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Veranstaltungshinweise
"Ich kann das Licht nicht sehen,
Brüder und Schwestern"
Die AG "Für den Frieden" an der KGS Rastede hat eine Veranstaltung zur aktuellen Situation im Nahen und Mittleren Osten organisiert. Unter der Überschrift "Ich kann das Licht nicht sehen, Brüder und Schwestern" wird es um die Möglichkeiten einer friedlichen und demokratischen Perspektive für die Region ein gutes Jahr nach dem Irak-Krieg gehen. Als Gast erwarten die Rasteder SchülerInnen den renommierten Orient-Experten Udo Steinbach vom Deutschen Orient-Institut (Hamburg).
Die Veranstaltung findet statt am
Donnerstag, 10. Juni 2004, 11.00 Uhr, Aula der KGS Rastede.

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Zentrale Abschlussveranstaltung
des BLK-Programms "21"
Ihnestraße 16 20, 14195 Berlin:
1. Tag 18. Juni 2004
14:00 - 16:00 Uhr: Eröffnung
16:00 - 18:30 Uhr: Schulpräsentation
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Präsentation der Good Practice Schulbeispiele
Beitrag aus dem Bundesland Niedersachsen:
Schülerfirma organisiert
Live-Bildungsmaßnahme
im Internet
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Bereits zweimal veranstaltete die Schülerfirma axxi.de ihr Umweltbildungsprojekt "e-learn-watt". Ein Team aus Schülerinnen und Schülern meldete sich ab 8 Uhr morgens live mit Video- und Tonübertragungen via Internet von der ostfriesischen Insel Baltrum. Schülerinnen und Schüler aus insgesamt sechs Schulen lösten Aufgaben und Fragen rund um das Wattenmeer. Von sechs verschienenen Lernorten meldete sich das Inselteam, um allen Schulen Aufgaben aus den Themenbereichen "Tiere und Pflanzen", "Karten und Daten" sowie "Mensch und Umwelt" aufzugeben. Tatkräftige Unterstützung erhielt die Schülerfirma durch zahlreiche Experten: Horst Unger, Geschäftsführer des Nationalparkhauses Baltrum, Karl-Eberhard Heers, Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und Karl-Günter Jacob, Biologie-Lehrer am Gymnasium an der Willmsstraße. Damit die Kommunikation und Videoübertragung auf der Insel und zu den beteiligten Schulen reibungslos verläuft, begleitete Dirk Dreikandt, Diplom-Informatiker, im Auftrag der EWE TEL die Schülerinnen und Schüler von axxi.de auf die Insel. Ein Netz aus sechs Funkantennen ermöglichte Live-Sendungen zwischen Hafen, Watt und Dünen. In Erweiterung zum Vorjahresprojekt hatten alle beteiligten Schulen die Gelegenheit, per Internet-Chat mit den Umweltexperten auf der Insel Kontakt aufzunehmen. Maike Schmidt, Geschäftsführerin der Schülerfirma, versichert: "Das Projekt e-learn-watt ist ein Outdoor-Unterricht mit allen multimedialen Finessen, der computergestütztes Naturerleben sowie intensive Begegnungen mit Lebewesen und Lebensräumen ermöglicht."
ab 20:00 Uhr: Improtheater "Santa Catalina"
2. Tag 19. Juni 2004
09:00 - 17:00 Uhr: Markt der Möglichkeiten
09:30 - 16:00 Uhr: Filmprogramm
09:30 - 11:00 Uhr: Workshops I
11:30 - 13:00 Uhr: Workshops II
14:00 - 16:30 Uhr: Exkursion für SchülerInnen
14:30 - 16:00 Uhr: Workshops III
17:00 - 18:30 Uhr: Posiumsdiskussion
Programm zum Download (PDF, 44 KB)
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Rolf Dasecke
SET-Koordinator "Nachhaltige Schülerfirmen", Regionales Umweltzentrum Hollen
Für schulische Bildung, die sich am Leitbild der Nachhaltigkeit orientiert, ist die Schülerfirma ein ideales Lernarrangement,
da sich hier ökonomische, ökologische und soziale Aspekte zusammenführen lassen und nachhaltiges Wirtschaften erfahrbar wird:
1. Schülerfirmen bieten die Möglichkeit, die Schule zu öffnen und handlungsorientiert neue Inhalte zu vermitteln.
2. Die Schülerinnen und Schüler bekommen eine Chance, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, was ihre Motivation unglaublich steigert.
3. Die Aktivitäten in diesen Schülerfirmen vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine positive Einstellung zur Arbeit.
4. Schülerfirmen vermitteln praxisorientiert wirtschaftliche Grundkenntnisse.
5. Nachhaltige Schülerfirmen lehren den Schülerinnen und Schülern, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und dabei die ökologischen Grenzen und Zusammenhänge zu erkennen und zu beachten.
6. Diese Form der Schülerfirmen vermittelt Methodenkompetenz im Sinne der Gestaltungskompetenz im Rahmen einer Bildung für Nachhaltigkeit.
7. Im praktischen Tun erwerben die Schülerinnen und Schüler Sozialkompetenz wie z. B. Teamfähigkeit und Konflikt- und Zeitmanagement.
8. Die persönlichen Einstellungen und Haltungen der Mitarbeiter zu wichtigen Bereichen der Arbeitswelt wie z.B. Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Flexibilität werden geformt.
9. Nachhaltige Schülerfirmen schaffen Mut zur Selbstständigkeit und somit perspektivisch die klein- und mittelständischen Unternehmer von Morgen.
10. Zukunftsfähige Unternehmen brauchen Chefs und Mitarbeiter, die wirtschaftlich erfolgreich agieren, aber dabei die Umwelt schonen und die sozialen Belange im Betrieb, in der Gesellschaft sowie im "Globalen Dorf" berücksichtigen.
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