeitlos, andererseits aber auch verwirrend. Bestehend auch weißen Kartons und drei tapezierten Wänden wirkte es für einige Zuschauer sicher zu abstrakt und unverständlich.
Andere empfanden die mehrdeutigen Symbole auf der Bühne wiederum sehr plausibel und durch die Inszenierung von Juliane Weigel gut eingesetzt.
Im Großen und Ganzen wurde das Buch von Friedrich Schiller gut interpretiert und mit etwas Witz verständlich dargestellt, wenn auch der etwas abgewandelte und alternative Schluss ein paar gespaltene Gefühle aufwarf.
Juliane Laske
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Am Montag den 26.02. 07 konnten die Schüler der Klassen 10 und 11 des Gymnasiums Süd eine sehr interessante Interpretation des Stückes "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller bestaunen.
Das erste, was nach dem Betreten des Forums und Platznehmens auffiel, war das sehr schlichte Bühnenbild, was lediglich aus Weißen Pappwürfel in der Größe 50x50x50 cm und drei Wänden mit drei verschiedenen Tapeten bestand.
Mit Hilfe dieser simplen und trotzdem zeitlosen Bühnendekorierung wurden eindrucksvoll z.B. durch verschiedene Anordnungen der Würfel die Unterschiede zwischen den Räumlichkeiten, aber auch den einzelnen Personen dargestellt. Die Tapeten wurden im Laufe des Stückes von den Wänden abgerissen und sollten das Zusammenbrechen von Personen und Zuständen oder aber auch den Angriff auf Personen symbolisieren. Die Schauspieler erbrachten durchweg eine gute bist sehr gute Leistung, wobei die Darstellung des Hofmarschalls von Kalb und die des Herrn Millers wohl die überzeugendsten Leistungen von allen war. An den passenden Stellen war das Stück außerdem zusätzlich mit Musik untermalt, was die Spannung steigerte und den erwünschte Effekt hervorrief.
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Am 26. Februar diesen Jahres füllte sich das Forum des Gymnasiums Süd in Buxtehude, um das bürgerliche Trauerspiel "Kabale und Liebe" zu sehen.
Zweieinhalb Stunden lang wurden die Zuschauer vom fesselndem Talent und starkem, emotionsreichem Auftritt der Schauspieler begeistert und so manch ein Lacher entfloh ihren Lippen, bei den kurzen, jedoch farbenfrohen und schwungvollen Auftritten des Henrik Schimkus, der uns bei der sonst eher dramatischen und trostlosen Handlung die Ehre des Hofmarschalls von Kalb gab.
Auch an das Bühnenbild gilt ein Lob.
Die Regisseurin Juliane Weigel bewies, dass man auch mit den einfachsten Dingen, wie weißen Kartons und tapezierten Wänden, eine schlichte und doch effektive Kulisse erschaffen konnte, die die aufkommenden Konflikte zwischen Adel und Bürgertum unterstützt und deren Positionen verdeutlicht.
Doch genau diese Schlichtheit, ebenso wie der Requisitenmangel, ließen einige Zuschauer verwirrt die Stirn runzeln.
Viele, die 'Kabale und Liebe' von Friedrich Schiller nicht gelesen hatten, hatten während des Stücks, welches sich auf das Buch bezieht, mit einigen Verständnisschwierigkeiten zu kämpfen.
Doch schlussendlich war der Abend, trotz der langen Dauer, recht angenehm und fesselnd und so manch einer wird ihn wohl recht lange in Erinnerung behalten, womöglich bis zum nächsten Besuch der Theatergruppe "certaine liberté".
Christina Gelhorn
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Buxtehude, den 09. 02. 2007
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11!
Die Deutschlehrer der 10. und 11. Klassen haben sich darüber verständigt, das bürgerliche Trauerspiel „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller zu besuchen.
Ein älteres Drama (Tragödie/Komödie) wird von den Rahmenrichtlinien für das Gymnasium der Jahrgangsstufen 10 und 11 vorgeschlagen.
Bei einem privaten Theaterbesuch im Kulturpalast Wasserwerk Billstedt ist es uns gelungen, die Regisseurin Juliane Weigel mit ihrer Theatergruppe certaine-liberté
für eine Aufführung im Forum Buxtehude Süd zu gewinnen.
Es handelt sich um eine Schulveranstaltung, d. h. die Teilnahme ist verbindlich.
Wir besuchen am 26. Februar 2007 um 19. 15 Uhr
die Vorstellung
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„Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller |
im Forum Buxtehude-Süd,
Der Eintritt beträgt 5 € pro Person.
Wir bitten Sie, den Betrag von 5 € bis Donnerstag, den 22. 02. 2007 über ihre Kinder an die betreffenden Deutschlehrer weiterzuleiten.
Mit freundlichen Grüßen
gez. F. Michalski