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Kompetenzorientierung im
Unterricht
1. Ausgangspunkt:
Seit Ende der 1950er und 1960er Jahre bestimmt die Grundthese des
„Primats der Inhalte“ die Unterrichtsvorbereitung.
Klafkis
Didaktische Analyse richtet sich auch heute (2010) noch mit
fünf
Grundfragen auf den Inhalt bzw. das Thema des Unterrichts.
1.) Exemplarische Bedeutung
2.) Gegenwartsbedeutung
3.) Zukunftsbedeutung
4.) Struktur des Inhalts
5.) Unterrichtliche Zugänglichkeit
(vgl. W. Peterßen: Handbuch Unterrichtsplanung.
München 1982, S. 47ff)
2. Wende durch
TIMSS 1997 und PISA 2001:
Das bundesdeutsche Schulsystem hat erhebliche Mängel.
Der internationale Vergleich der Lernergebnisse ist Anlass für
Enttäuschung und Kritik.
Durch die Ergebnisse von TIMSS und PISA wurde eine
grundsätzliche Wende eingeleitet.
(vgl.: Klieme-Expertise, S. 11)
3. Output statt
Input-Orientierung:
Statt am „Input“ (Rahmenrichtlinien, Stundentafel,
Ausbildungsbestimmungen, u.a.) soll sich Schulentwicklung am
„Output“, den Leistungen der Schule, vor allem den
Lernergebnissen der Schüler orientieren.
Es kommt nicht darauf an, dass der Lehrer den Stoff schafft, sondern
dass die Schüler den Stoff schaffen.
„Der Output von Bildungssystemen umfasst neben der Vergabe
von
Zertifikaten im Wesentlichen den Aufbau von Kompetenzen,
Qualifikationen, Wissensstrukturen, Einstellungen,
Überzeugungen,
Werthaltungen – also von Persönlichkeitsmerkmalen
bei den
Schülerinnen und Schülern, mit denen die Basis
für ein
lebenslanges Lernen zur persönlichen Weiterentwicklung und
gesellschaftlichen Beteiligung gelegt ist.“
(Klieme-Expertise, S.
12)
4.
Kompetenzdefinition nach Hilbert Meyer:
Der Begriff Kompetenz (wörtlich übersetzt
„Fähigkeit“) ist ein theoretisches
Konstrukt, also
eine Erfindung von Wissenschaftlern, mit deren Hilfe zwischen der
gezeigten Leistung und den ihr zugrunde liegenden Tiefenstrukturen
unterschieden wird. Statt von „gezeigter Leistung“
wird
auch von „Performanz“ (vom engl. performace)
gesprochen;
statt von Kompetenzen auch von Dispositionen. Man kann Kompetenzen
ebenso wenig sehen, riechen oder fühlen wie das Lernen. Man
sieht
nur, was Menschen mithilfe ihrer Kompetenzen zustande bringen. (H.
Meyer: Leitfaden Unterrichtsvorbereitung (2007) S. 147)

5. Kompetenzbegriff der
Klieme-Expertise:
(http://www.bmbf.de/pub/zur_entwicklung_nationaler_bildungsstandards.pdf)
Kompetenz ist eine Disposition, die Personen befähigt,
bestimmte
Arten von Problemen erfolgreich zu lösen, also konkrete
Anforderungssituationen eines bestimmten Typs zu bewältigen.
Die
individuelle Ausprägung der Kompetenz wird nach Weinert von
verschiedenen Facetten bestimmt:
- Fähigkeit,
- Wissen,
- Verstehen,
- Können,
- Handeln,
- Erfahrung,
- Motivation.
Mit dem
Begriff
„Kompetenzen“ ist ausgedrückt, dass die
Bildungsstandards – anders als Lehrpläne und
Rahmenrichtlinien – nicht auf Listen von Lehrstoffen und
Lerninhalten zurückgreifen, um Bildungsziele zu konkretisieren.
Kompetenz kann nur leistungsbezogen erfasst und gemessen werden.
Kompetenz stellt die Verbindung zwischen Wissen und Können her
und
ist als Befähigung zur Bewältigung von Situationen
bzw. von
Aufgaben zu sehen.
Kompetenzen kann man nicht durch einzelne, isolierte Leistungen
darstellen oder erfassen.
(vgl.: Klieme-Expertise S. 72ff)
Kompetenzmodelle
beschreiben,
- welche Lernergebnisse erwartet werden
- welche Wege zum Wissen und Können eingeschlagen werden
- Kompetenzmodelle liegen nur
für
einzelne Lernbereiche empirisch gestützt vor.
Am differenziertesten ist die Kenntnislage in der Mathematik.
Kompetenzstufen
Kompetenzmodelle erfüllen zwei Zwecke:
1. Beschreibung des „Anforderungsgefüges“
2. wissenschaftlich begründete Vorstellungen,
welche Abstufung eine Kompetenz annehmen
kann
bzw. welche Grade oder Niveaustufen bei
Schülern feststellbar ist.
„Jede Kompetenzstufe ist durch kognitive Prozesse und
Handlungen
von bestimmter Qualität spezialisiert, die
Schülerinnen und
Schüler auf dieser Stufe bewältigen können,
nicht aber
auf niedrigeren Stufen.“ (Klieme Expertise, S.76)
Im allgemeinen werden die Stufen Mischungen der oben genannten Facetten
darstellen.
„Auf
der untersten
Kompetenzstufe verfügen Personen über ein
arithmetisches
Wissen, das abgerufen und unmittelbar angewendet werden kann.
Auf der obersten Kompetenzstufe werden hingegen komplexe Modellierungen
und mathematische Argumentationen geleistet.“
Anforderungen an ein Curriculum:
„Es kann nicht darum gehen, kleinschrittig Inhalte zu
beschreiben
(„sicheres Rechnen im Zahlenraum bis 20“),
sondern es kommt darauf an,
diese Inhalte in einen Anwendungskontext einzubinden.“
Hilbert Meyer
schlägt folgendes Kompetenzstufenmodell für den
Unterricht vor (Leitfaden 2007, S. 157):

Verhältnis zwischen
Wissen und Können
Wissen wird oft gleich gesetzt mit Fakten-wissen.
Wenn Schüler dieses Wissen aufnehmen, bleibt es oft
„träge“.
Das Wissen kann nicht außerhalb der Lernsituation angewendet
werden.
Es ist auch keine hinreichende Basis für kompetentes Handeln.
Annahme einiger Theorien:
Wissen wird zunächst als deklaratives Wissen erworben.
d.h.: explizites, verbalisierbares Wissen über Sachverhalte
Es wird zunehmend „prozeduralisiert“,
d.h. in automatische Verknüpfungen und Abläufe
überführt.
Prozedurales Wissen ist wie eingeschliffene Bewegungsmuster und
Gedankenfolgen automatisch verfügbar.
=> Wissen geht auf höheren Niveaustufen in
Können über
6. Abgrenzung Lernziel
– Kompetenz:
Ein Lernziel gibt an, was die Schüler in einer Stunde lernen
sollen.
Die Lernziele werden zumeist vom Lehrer gesetzt (dann empfehle ich (=
H. Meyer, A.d.V.), von Lehrzielen zu sprechen) und, wenn’s
gut
geht, von den Schülern zu eigen gemacht.
Dann kann man sie Lern- oder Handlungsziele nennen (siehe LEITFADEN,
Fußnote 8 S. 193). Manchmal werden die Ziele gemeinsam
erarbeitet; manchmal kommen im Unterrichtsprozess spontan entstandene
Handlungsziele der Schüler hinzu.
Eine Kompetenzdefinition beschreibt, was ein Schüler in einem
bestimmten Kompetenzbereich kann.
Die erforderlichen Kompetenzen zur Aufgabenbewältigung werden
bei
der Planung vorausgesetzt und/oder, wenn’s gut geht, im
Unterrichtsprozess neu hervorgerufen oder weiter entwickelt.
Jede Kompetenzdefinition kann aber ohne Mühe in ein Lernziel
verwandelt werden. Sie müssen die Definition nur um den Satz
„Die Schüler sollen ..... auf Stufe 1, 2 oder 3
können“ ergänzen.
(zitiert aus: H. Meyer:
http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/download/7.3.Vermeidung_von_Begriffssalat.pdf
und http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/download/7.5.Fehlervermeidung_beim_Lernzielformulieren.pdf
7. Statt:
„Primat der Inhalte“ - Veränderte
Anforderungen
am Beispiele des
Kercurriculums Grundschule, Fach: Mathematik
Prozess-
und Inhaltsbezogene Kompetenzen
„Die prozessbezogenen Kompetenzbereiche beziehen sich auf die
Verfahren, die von Schülerinnen und Schülern
verstanden und
beherrscht werden sollen, um Wissen anwenden zu können. (...)
Die inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche sind fachbezogen; es wird
bestimmt, über welches Wissen die Schülerinnen und
Schüler im jeweiligen Inhaltsbereich verfügen sollen.
(...)
Wichtig ist auch die Förderung von sozialen und personalen
Kompetenzen, die über das Fachliche
hinausgehen.“
(zitiert aus: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gs_mathe_nib.pdf,
S. 6)
Die prozessbezogenen Kompetenzbereiche sind:
• Kommunizieren und Argumentieren
• Darstellen
• Modellieren
• Problemlösen
Die inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche sind:
• Zahlen und Operationen
• Größen und Messen
• Raum und Form
• Muster und Strukturen
• Daten und Zufall
„Unterrichtsgestaltung
mit dem Kerncurriculum
Er orientiert sich an der Herausbildung prozessbezogener und
inhaltsbezogener Kompetenzen, um die Schülerinnen und
Schüler
handlungsfähig in problemhaltigen Situationen des Alltags und
lösungsfähig gegenüber fachspezifischen
Fragestellungen
zu machen. Dies erfordert eine Hervorhebung
der prozessbezogenen
Kompetenzen und eine Unterrichtskultur, die den Kindern
verstehenden
Umgang mit Mathematik ermöglicht, um träges Wissen zu
vermeiden.“
(zitiert aus: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gs_mathe_nib.pdf,
S. 8)
„ Wie sich Aufgaben in den Dienst des Kompetenzerwerbs
stellen lassen, soll an einem Beispiel verdeutlicht werden.
Im Bereich Daten und Zufall geht es z. B. darum, die
Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Summen beim Würfeln mit
zwei Würfeln zu ermitteln. Dabei können verschiedene
prozessbezogene Kompetenzen in den Vordergrund gestellt werden.
Beispiele für Fragestellungen zum Bereich Kommunizieren/Argumentieren:
• Stellt Vermutungen an, welche Augensummen
häufig/selten auftreten!
• Beschreibt eure Beobachtungen mit den Begriffen
„nie, selten, oft“!
• Begründet, warum eine Augensumme häufiger
gewürfelt wird als eine andere!
Durch das unerwartete Ergebnis, dass nicht alle Augensummen gleich
wahrscheinlich auftreten, bieten sich vielfältige
Anlässe
für Vermutungen und Begründungen, sowohl im Plenum
als auch
in der Kleingruppe.
Beispiele für Aufgaben zum Bereich Darstellen:
• Dokumentiert eure
Würfelergebnisse!
• Legt eine Strichliste dazu an!
• Legt zu euren
Würfelergebnissen eine Tabelle an!
• Zeichnet zu euren
Würfelergebnissen ein Säulendiagramm!
Dieser Inhalt eignet sich, verschiedene Darstellungsformen kennen zu
lernen, mit ihnen zu arbeiten und Zusammenhänge zwischen ihnen
herzustellen. Die Darstellungsformen sind eine hilfreiche
Unterstützung zur sachbezogenen Kommunikation.
Beispiele für Aufgaben zum Bereich Problemlösen:
• Warum treten einige
Augensummen häufiger/seltener auf?
• Ermittelt alle
Möglichkeiten, wie eine
Zahl (z. B. 7) mit zwei Würfeln gewürfelt werden kann!
• Welche Möglichkeiten
ergeben sich
für die Augensumme 6, wenn man mit drei Würfeln
würfelt?
Der Inhalt eignet sich zum Problemlösen, weil die
Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen mit
einem
Würfel ausgehend annehmen, dass jede Augensumme gleich
wahrscheinlich ist. Dieser kognitive Konflikt motiviert sie, eine
Erklärung zu suchen.
(...)
Im Folgenden soll verdeutlicht werden, wie durch Variation einer
Aufgabe verschiedene Anforderungsbereiche
berücksichtigt werden:
• Anforderungsbereich I
Reproduzieren: Das Lösen der Aufgabe erfordert Grundwissen und
das Ausführen von Routinetätigkeiten.
• Anforderungsbereich II
Zusammenhänge herstellen: Das Lösen der Aufgabe
erfordert das Erkennen und Nutzen von
Zusammenhängen.
• Anforderungsbereich III
Verallgemeinern und Reflektieren: Das Lösen der Aufgabe
erfordert
komplexe Tätigkeiten wie Strukturieren, Entwickeln von
Strategien,
Beurteilen und Verallgemeinern.
Basisaufgabe:
39 + 8 = __
17 + 80 = __
40 + 7 = __
27 + 70 = __
41 + 6 = __
37 + 60 = __
Anforderungsbereich I:
a) Addiere!
Die Schülerinnen und Schüler lösen diese
Aufgabe durch Anwendung erworbener Fertigkeiten.
Anforderungsbereich II:
b) Finde weitere Aufgaben zu den Päckchen!
Die Schülerinnen und Schüler finden eine
Regelmäßigkeit, ein Muster, also strukturelle
Zusammenhänge zwischen den Aufgaben innerhalb eines
Päckchens.
Anforderungsbereich III:
c) Warum sind die Ergebnisse eines Päckchens immer gleich?
Findest du Zusammenhänge
zwischen den einzelnen Päckchen? Beschreibe und
begründe! Erfinde selbst solche
Päckchen!
Hier müssen die entdeckten
Gesetzmäßigkeiten
beschrieben und begründet werden, Vermutungen und Argumente
können mit anderen Schülerinnen und Schülern
ausgetauscht werden.“ (zitiert aus: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gs_mathe_nib.pdf,
S. 10 ff)
8. Kritik am
„Dschungel der Kompetenzen“
(Textauszüge aus: Prof. Dr. Jochen Krautz: „Ware
Bildung.
Schule und Universität unter dem Diktat der
Ökonomie“.
Kreuzlingen/München 2.Aufl. 2009 in E&W Niedersachsen
2/2010
„Bildung als Anpassung?“, S. 19 ff, http://www.gew-nds.de/E_W/jan10/EuW_01_2010.pdf
und http://www.gew-nds.de/Aktuell/archiv_jan_10/aufsatz_krautz.pdf)
Der Begriff „Kompetenz“ hat einen so starken
Bedeutungswandel durchgemacht, dass die saubere
Rekonstruktion der Begriffsgeschichte kaum einen Erkenntnisgewinn
für seine derzeitige inflationäre
Verwendung insbesondere in der Pädagogik bringt. Noch vor
fünfzig Jahren hätte kaum jemand Kompetenz als
„persönliches Fähigsein zu etwas“
verstanden.
Kompetenz war die amtliche Zuständigkeit. Das hatte mit
Fähigkeit nichts zu tun, sondern mit Zuschreibung. Die
Bedeutung
lebt noch am ehesten im negativen Terminus der
„Kompetenzüberschreitung“ fort. (...)
Anders als der Qualifikations-Begriff, den er (= Kompetenzbegriff
A.d.V.) ablöste, meint er somit nicht allein
äußeres,
fachlich bezogenes Können. Wenn jemand etwas qualifiziert
ausführt, so macht er gute Arbeit, Arbeit von guter
Qualität,
die ihn als qualifiziert erscheinen lässt. Qualifikation
bezeichnet also eine fachliche Fähigkeit. Bezeichnet man
denselben
Menschen deshalb als kompetent, so verschiebt sich der Fokus von der
fachlichen Qualifikation auf seine Persönlichkeit: Kompetenz
betont die persönliche Fähigkeit. (…)
Kompetenzen beschreiben nicht nur Wissen und Können, sondern
funktionale Persönlichkeitseigenschaften. Hiervon
lässt sich
mancher Pädagoge und Didaktiker täuschen: War denn
nicht
dies, also Persönlichkeitsbildung, gerade das Kernanliegen des
humanistischen Bildungsbegriffs? Beschreiben Kompetenzen nicht einfach
Konkretisierungen des Bildungsbegriffs? Nein, denn im Unterschied zur
Kompetenz war Bildung immer an Inhalte gebunden: die zentrale Frage war
immer die der Auswahl bildungswirksamer Inhalte, die in der personalen
Vermittlung persönlichkeitswirksam werden konnten. Kompetenzen
sind jedoch reine Funktionsfähigkeiten, die
wertunabhängig
sind: Lesekompetenzen kann ich an „Faust“ oder an
der
Betriebsanleitung für einen MP3-Player erwerben. Bislang waren
wir
aber davon ausgegangen, dass Betriebsanleitungen nicht den gleichen
Bildungswert haben wie Goethes Schriften, weshalb letztere auf dem
Lehrplan standen, erstere nicht. Wenn es allein um
Fähigkeitserwerb zwecks Funktionierens geht, sind Wertfragen
gleichgültig. Das Gelernte ist wertlos in doppelter Hinsicht:
Es
interessiert den Schüler nicht und es vermittelt keine Werte.
Kompetenzen sind flexibel für jeden Zweck einsetzbar
– auch
dafür, neue Waffen zu entwickeln oder in den Krieg zu ziehen.
Volker Ladenthin fasst dies treffend für die von PISA
geprüften Kompetenzen zusammen: „Schüler
sollen nach
PISA nicht lernen, nach dem Sinn des Lernens zu fragen, sondern sie
sollen Aufgaben lösen, gleichgültig welche. Der von
PISA als
kompetent Geprüfte soll später einmal ebenso
Babynahrung
produzieren können wie Landminen. Angesichts der Kriterien von
PISA (und einer auf PISA ausgerichteten Schule) sind beide Aufgaben
gleich gültig. Und sie bedürfen der gleichen
Kompetenzen.“
9. Checkliste
Kompetenzorientierung:
- Werden inhaltsbezogene Kompetenzen berücksichtigt?
Über welches zum Fach gehörende inhaltliche Wissen
(Lernergebnisse) sollen Schüler genau verfügen?
- Werden prozessbezogene Kompetenzen berücksichtigt?
Über welche zum Fach gehörenden Verfahren wird Wissen
verstanden, beherrscht und angewendet? Wie erfolgt die Automatisierung
trägen Wissens? Welche Verfahren zum selbstständigen
Lernen
und zur Reflexion über erfolgreiche Lernprozesse werden
eingesetzt?
- Werden überfachliche soziale und personale Kompetenzen
gefördert im Sinne des erweiterten Lernbegriffs?
- Werden in der Förderschule Schwerpunkt Lernen die
Materialien
für einen kompetenzorientierten Unterricht mit heran gezogen?
- Wird der schulinterne Lehrplan bei der Planung
berücksichtigt?
- Können die Aufgabenstellungen von den Schülern auf
unterschiedlichen(m) Kompetenz-stufen / Niveau / Schwierigkeitsgrad
bearbeitet werden?
- Hat schließlich die Unterrichtsstunde einen klaren Schwerpunkt,
oder verliert sie sich in Ansprüchen von allem etwas zu
berücksichtigen?
10. Aufgaben:
1. Benennen Sie die prozessbezogenen und inhaltsbezogenen
Kompetenzbereiche Ihrer Fächer (in Ihrem
Förderschwerpunkt)
gemäß Kerncurriculum.
2. Welche prozessbezogenen Kompetenzen haben Sie in vergangenen
Unterrichtsstunden weiter entwickelt?
Was haben Sie in den Unterrichtsstunden dafür getan?
Arbeiten Sie mindestens zwei Beispiele
aus.
3. Wie haben Sie bisher Sozial- und Selbstkompetenz gefördert?
Was haben Sie dabei den Schülern bewusst gemacht?
Arbeiten Sie mindestens zwei Beispiele
aus.
4. Wie könnte zukünftig kompetenzorientierter
Unterricht bei Ihnen aussehen?
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