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Standort: sts-lg-so
> Informationen
> Unterrichtsvorbereitung - ausführliche
Vorbereitung (Stand Januar 2012)
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| Informationen - VORWORT Unterrichtsvorbereitung - Basisinfos - ausführliche Vorbereitung |
Die ausführliche Unterrichtsvorbereitung
Vorbemerkungen zu den Absprachen über Form und Funktion der schriftlichen Unterrichtsvorbereitungen Im Downloadbereich finden Sie dieses Dokument als PDF- Datei.Die schriftliche Unterrichtsvorbereitung hat
Grundlage aller Planungsüberlegungen sind die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Stärken und ihrem Förderbedarf. Der schriftliche
Unterrichtsentwurf Jede Lehrkraft im Vorbereitungsdienst ist grundsätzlich frei in der Gestaltung ihres / seines Entwurfs. Aus den Durchführungsbestimmungen zur APVO-Lehr vom 29.09.2010 ergeben sich aus Nr. 10 zum § 14 folgende Kriterien zur Erstellung des Prüfungsentwurfs: „Der Entwurf zum Prüfungsunterricht soll einen hinreichenden Einblick in die Vorüberlegungen, die Ziele mit den zu erwerbenden Kompetenzen und die Verlaufsplanung geben; aus ihm sollen die Einordnung des Prüfungsunterrichts in den vorangegangenen Unterricht dieses Fachs sowie die didaktischen und methodischen Überlegungen und Entscheidungen auf der Grundlage einer kurzen Sachanalyse hervorgehen. Er soll nicht mehr als sechs Textseiten (1,5-zeilig, Schriftart Arial und Schriftgröße 11) umfassen.“ Die einzelnen Planungselemente des schriftlichen Unterrichtsentwurfs können in ihrer Abfolge variabel gehalten werden. Folgende Struktur des Entwurfs bietet sich an: 1. Formalia Name
der LiVD - Dienstbezeichnung ggf. Name, Ort, Telefon der Schule in der der Unterrichtsbesuch von der Ausbildungsschule abweichend durchgeführt wird Unterrichtsentwurf (Unterrichtsbesuch nach § 7 (8.1) oder § 7 (8.2) (=gemeinsamer Besuch)) Datum des Unterrichtsbesuchs: Zeit: Fachlehrer(in): Fachseminarleiter(in): ggf. Schulleiter(in):
Fach (Förderschwerpunkt und / oder Unterrichtsfach): Lerngruppe: (… M. / …J.): Namen und Funktion aller im Unterricht beteiligten Erwachsenen: 2. Aufbau der Unterrichtseinheit und angestrebte Kompetenzen sowie Ziel(e) der Unterrichtsstunde Die Darstellung der Unterrichtseinheit sowie die Formulierung der in der Unterrichtseinheit angestrebten Kompetenzen und der Lernziele der Unterrichtsstunde können sich an folgendem Aufbau orientieren. Dabei ist es wesentlich, klare Schwerpunkte zu setzen und bei der Formulierung zu berücksichtigen. 2.1 Aufbau der Unterrichtseinheit sowie in der Unterrichtseinheit angestrebte Kompetenzen Zunächst wird die erwartete bzw. angestrebte Kompetenz - angelehnt an das Kerncurriculum - formuliert. Analog zum Aufbau der Unterrichtseinheit, der tabellarisch oder in Textform dargestellt werden kann, soll dann der Kompetenzaufbau skizziert werden, der in der Unterrichtseinheit angelegt ist. Dabei sollte man sich an den für die jeweilige Lerngruppe relevanten curricularen Vorgaben orientieren (Kerncurricula, Materialien für einen kompetenzorientierten Unterricht im Förderschwerpunkt Lernen, Rahmenrichtlinien für den Unterricht in Abschlussstufe der Schule für Geistigbehinderte, schulinterne Lehrpläne, förderschwerpunktsspezifische Didaktiken). Hierbei sollten sowohl inhalts- als auch prozessbezogene Kompetenzen berücksichtigt werden (z.B. Mathematik: inhaltsbezogen: Zahlen und Operationen, Größen und Messen, Raum und Form; prozessbezogen: Kommunizieren und Argumentieren, Darstellen, Modellieren, Problemlösen). 2.2 Ziel(e) der Unterrichtsstunde Bezogen auf die Unterrichtsstunde soll ein konkretes Lernziel formuliert werden, das an den Kompetenzen der Einheit orientiert ist und in der geplanten Stunde schwerpunktmäßig verfolgt wird.
Dabei
kann es je nach Lerngruppe und Lernsituation (eher offene oder
geschlossene Form) sinnvoll sein, ein Ziel für die gesamte
Lerngruppe zu formulieren oder von den jeweiligen Schülerinnen und
Schülern (Individualziel) bzw. den Lernangeboten ausgehend,
verschiedene Ziele auszuweisen.
Je
nach Förderschwerpunkt sind ggf. spezifische Ziele zu
berücksichtigen.
Schwerpunkt
der Zielsetzung kann auch die Methode / Sozialform im Sinne eines
überfachlichen Lernziels sein.
Bei
den Zielformulierungen kann es sinnvoll sein, neben der
Qualifikationsebene die Handlungsebene mit zu berücksichtigen.
2.3 Checkliste Kompetenzorientierung:
3. Allgemeine Vorüberlegungen 3.1 Beschreibung der Lerngruppe Neben Angaben zu bedeutsamen Rahmenbedingungen (z.B. Anzahl der eigenen Unterrichtsstunden in der Klasse) enthält die Beschreibung der Lerngruppe in erster Linie Angaben zum Sozialgefüge und eine Beschreibung des Lern-, Leistungs- und Sozialverhaltens in der Klasse, wenn sich daraus voraussichtliche Auswirkungen auf den Unterricht ergeben können. 3.2 Strukturanalyse des Lerngegenstands Der Lerngegenstand mit seinem Lernaufbau, seinen Teilbereichen und Schwierigkeiten wird auf die Lerngruppe bezogen fachlich korrekt analysiert und beschrieben. Lexikonwissen soll nicht dargestellt werden. Neben einer kurzen allgemeinen fachwissenschaftlichen Einordnung geht es demnach in der Sachstrukturanalyse in erster Linie darum, zu beschreiben, welche Denk- und Arbeitsschritte die Schülerinnen und Schüler bei der Aneignung des Lerngegenstandes vollziehen müssen. 3.2.1 Fragen, die das Schreiben einer Sachstrukturanalyse unterstützen können Die folgende Aufstellung von Fragen kann dazu dienen, die Sachstrukturanalyse auf ihre zentralen Funktionen hin abzuklopfen. Die Fragen dürfen auf keinen Fall als abzuarbeitende Liste verstanden werden, nicht alle Fragen sind für alle Sachstrukturanalysen relevant!
3.3 Schülerinnen- und Schülerbeschreibungen Folgende drei Bereiche sollen dargestellt werden: Lern- und Arbeitsverhalten, Lernausgangslage sowie Hilfen, Differenzierungs- und Fördermaßnahmen. Die Ausführungen zur Lernausgangslage stellen den individuellen Zugang der Schülerin / des Schülers zum entsprechenden Schwerpunkt der Stunde dar. Alle Aussagen sollen sich konkret auf die Stunde beziehen. Mögliche Darstellungsformen:
4. Didaktische und methodische Begründungen 4.1 Didaktische Begründungen Es werden knappe und schwerpunktmäßige Begründungen für die Auswahl der Lerninhalte gegeben und grundsätzliche unterrichtliche Entscheidungen erläutert. Meist müssen nur einige der folgenden Punkte beschrieben werden, nämlich die, die für die Anwärterinnen und Anwärter planungsrelevant sind:
4.2 Methodische Begründungen Schwerpunkte aus dem Unterrichtsverlauf setzen, diese alternativ diskutieren und getroffene Entscheidungen begründen. mögliche Diskussionsbereiche:
5. Verlaufsplanung Bausteine sind:
6. Anlagen Sitzplan, Arbeitsblätter, Tafelbild, Literaturhinweise |
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