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| Pädagogisches Seminar 4
Joachim Lange Stand: Oktober 2010 |
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| Standort: sts-lg-so > Seminare > PS 4 Inhaltsübersicht > Schülerkonflikte | ||
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Konflikte
zwischen Schülern - erste Bearbeitungsschritte
Konflikte sind normal und zwangsläufig zwischen Menschen. Daher ist es wichtig, günstige Bedingungen zu schaffen für eine Lösung bzw. Regelung von Konflikten, statt Konflikte zu vermeiden. Es gibt verschiedene Modelle um auch im (Förder-)schulbereich Konflikte zu bearbeiten. Diese Modelle erfordern meist eine umfangreiche Fortbildung für KollegInnen und daran beteiligte Schüler. Hier soll ein Modell vorgestellt werden, was auch in der (Förder-)schulpraxis Erfolg verspricht und ausbaufähig ist. Konfliktbearbeitungsmodelle vermitteln den beiden Konfliktparteien die Gefühle, Wünsche, Interessen und Bedürfnisse des jeweiligen Konfliktgegners, um aus dem Verständnis für die Konfliktgegner eine Abmilderung bzw. Auflösung des Konfliktes zu erreichen. Günstig, um sich in die Rolle des Konfliktvermittlers einzuüben ist folgendes Vorgehen:
1. Unterbrechen Sie das direkte Gespräch zwischen den Konfliktpartnern. Das Gespräch läuft über die Moderation. 2. Als
Konfliktvermittler übersetzten Sie Zorn, Wut und
Ärger in die Sprache der Anteilnahme. dann
übersetzen Sie Befinden, die Wünsche und Interessen
dem zweiten Konfliktpartner: Eine Konfliktvermittlung hat keine Chance auf eine Schlichtung, wenn die Konfliktpartner auf ihren Positionen verharren. Sie können Verhärtungen nur allmählich durch aktives Zuhören erweichen. 3. Aufeinander
zugehen: Behutsam können Sie die ersten - auch noch so kleinen
- Schritte bestätigen Arbeitsauftrag:
Mögliche
Situationen:
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