Die Tradition setzt sich fort

Bericht über das Alsterturnier 2007 im CCH in Hamburg von Juliane Laske

 

Auch in diesem Jahr haben Schüler und Schülerinnen beider Buxtehuder Gymnasien am größten Schulschachturnier der Welt mit ca. 2400 Schachbegeisterten teilgenommen. Gymnasium Süd und Halepaghenschule bildeten zusammen zwei Mannschaften, bestehend aus je acht Spielern.

Wir haben uns um 8.00 Uhr am Bahnhof Buxtehude getroffen und sind dann gemeinsam mit der Bahn zum CCH gefahren. Betreut wurden wir von Herrn Michalski und Herrn Dr. Tweer, der über 25 Jahre die Schach-AG am Gymnasium Süd geleitet hatte. Moralische Unterstützung bekamen wir von Wolf Behrenhoff und Jochen Kröger, zwei ehemaligen Schülern unserer Schulen.

 

Um 9 Uhr 30 wurde dann endlich der Saal, in dem gespielt wurde, geöffnet und es gab ein großes Durcheinander, bis jeder seinen Platz und seinen Gegner gefunden hatte. Nach der Begrüßung und Ansprache durch Vertreter des Schachverbandes und der Schulsenatorin wurde das Turnier eröffnet. Gespielt wurde ohne Uhr, jedoch mit der Vorgabe von 3 Zeitstunden. Hätte es bis zu dem Zeitpunkt keine Entscheidung gegeben, wäre die Partie von Schiedsrichtern eingeschätzt worden. Doch so weit kam es nicht. Einige Partien waren bereits nach 10 bzw. 15 Minuten entschieden. NDR und RTL waren anwesend und haben einen unserer Schüler interviewt. Die erste Mannschaft gewann mit 6 ½ zu 1 ½ Punkten und die 2. Mannschaft mit 5 zu 3 Punkten, ein erfreuliches Ergebnis, selbst für die, die nicht gewonnen haben. Nachdem wir unsere Spiele beendet hatten, warteten wir auf die Auslosung des Gewinnspiels, bei dem man eine Schachaufgabe lösen musste und einen Schachcomputer gewinnen konnte. Wir gehörten leider nicht zu den Gewinnern. Die Urkunden wurden uns überreicht und wir traten den Heimweg an. Inzwischen waren wir recht hungrig und durstig geworden, sodass wir, einer Tradition folgend, am Hauptbahnhof zur Stärkung einen Zwischenstopp einlegten und uns die Lehrer zu einem Stück Pizza einluden. Gestärkt und mit dem Gefühl etwas erreicht zu haben, kamen wir nach Buxtehude zurück. Für die Schachfreunde ist es ein Ansporn, sich für diesen Höhepunkt des Jahres vorzubereiten.

Auf ein Neues.