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Lehrergesundheit Die hohe Frühpensionierungsrate bei Lehrkräften ist ein Indikator für die hohe berufliche Belastung sprich Fehlbeanspruchungen durch den Lehrerberuf. In der Potsdamer Lehrerstudie (Schaarschmidt/ Kieschke) fanden sich in einer Stichprobe von über 7000 Lehrkräften in allen Bundesländern und allen Schulformen fast 60% Lehrkräfte, die einem gesundheitlichen Risikomuster zugeordnet werden, d. h. gefährdet sind, die beruflichen Beanspruchungen langfristig nicht erfolgreich bewältigen zu können und zu erkranken. Neben individuellen Dispositionen (wie z. B. Distanzierungsfähigkeit: „Wie gut kann ich zwischen Beruf und Freizeit differenzieren?“) belegen die Forschungsergebnisse die Bedeutsamkeit der Kommunikation und Kooperation im Kollegium. Soziale Unterstützung - sowohl im Kollegium als auch durch die Schulleitung – ist eine wichtige Ressource der Gesundheit und Gesundheitsförderung. Auch eine weitere zentrale Belastung – die Herausforderung durch schwierige Schülerinnen und Schüler und auch die hohe Erwartungshaltung der Eltern – kann nicht individuell sondern nur kollegial und institutionell, z. B. durch Fortbildungsmaßnahmen und kollegiale Beratung abgebaut werden. Es liegen eine Vielzahl von Untersuchungen zur Lehrergesundheit vor: Letzte Aktualisierung:
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